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Veröffentlicht am 10.03.2026

Meisterwerk!

Loving Reaper - Die Seelen, die uns brauchten
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Ich bin von einem Comic noch nie so emotional gerührt worden. Ein Tod der fair ist, der die Tiere bis zu ihrer letzten Station begleitet und Lehren des Lebens (und des Todes) gibt. Jeder Geschichte, ein ...

Ich bin von einem Comic noch nie so emotional gerührt worden. Ein Tod der fair ist, der die Tiere bis zu ihrer letzten Station begleitet und Lehren des Lebens (und des Todes) gibt. Jeder Geschichte, ein Diamant an sich. Am Ende zu jeder mini-Geschichte wird kurz die wahre Lage über die verschiedene Tiere beschrieben, denn es geht darum, dass die Menschen sie nicht beachten, nicht richtig auf sie aufpassen, was auch letztendlich zu ihrem Tod führt. Ich das Buch in einer halben Stunde verschlungen und trotzdem dachte darüber für die nächsten 3 Stunden. Empfehle es wirklich jeden, egal ob man ein Haustier hat oder nicht, oder daran denkt eins zu kaufen oder nicht, gibt solchen Themen mehr Beachtung. Sonst sind wir schlimmer als die Tieren (was auch ein lächerlicherVergleich ist, denn welchen Unterschied haben wir von ihnen, außer dass wir eben ein höheres Bewusstsein und Intelligenz haben, die wir aber trotzdem nicht nutzen) die dafür auch nichts können.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Bitte mehr davon!

Die Iden von Rom
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Ein so komplexes und schwieriges Thema, und trotzdem hat Peinkoffer es gemeistert und eine tolle Alternative daraus gemacht. Das Buch an sich kann man erstmal so lesen, wie als wäre es einfach ein Roman ...

Ein so komplexes und schwieriges Thema, und trotzdem hat Peinkoffer es gemeistert und eine tolle Alternative daraus gemacht. Das Buch an sich kann man erstmal so lesen, wie als wäre es einfach ein Roman über das antike Rom. Die Handlungen, die Beschreibungen der Orte, die Personen, alles kann man sich ganz gut vorstellen und mithalten. Ich hab davor erstmal bisschen recherchiert um genau zu wissen was wirklich in der Geschichte vor und nach Cäsers Attentat passiert ist, und dann hab ich das Buch gelesen um zu sehen, wo die Unterschiede waren. Die Geschichte an sich ist wirklich gelungen, es ist halt so passiert wie es passiert ist und auch wenn jeder einzelner von uns es sich das anders vorgestellt hat (ich persönlich wünschte bzw. erwartete eine andere Charakterentwicklung von Cäser und Marcus Antonius, und doch war alles auch gut so), so kann man trotzdem diese Variante nicht schlecht heißen. Hilfreich wäre nur vielleicht eine Karte der antiken Zeit am Anfang des Buches um zu sehen wo die beschriebenen Orten waren. Außerdem könnten ein paar Stellen nicht so genau erzählt werden mussen, und dafür das Ende bisschen erklärlicher und gefühlvoller ausdehnen, weil ich das irgendwie abrupt fand. Es musst zu einem Ende irgendwann kommen, aber das ganze Buch zog sich in die Länge außer das Ende. In der Mitte des Buches gab es ein paar Seiten wo die Tage innerhalb paar Zeile weggingen, und dann gab es andere Seiten wo sie alle zusammen einen Tag beschrieben. Wie auch immer ändert es trotzdem nichts daran, dass das ein erfrischender historischer Roman war, der Bock auf mehr macht. Das Nachwort am Ende des Autors ist ganz wichtig (für alle die mit diesem Buch nicht einverstanden sein sollten) und insgesamt will ich hoffen, dass uns der Autor mit weiteren solchen geschichtlichen "Was wäre wenn" Ereignisse beschenken würde

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Im Wald verirrt

Das Mädchen
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So wie ich Stephen King kenne, muss das wohl einer seiner nettesten Geschichten gewesen sein. Er hat darauf geachtet, dass das nicht schlimm sein wird, weil die Hauptperson eben ein 9jähriges Mädchen ist. ...

