Cover-Bild Der lange Schatten
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: DuMont Buchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 16.09.2025
  • ISBN: 9783755805526
Celia Fremlin

Der lange Schatten

Roman
Sabine Roth (Übersetzer)

Die Weihnachtszeit ist für Imogen in diesem Jahr alles andere als besinnlich, denn ein Schicksalsschlag überschattet das bevorstehende Fest: Ihr Ehemann Ivor ist vor knapp zwei Monaten bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Als ein flüchtiger Bekannter behauptet, Informationen über die Umstände von Ivors Ableben zu haben, und Imogen auch noch beschuldigt, für seinen Tod verantwortlich zu sein, traut sie ihren Ohren kaum. Doch das ist erst der Anfang: Ihr Haus füllt sich mit unerwarteten Festtagsgästen, und schon bald geschehen unerklärliche Dinge, die Imogen zunehmend verunsichern. Wem kann sie noch trauen? Wer geistert nachts durch das Haus? Und warum steht plötzlich ein leeres Whiskyglas neben Ivors Lieblingssessel?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2025

Seltsam gewollte Konstruktion

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Liest man auch die Seiten des Buches aufmerksam, die eigentlich nicht zum Roman gehören, dann wird man mit einer Warnung konfrontiert. Es handelt sich um eine Neuauflage dieses 1975 erstmals erschienen ...

Liest man auch die Seiten des Buches aufmerksam, die eigentlich nicht zum Roman gehören, dann wird man mit einer Warnung konfrontiert. Es handelt sich um eine Neuauflage dieses 1975 erstmals erschienen Buches, die „diskriminierende Sprache“ enthält, heißt es dort. Das bedeutet lediglich die Wohltat, dass dieser Text nicht gegendert wurde. Nur ein paar Menschen werden sich dadurch diskriminiert fühlen, der Rest atmet eher auf.

Was sich wie ein Thriller ankündigt, ist im Nachhinein betrachtet weder spannend noch wirklich schlüssig. Gut, Thriller sind das selten. Imogen hat gerade ihren Mann bei einem Autounfall verloren. Der berühmte Professor kam bei schlechtem Wetter auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem anderen Fahrzeug zusammen. Während Imogen versucht, sich mit ihrer Rolle als Witwe zurechtzufinden und eigentlich ihre neue Freiheit in ihrem großen Haus genießen möchte, kommt ihr Stiefsohn plötzlich daher und will dort einziehen. Auch andere Mitglieder der Sippe haben dieselbe Idee.

Damit wird man als Leser mit einer seltsam wirkenden und ziemlich abwegigen Konstruktion konfrontiert. Obendrein führt der Stiefsohn auch noch ein merkwürdiges Mädchen in diese Situation ein, das auch Platz im Haus begehrt, aber in keinem erkennbaren Zusammenhang zu irgendwem steht. Damit ist die Glaubwürdigkeit der Handlung mehr als fraglich. Man hätte sich eine andere Konstellation gewünscht, die weniger komisch aussieht und stimmiger ist.

Zu allem Überfluss bekommt Imogen auch noch einen Anruf, bei dem ein Unbekannter sie beschuldigt ihren Gatten ins Jenseits befördert zu haben. Das Ganze erreicht damit die Stufe des Grotesken, die danach auch nicht mehr verlassen wird. Geschulte Leser erkennen schnell, wer hier Geist spielt und auf welchen Schluss alles hinauslaufen wird. Schließlich ist die Zahl der Verdächtigen klein. Eine Figur passt einfach nicht in dieses Drama und muss deshalb eine Rolle spielen, über die der Leser bis zuletzt im Dunklen gelassen wird.

Kurz gesagt: Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich überzeugend. Man merkt dem Buch (unabhängig von der Sprache) sein Alter an. Irgendwie altbacken.

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Du magst viele Side-facts rund um die Geschichte?

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Dann ist das Buch das richtige.

Für mich persönlich war es viel zu viel Ablenkung rund um die Storyline. Die Story schweift immer wieder ab und kommt zurück. Für mich zu verwirrend.

Dann ist das Buch das richtige.

Für mich persönlich war es viel zu viel Ablenkung rund um die Storyline. Die Story schweift immer wieder ab und kommt zurück. Für mich zu verwirrend.

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