Cover-Bild Der 77. Grad
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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur eBook
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.10.2013
  • ISBN: 9783426424674

Der 77. Grad

Mysterythriller
Der britische Buchhändler Harry Blake wird von einem reichen Lord gebeten, ein verschlüsseltes, 400 Jahre altes Manuskript zu enträtseln. Es scheint sich um ein Tagebuch zu handeln, verfasst von einem Schiffsjungen. 1585 begleitete dieser den Abenteurer Sir Walter Raleigh auf einer Expedition in die Karibik. Ihr Ziel: der 77. Grad, der Längengrad Gottes.
Als sein Auftraggeber ermordet wird, begreift Blake, dass in dem mysteriösen Journal aus der Zeit von Königin Elisabeth I. ein dunkles Geheimnis verborgen sein muss. Gemeinsam mit der Historikerin Zola Khan deckt Blake eine unglaubliche Verschwörung auf.

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2026

77. Grad Richtung Fehlschlag

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Als ich das Buch sah, hatte ich wirklich Hoffnung. Schönes Cover und rätselhafter Titel, dazu ein interessanter Klappentext und noch dazu die Anmerkung "Ein packender Mysterythriller für die Fans von Scott ...

Als ich das Buch sah, hatte ich wirklich Hoffnung. Schönes Cover und rätselhafter Titel, dazu ein interessanter Klappentext und noch dazu die Anmerkung "Ein packender Mysterythriller für die Fans von Scott McBain und Dan Brown". Ich bin ein Fan von DanBrown und das alles hat sich vielversprechend angehört. Das war aber leider nicht der Fall. Nette Idee, ein Kartenbuchhändler bekommt einen Auftrag um etwas zu entziffern, in aller Geheimschaft und so weiter und so fort, der Klappentext gibt wirklich eine gute Auskunft. Nur, dass das eben auch schon alles gute an der Geschichte ist. Die ganze Geschichte lässt sich wie ein schlecht inszenierter Abenteuer
-Film lesen, der 25% positive Bewertung bei RotenTomatoes hat. Ein vollständig unrealistischer Plot (und dabei gibt's immer wieder blöde Sätze wie "Ich kanns nicht fassen was gerade passiert, als wäre das alles ein Film" oder "Genau wie in einem MysteryRoman jage ich gerade einen Schatz hinterher"). Die Charaktere sind einfach da um zu reden. Man kann sich nicht mit denen identifizieren, und miteinander haben sie auch keine realistische/interessante Beziehung. Harry und Zola hatten früher Konkurrenz miteinander, aber Harry erinnerte sich nicht mehr daran und hat sie einfach um Hilfe gebeten und sie hat einfach mitgemacht, er hat in ihrem Haus geschlafen ohne dass nichts passiert (was sehr gut war, denn unnötige Spice szenen wären dann der Höhepunkt) und alles läuft einfach ohne einen realistischen Sinn. Ihre Entscheidungen waren teilweise auch einfach zum Verzweifeln, ABER die wahre Verzweiflung die mich überkam waren die Bösen die auch den "Schatz" nachjagten. Ich will nicht spoilern, und sage nur, dass die griechische orthodoxe Kirche einfach gar nicht beachtet wird wie sie in Wirklichkeit ist und im Buch trotzdem benutzt, auf falscher Weise, was mich als orthodoxer Christ wirklich getriggert hat. Der Plot, die Charaktere, die Feinde, das Ende, alles war eine einzige Katastrophe. Auf jeden Fall gar nichts mit DanBrown zu tun, denn Ideen hat jeder, und jeder kann sich eine Geschichte über einen geheimen Schatz mit historischen Hintergründen ausdenken, das wahre Talent ist diese Geschichte auch dann richtig zu zeigen und hier war es nicht der Fall. Das einzige was ich loben kann war zumindest die Geschichte der Person die diesen geheimen Brief geschrieben hatte die man in ein paar Kapiteln zwischendurch lesen könnte, denn sie hatte viele richtige historische Ansätze und wurde spannend erzählt (spannender als die Gegenwart wenn auch trotzdem manchmal sehr hinterfragend) und es war eine nette Auffrischung da man die Zeitspannen wechselte. Aber das ist überhaupt nicht genug um das Buch zu empfehlen. Liest DanBrown oder McBain, aber das hier ist nur für denjenigen, der nichts mit seiner Zeit anfangen weiß. Für mich persönlich war das eine Enttäuschung, in fast allen Aspekten.

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