So wie ich Stephen King kenne, muss das wohl einer seiner nettesten Geschichten gewesen sein. Er hat darauf geachtet, dass das nicht schlimm sein wird, weil die Hauptperson eben ein 9jähriges Mädchen ist.
Ein Mädchen, das sich im Wald verirrt und auf sich allein gestellt ist. Tolle Waldbeschreibungen, verständliche Gedanken und Reaktionen des Mädchens (das für sein Alter recht groß ist, wie es auch im Buch steht). Es gab ein paar Szenen die mir sehr gefallen hatten, ihr Phantasiebegleiter Baseballspieler Tom Gordon, die unbekannte und unbenannte Gefahr die dort im Wald gelauert hat, ein unnötiges und nicht weiter beschriebenes Zwischenereignis was nur ärgerlich war und trotdem Spaß gemacht hat...
Die Geschichte läuft schnell, auch wenn nicht wirklich Vieles im Wald passiert, was ich bisschen schade fand, denn es könnte viel interessanter aufgebaut sein. Man liest aber nur wie das Mädchen sich im Wald verhält und weiter verläuft, wegen die Eltern es nur beweinen (außer ein paar kleine Rückblenden aus der Sicht des Mädchens erfahren wir nichts anderes über die Eltern und wie sie sich ansonsten in all dieser Tage verhalten, außer dass sie es an der Nacht wo sie sich verlaufen hat sie es auf dem Bett tun - typisch King). Da die Geschichte aber im Gegensatz zu anderen Bücher eher klein ist (weniger als 300 Seiten), ist es einfach ok. Anspielungen auf Gott/Gottern sind wieder sehr viele, weil Stephen es einfach mag, religiöse Menschen zu ragebaiten, aber am Ende wirkt alles doch ordentlich gerechtfertigt. Schade, dass man für manches nicht wirklich eine Erklärung bekommt.
Insgesamt ist das Buch nicht so krass, aber kann schnell und mit einer Prise Spannung gelesen werden.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Glorreiche und würdige Fortsetzung des Meisterwerks "Winnetou"

Winnetou. Zweiter Band (Taschenbuch)
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Was soll ich sagen, Karl May enttäuscht nie. Die Geschichte mit Old Shutterhand und Winnetou geht weiter, alte Freunde (vor allem einer meiner Lieblingscharaktere, Sam) sind auch dabei, aber vor allem ...

Was soll ich sagen, Karl May enttäuscht nie. Die Geschichte mit Old Shutterhand und Winnetou geht weiter, alte Freunde (vor allem einer meiner Lieblingscharaktere, Sam) sind auch dabei, aber vor allem neue, die einem eine Gänsehaut gerne verpassen und die Geschichte zu ihrem Besten bereichern (Old Death auf die Eins). Mit Winnetou 2 macht man sich ein noch besseres Bild über Winnetou, wobei hier auch man sehr viel über andere Charaktere Sachen lernt, passend zum Profil von Winnetou, der nicht über seinen Rang prahlt, sondern einfach direkt seine Macht demonstriert wenn es nötig ist. Als richtiger Apache hat er eine natürliche Abneigung gegen den Weißen, was natürlich verständlich ist, und nur dank seines Blutsbruders (was für ein krasses Wort mit krasser Bedeutung) redet er mit anderen und wird moralischer weiterentwickelt. Letztendlich gehts im Buch, genauso wie bei dem vorherigen, nicht nur um Winnetou, und auch nicht nur um einer Mörderjagd, sondern um Freundschaft, Heldentaten, Rassismus, Ehre und vieles mehr, dass richtig gelungen (wie auch bei Winnetou 1) erzählt wird.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Wild West at his best

Winnetou. Erster Band (Taschenbuch)
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Einfach wow! Ich hab das Buch gelesen als ich 14 war, und nach 4 Jahren kann ich mich ganz genau erinnern wie es war, wie ich micb gefühlt habe als ich das gelesen habe. Bis dahin kannte ich nicht den ...

Einfach wow! Ich hab das Buch gelesen als ich 14 war, und nach 4 Jahren kann ich mich ganz genau erinnern wie es war, wie ich micb gefühlt habe als ich das gelesen habe. Bis dahin kannte ich nicht den Namen "Winnetou" oder den Autor Karl May. Ich sah das Buch bei einem Trödelmarkt und da dachte ich mir "Indianer? Bin dabei" und als ich damit begann, könnte ich es nicht mehr lassen. Was für Charaktere, was für Erlebnisse! Die Sprache einzigartig, eine Prise altes Deutsch, dass man sich wundert dass man es verstehen kann, die Dialoge sinnvoll, die Beschreibungen passend und einsaugend, dass man hinein tauchen kann und nicht wieder raus will. Ironischerweise fand ich, dass man viel mehr über Old Shutterhand, den Protagonisten (neben Winnetou), erfährt, weil er derjenige ist der die ganze Geschichte erzählt, anstatt Winnetou, aber das ist wirklich überhaupt kein Problem. Man mögt einfach jeden Charakter, spürt die Freude, den Stolz, den die Charaktere mit sich tragen, wenn sie die verschiedene Probleme lösen und der Dopaminspiegel steigt gewaltig. Ein Muss für jeden der Fan von Cowboys und Indianern ist, und ich rede nicht von kitschigen Sachen, sondern meine richtige Wild West type shits, wie "die glorreichen 7".
Das Buch ist einfach krass, ich hab mich von damals an mit dieser Reihe und dem Autor der das alles ermöglicht hat einfach verliebt, und ich glaube, nach diesen Jahren, dass es wieder mal Zeit ist die Reihe zu refreshen.

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