Cover-Bild Kürbisgemetzel
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 236
  • Ersterscheinung: 01.10.2020
  • ISBN: 9783751980517

Kürbisgemetzel

Roxane Bicker (Herausgeber), Sarah Malhus (Herausgeber)

Halloween, Samhain, Allerheiligen. In der Zeit zwischen Ende Oktober, Anfang November wird der Schleier zwischen den Welten dünn. Menschen geraten unversehens in die Anderswelt, Geister und Gespenster spuken durch unsere Städte und selbst die Kürbisse fangen an zu sprechen. Was wir in dieser Zeit erleben ist furchteinflößend und fantastisch zugleich. 15 Autorinnen und Autoren schaffen Gänsehautmomente und geben Einblick in unheimliche Geschehnisse, bei denen nicht nur Kürbisse gemetzelt werden ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2021

Eine tolle Halloweenanthologie mit unterschiedlichsten Geschichten

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„Kürbisgemetzel“ ist eine Anthologie, die von Roxane Bicker und Sarah Malhus herausgegeben worden ist und sich thematisch um Halloween, Samhain und Allerheiligen dreht. Sie versammelt 15 verschiedene Kurzgeschichten, ...

„Kürbisgemetzel“ ist eine Anthologie, die von Roxane Bicker und Sarah Malhus herausgegeben worden ist und sich thematisch um Halloween, Samhain und Allerheiligen dreht. Sie versammelt 15 verschiedene Kurzgeschichten, die im Schnitt jeweils ca. 10 Seiten lang sind. Diese Kurzgeschichten entspringen den unterschiedlichsten Genres und sind inhaltlich bunt gemischt. So reiht sich bspw. Horror neben Dystopie, Satire und Fantasy. Hier ziehen Serienmörder durch Wälder, Magier führen eine jahrzehntealte Fehde zu Ende und das Gemüse versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Eine weitere Geschichte spielt wiederum in Japan und greift den Glauben an die Hitodama auf. Auch ein Krimi und eine kleine Fortsetzung von Irvings „The Legend of Sleepy Hollow“ finden in „Kürbisgemetzel“ einen Platz. Zuletzt schließt die Anthologie mit einem satirischen Text, der die Historie verkehrt. Manche der Geschichten spielen im Geisterreich, andere scheinen ein Traum zu sein, wieder andere zeigen den Horror des Alltäglichen. Geeint werden die Geschichten durch ein Element: In jeder Geschichte tritt ein sprechender Kürbis auf, wobei dieser Auftritt mal traditioneller, mal außergewöhnlicher ist. Die Erzählungen lassen sich durchweg flüssig lesen und sind originell, wobei sich Spannung, Grusel und Humor je nach Geschichte abwechseln. Zuletzt soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Erlöse der Anthologie einem gemeinnützigen Verein zugutekommen. Insgesamt ist „Kürbisgemetzel“ eine schöne Anthologie mit unterschiedlichsten Erzählungen, die verschiedene Genres bedienen, sodass für jede*n etwas dabei ist.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Guter Mix

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Die Münchner Schreiberlinge geben allerlei Anthologien heraus - dafür muss man manchmal nicht mal Münchner sein, denn auch ich durfte schone in Gedicht bei ihnen veröffentlichten. Das Schöne: Alle Einnahmen ...

Die Münchner Schreiberlinge geben allerlei Anthologien heraus - dafür muss man manchmal nicht mal Münchner sein, denn auch ich durfte schone in Gedicht bei ihnen veröffentlichten. Das Schöne: Alle Einnahmen werden für gute Zwecke gespendet.

Diese Anthologie beschäftigt sich offensichtlich mit der orangesten Jahreszeit: Halloween & Allerheiligen. Schauen wir mal, was wir zwischen dem Schleier - sorry, Buchdeckeln - erleben...



Dani Aquitane: „Nach Hause“

Eine erst ein Jahr lang tote Geisterfrau kehrt an Allerheiligen zu ihrem Geliebten zurück - doch ob das so läuft wie erwartet? Der sprechende Kürbis ist auch nicht gerade hilfreich... Sehr witzig und gut gelöst.



Lidia Kozlova-Benkard: „Die Geister-(U-)Bahn“

Schonmal in der U-Bahn eingeschlafen? Dieses Gefühl hat auch die Protagonistin dieser Geschichte, als ein Davy-Jones-Verschnitt ihr ein Angebot für ihr Leben macht... Spannend, aber vorhersehbar.



Kornelia Schmid: „Zwischen Ewigkeitssteinen“

Jemand begrüßt einen alten ... Bekannten und bringt ihn zu magischen Steinen, um seine Seele zu retten. Vorhersehbar und mit ein paar Logiklücken.



Saskia Dreßler: „Die gruseligste Nacht des Jahres“

Eine gruselige Müllwelt-Dystopie, in der ein kleines Mädchen einen Schatz findet - doch zu welchem Preis?



Roxane Bicker: „Jägerinnen“

Eine Polizistin muss einen Todesfall klären, bei dem der Verdächtige der Kürbis zu sein scheint...



Marie Mönkemeyer: „Des Landgrafen Soldat“

Der (kopflose) hessische Reiter kehrt zurück in die Heimat - mit einem sprechenden Kürbis!



Sarah Malhus: „Zahltag“

Die Drogenmafia der Sídhe drangsaliert einen jungen Faun. Als er seine Schulden bezahlen will, muss er die Kaution für seinen chaotischen Freund stellen - wie soll er sein Problem in einem Tag bewältigen?



Petra Ottkowski: „Preisgewinner“

Ein Junge wird drangsaliert - erst von Mitschülern, dann von Opas Riesenkürbis... schräg.



Matthias Sebastian Biehl: „Vekstholm Bockholl“

Geiler erster Satz und von da an wirds nur noch abgedrehter. Großartig.



Mae Ludwig: „Der Cache“

Geocacher verschwindet im Wald, Freundin folgt ihm ins Dickicht... offenes Ende.



Denise Yoko Berndt: „Widerworte“

Auftragskillerin diskutiert nachts im Park mit Kürbisfratze... schräg.



Marie Wilhemsen: „Cucu“

Kleinstadtfeindlichkeiten. Wegen des Schreibstils abgebrochen.



Katrin Biasi: „Totes Laub“

Japanisch inspirierte Geschichte über Mädchen, das Hitodama sieht. Seltsames Ende.



Peter Krall: „Zuccageddon“

Das war ein Meisterwerk aus Verschwörungstheorien, die gerade so plausibel waren, dass man unweigerlich an Christian von Aster denken musste. Großartiges Finale.



~ 05.12.2025