Cover-Bild Das Spiegelhaus
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Eichborn
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 29.09.2023
  • ISBN: 9783847901525
Carole Johnstone

Das Spiegelhaus

Du wolltest vergessen. Jetzt musst du dich erinnern . Roman
Katharina Naumann (Übersetzer)

Am Rand von Edinburgh steht ein imposantes Anwesen, das »Spiegelhaus« , wie es von seinen Bewohnern einst genannt wurde. Dies war das Zuhause der Zwillingsschwestern Cat und El. Hier gab es für die Mädchen einen besonderen Ort: Jede Nacht stiegen sie die steinerne Treppe hinab, öffneten die schwere Holztür und betraten einen geheimen Raum, in dem ihre Phantasie Wirklichkeit wurde.

20 Jahre später kehrt eins dieser Mädchen - Cat - in das Haus ihrer Kindheit zurück. Denn ihre Zwillingsschwester El ist verschwunden. Was Cat nicht weiß: Els Verschwinden ist kein Zufall, sondern Teil eines Plans, an dessen Ende Cat erkennen soll, was damals, vor so vielen Jahren, wirklich im Spiegelhaus geschah ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.06.2026

Was für ein krankes Psychospiel, das meinen Kopf wirklich gefordert und mich mehr als einmal komplett verwirrt hat! 🤯

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Irgendwie dachte ich, mich würde etwas ganz anderes erwarten, aber diese Story war für mich wirklich eine Herausforderung. Der Schreibstil war etwas Neues für mich und ich habe mich teilweise echt schwergetan, ...

Irgendwie dachte ich, mich würde etwas ganz anderes erwarten, aber diese Story war für mich wirklich eine Herausforderung. Der Schreibstil war etwas Neues für mich und ich habe mich teilweise echt schwergetan, der Geschichte zu folgen. Genau wie Cat wusste ich manchmal nicht mehr, was Realität und was Fiktion ist und was davon überhaupt stimmt.

Cat fand ich als Charakter sehr interessant. Sie wirkte auf mich oft etwas distanziert, und ich fand es krass, dass sie die ganze Zeit so überzeugt davon war, dass El nicht gestorben ist.
Die Sache mit Els Mann fand ich absolut creepy. Erstmal ihn als Person an sich, dann sein Verhalten und auch die Tatsache, dass die beiden etwas miteinander angefangen haben. Das war alles irgendwie komplett wild. 😅

Auch die Geschichte rund um die Zwillinge und ihre Kindheit hat mich total verwirrt. Ich konnte oft nicht wirklich einschätzen, was damals tatsächlich passiert ist und was sie sich als Kinder vielleicht nur eingebildet haben. Manche Szenen waren wirklich gruselig, ehrlich.

Als sich zum Ende hin dann langsam herauskristallisiert hat, was damals wirklich geschehen ist und was tatsächlich real war, hat es mir die Sprache verschlagen. Dass Cat diese Verbindung zu El hat, aber nie realisiert hat, dass sie eigentlich noch eine weitere Schwester hat, fand ich unglaublich krass. Und auch das, was ihrer Mutter passiert ist, war einfach hart.

Das Ende hat mich dann nochmal komplett überrascht und damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. 🤯

Insgesamt eine gute Geschichte mit einigen starken Wendungen und einem hohen Verwirrungsfaktor. Leider war sie am Ende aber nicht ganz mein Fall.

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Veröffentlicht am 17.05.2023

Im Spiegelland sind wir sicher

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Cats Zwillingsschwester ist verschwunden, so kehrt sie nach 20 Jahren in das Haus ihrer Kindheit zurück. Das Haus in dem sie zusammen jede Nacht die wildesten Abenteuer im Spiegelland erlebten. Doch nun ...

Cats Zwillingsschwester ist verschwunden, so kehrt sie nach 20 Jahren in das Haus ihrer Kindheit zurück. Das Haus in dem sie zusammen jede Nacht die wildesten Abenteuer im Spiegelland erlebten. Doch nun ist El verschwunden, die Polizei und ihr Ehemann glauben, sie sei tot, doch Cat hätte es gespürt. Nicht nur das ausbleibende Gefühl auch die Emails, die Cat auf einer Schnitzeljagd durch das Haus und ihre Erinnerungen hetzten, lassen sie Els tot in Frage stellen. Ihre Verzweiflung wächst, denn sie soll sich erinnern, dabei hat sie gar nichts vergessen. Sie erinnert sich ganz genau oder doch nicht?

Ein Buch voller Irrungen und Wirrungen, ganz wie in einem Spiegelkabinett. Nichts, was man meint zu sehen oder zu glauben, ist so wie es scheint. Mansches ist verzerrt, manches erkennt man erst bei genauerem Hinsehen und wieder anderes ist genau spiegelverkehrt. Mit Cat, die gern verdrängt haben wir eine unzuverlässige Erzählerin. Doch auch El, die die Erinnerung gern biegt und verdreht ist nicht immer zu trauen. Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen muss man als Leser einmal komplett durch das Spiegelland schreiten und sich dessen Akteure genau ansehen. So verwirrend wie sich diese Fantasiewelt auch darstellt und nur Stückweise aufdröselt, so mitreißend könnte deren Auflösung sein. Viele kleine Puzzleteile, die man zum Teil nicht mal als solche wahrnimmt, fügen sich ab einem bestimmten Zeitpunkt zu einem ganzen Bild zusammen. Raum für Spekulationen gibt es hier zur Genüge, doch ob Carole Johnstone die Lesenden hier durch einen Trugspiegel schauen lässt oder ob sie schlussendlich die blanke Wahrheit entdecken, bleibt bis zum Ende fragwürdig. Eine gut konstruierte Story, bei der man die Augen offenhalten sollte. Leider gab es auch hier die ein oder andere unnötige Szene und Cats Flashback Momente hätten deutlicher dargestellt werden sollen. Da es teilweise viel Verwirrung in den Text brachte, wenn sie in einem Satz im hier agiert und im nächsten Satz die Vergangenheit sieht. Eine Gegenwart, die in ihrer Gestalt von der Vergangenheit stark beeinflusst wird, deswegen wird es Zeit sich zu erinnern.

Fazit: Ein ziemliches Verwirrspiel, in dem die Schatten der Vergangenheit erst nach und nach ihren Platz finden und ihre wahre Gestalt annehmen.

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