Cover-Bild Ayeshas Pinsel
(2)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: kunstanstifter GmbH & Co. KG
  • Genre: Kinder & Jugend / Bilderbücher
  • Seitenzahl: 40
  • Ersterscheinung: 29.01.2026
  • ISBN: 9783948743567
  • Empfohlenes Alter: ab 7 Jahren
Cornelia Funke

Ayeshas Pinsel

Pauline Pete (Illustrator)

Ayesha konnte wunderschöne Bilder malen. Sie erzählten von Liebe, Freundschaft und der Schönheit der Welt. Es war ein gutes Leben. Doch eines Tages kam der Krieg in die Stadt.
Eine Geschichte über die Macht der Kunst, Trost, Kraft und Verbundenheit zu spenden, selbst in den dunkelsten Zeiten.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2026

Ein wunderschönes und berührendes Buch, das Mut und Hoffnung schenkt!

0

Bücher können eine große Hilfe dabei sein, Kinder behutsam an schwierige Themen heranzuführen und darüber ins Gespräch zu kommen. Gerade in der heutigen Zeit von Instagram, TikTok und Co., in denen schon ...

Bücher können eine große Hilfe dabei sein, Kinder behutsam an schwierige Themen heranzuführen und darüber ins Gespräch zu kommen. Gerade in der heutigen Zeit von Instagram, TikTok und Co., in denen schon sehr junge Kinder ungefiltert mit verstörenden Inhalten konfrontiert werden, ist es überaus wichtig ihnen zu zeigen, dass es auch in finsteren Zeiten immer wieder Lichtblicke gibt. Genau solch ein Buch ist „Ayeshas Pinsel“ von Cornelia Funke und der Illustratorin Pauline Pete, erschienen im kunstanstifter Verlag. Basierend auf den wahren Geschichten zweier inspirierender Frauen haben die beiden ein Bilderbuch geschaffen, das den Krieg auf eine wunderbar kindgerechte Weise behandelt.

Zu Beginn der Geschichte ist noch alles gut. Wir lernen unsere sympathische Hauptprotagonistin Ayesha kennen, die in ihrer eigenen kleinen Werkstatt wunderschöne Bilder malt, die alle Menschen glücklich machen. Denn sie erzählen von der Schönheit der Welt, Liebe und Freundschaft. Die Materialien für ihre Kunst kauft sie in einem kleinen Laden zwei Straßen entfernt. Die Besitzerin Oksana überrascht sie oft mit neuen Farben oder einem hübschen Papier und als dank schenkt Ayesha Oksanas Sohn Emil jedes Mal ein selbst gemaltes Bild. Es war ein glückliches Leben. Bis zu dem Tag, als der Krieg in ihre Stadt kommt und Angst, Zerstörung und Dunkelheit einzieht. Ayesha bietet einigen Menschen Schutz in ihrem Keller, doch vor der Traurigkeit kann er sie nicht schützen. Als Emil ihr einen Pinsel gibt, beginnt sie zu malen. Immer mehr Menschen schließen sich ihr an und während draußen der Krieg tobt, malen sie alles an die graue Kellerwand, was sie verloren haben.

Cornelia Funke erzählt diese bewegende Geschichten mit wenigen Worten, beschreibt alles aber so eindringlich und wortgewaltig, dass ihre Texte einen direkt in den Bann ziehen. Poetisch, einfühlsam und ehrlich schildert sie die Schrecken des Krieges, ohne die jungen Leser*innen zu verängstigen. Im Gegenteil, Ayeshas Geschichte steckt voller Liebe, Trost und Zuversicht. Sie zeigt uns, dass man mit der Kraft von Pinsel, Stift und Farben und der Macht der Fantasie selbst den dunkelsten Zeiten entfliehen kann. Dass man zusammen stark ist und es sich lohnt, niemals aufzugeben.
Das offene Ende lässt viel Raum für eigene Gedanken und verleiht dem Buch einen magischen und tröstlichen Zauber, der das Ganze perfekt abrundet.

Auch optisch überzeugt dieses Werk auf ganzer Linie. Die Illustrationen von Pauline Pete sind überaus detailreich, stimmungsvoll und ausdrucksstark. Mit zarten Farben und einer Mischtechnik aus verschiedenen Materialien wie Bleistift, Tusche, Kugelschreiber und Farbstift erwecken sie das Erzählte zum Leben und fangen die Atmosphäre der Geschichte gekonnt ein. Anfangs noch freundlich und farbenfroh werden die Bilder im Verlauf immer düsterer und trister. Doch der Pinsel, den Emil Ayesha reicht, leuchtet wie ein Lichtblick in all der Dunkelheit, gefolgt von den bunt bemalten Wänden, die ebenfalls viel Trost und Hoffnung schenken.

Fazit: „Ayeshas Pinsel“ ist eine berührende, poetische und hoffnungsvolle Geschichte über die Kraft der Kunst und Macht der Vorstellungskraft. Ein wundervolles Bilderbuch für alle ab 7 Jahren, das bewegt, tröstet und lange nachhallt. Ich kann dieses Buch jedem nur ans Herz legen, ich finde es großartig! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2026

Eine Geschichte die Mut macht und Hoffnung schenkt!

0

Dieses Kinderbuch erzählt die durchaus schöne und aktuelle Geschichte einer Künstlerin, die angesichts des Krieges in ihrer Heimat und in ihrer Stadt durch ihre Kunst Schutz, Trost und Hoffnung verbreitet. ...

Dieses Kinderbuch erzählt die durchaus schöne und aktuelle Geschichte einer Künstlerin, die angesichts des Krieges in ihrer Heimat und in ihrer Stadt durch ihre Kunst Schutz, Trost und Hoffnung verbreitet.
 
Ayesha hat ihre eigene kleine Werkstatt, in der sie Bilder malt, die wann immer sie sie anschaut, sie glücklich machen. Die Materialien für ihre Kunst kauft sie in Oksanas Laden. Sie versteht sich gut mit Oksana und ihrem Sohn Emil, dem sie jedes Mal ein kleines Bild schenkt. Sie führten ein glückliches Leben, doch das soll nicht so bleiben: Der Krieg kommt in ihre Stadt und bringt Angst und Zerstörung. In diesen grauen Zeiten bietet Ayesha einigen Menschen Schutz in ihrem Keller. Die Trauer und Unsicherheit wachsen jedoch. Als Emil ihr einen Pinsel in die Hand drückt, beschließt Ayesha für sie zu malen und die anderen beginnen mitzumachen. Gemeinsam malen sie sich, alles, was sie verloren haben und es scheint wie ein Hoffnungsschimmer. Doch kann die Kunst sie vor dem grausamen Krieg bewahren?
 
Gewidmet ist dieses Buch allen, die wie die Protagonistinnen, sowie deren Vorbilder, ihr Talent und ihre Leidenschaft nutzen, um Menschen in ihrer Not oder ihrer Krise zu helfen, indem sie wieder Farbe in ihre ergraute Welt bringen.
 
Es basiert auf den wahren Geschichten zweier inspirierender Frauen: Ayesha Gamiet, einer muslimischen Illustratorin aus dem Osten Englands, mit der Cornelia Funke bereits persönlich und professionell zu tun hatte, die sie ihrerseits ermutigen konnte, ihren Traum, auch selbst zu schreiben, zu verwirklichen. Oksana Bula, eine ukrainische Illustratorin, die versucht Bewusstsein für das Leben im Kriegsgebiet zu schaffen. Mit ihren kreativ, charmanten Büchern mit deutscher Übersetzung und ihren Besuchen in Deutschland wurde auch sie zur Inspiration dieses Buches.
Von den beiden findet man ein ausführliches Interview auf Cornelia Funkes Homepage.
 
Aufgrund der berührenden Geschichten dieser und noch weiterer mutiger Künstler*innen war es der Autorin ebenso wie der Illustratorin sehr wichtig, das Thema nicht zu sehr zu beschönigen, um die realen Schwierigkeiten und Ängste zu würdigen. Dabei haben die beiden bewusst darauf geachtet, es für die Altersgruppe ab 7 Jahren angemessen, aber anschaulich zu gestalten, damit ihre jüngeren Leserinnen und Leser sich mit diesem sehr präsenten und wichtigen Thema auf bewegende, aber nicht verängstigende Weise auseinander setzen können. Das ließen sie in einem Interview vom 16.02.26 mit der Rheinzeitung herausklingen.
 
Cornelia Funke ist bereits seit über 30 Jahren Kinderbuchautorin mit vielen bekannten Werken wie die Gespensterjäger oder Tintenherz. Im Laufe ihrer Karriere lernte sie die Bedeutung und die Kraft der Leser, was sie dazu bewegte, dieses Buch zu schreiben.
Die Illustrationen von Pauline Pete geben dabei die Stimmung der Geschichte zu den verschiedenen Zeitpunkten sehr passend wieder. Dabei sind einige Seiten sehr farbenfroh und andere grau und düster, am Ende des Buches bleibt jedoch ein Hoffnungsschimmer.

Ich finde das Buch sehr anschaulich und gelungen. Nicht zu traurig, aber trotzdem realistisch und gleichzeitig kreativ und inspirierend. Das offene Ende verleiht der Geschichte einen gewissen Zauber und Hoffnung, wobei es sie elegant abrundet. Ich kann es nur weiterempfehlen.
 
 

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere