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Veröffentlicht am 15.10.2021

Warmherzig, turbulent, tiefgründig, superwitzig!

Bunte Fische überall
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Von Kathrin Schrocke hatte ich vor etwa zwei Jahren ihr Jugendbuch „Immer kommt mir das Leben dazwischen“ gelesen, welches ein richtiges Highlight für mich war. Ich war daher sofort Feuer und Flamme als ...

Von Kathrin Schrocke hatte ich vor etwa zwei Jahren ihr Jugendbuch „Immer kommt mir das Leben dazwischen“ gelesen, welches ein richtiges Highlight für mich war. Ich war daher sofort Feuer und Flamme als ich zum ersten Mal von ihrem neuen Titel aus dem Mixtvision Verlag hörte, bei welchem es sich um eine überarbeitete Neuauflage des Jugendromans „Mein Leben und andere Katastrophen“ handelt. Da ich diesen noch nicht kannte und mich der Klappentext direkt ansprach, zögerte ich keine Sekunde lang und ließ „Bunte Fische überall“ bei mir einziehen.

Die 13-jährige Bernadette, genannt Barnie, ist ein ganz normaler Teenager. Sie hegt eine große Sammelleidenschaft für Radiergummis, sie besitzt eine Vorliebe fürs Sealife und wenn sie an ihren Mitschüler Sergej denkt, beginnen die Schmetterlinge in ihrem Bauch zu flattern. Das einzig Ungewöhnliche in ihrem Leben (zumindest aus der Sicht von so manch anderen) sind ihre Eltern. Barnie wird von zwei Vätern großgezogen, ihrem Dad und ihrem Papa. Von diesen hat sie sich zu ihrem 13. Geburtstag ein cooles iPad gewünscht, aber da die beiden schrecklich altmodisch sind, bekommt Barnie von ihnen ein Tagebuch geschenkt. Na super. Barnie ist wenig begeistert, aber sie beschließt dennoch das Notizbuch zu benutzen und ihr Leben darin festzuhalten. Und in diesem ist gerade dank des Baby-Projekts in ihrer Schule eine Menge los. Zusammen mit ihrem Schwarm Sergej soll sie sich rund um die Uhr um eine Plastikbabypuppe kümmern. Barnie ist zunächst überglücklich darüber, dass Sergey ihr Projektpartner ist, allerdings wird sich sehr schnell herausstellen, dass dieser irgendwie doch nicht so toll ist wie gedacht.

Dies war also mein zweites Werk aus der Feder von Kathrin Schrocke und auch mit diesem hat mir die deutsche Autorin ein echtes Lesehighlight bescheren können. Mich hat in „Bunte Fische überall“ einfach genau das erwartet, was ich mir erhofft habe: Eine zauberhafte Teenagerstory voller Herz, Witz, Charme und Gefühlschaos und mit einer genau richtigen Portion Tiefe. Ich habe mich beim Lesen prächtig amüsiert und das vergnügte Grinsen stellenweise gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen, gleichzeitig hat mich die Geschichte aber auch sehr nachdenklich gestimmt und stellenweise ziemlich erschüttert. Also in meinen Augen ist der Autorin die Mischung aus Unterhaltung und Ernsthaftigkeit hervorragend geglückt. Mit ganz viel Humor und Selbstironie bringt uns Kathrin Schrocke viele aktuelle und bedeutende Themen näher und liefert uns einen authentischen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt einer 13-jährigen Jugendlichen; sie zieht das Ganze aber niemals ins Lächerliche oder übertreibt es mit der Komik. Einzig das Babyprojekt, welches meiner Ansicht nach dann doch ein bisschen zu schräg und unrealistisch dargestellt wird (was mich aber in keinster Weise gestört hat), habe ich persönlich die Handlung als vollkommen glaubhaft und lebensnah empfunden.

Mich hat die Geschichte von Beginn an bestens unterhalten und begeistern können. Die humorvolle und selbstironische Art und Weise wie uns unsere Ich-Erzählerin Barnie die Geschehnisse schildert habe ich vom ersten Moment an geliebt und auch Barnie selbst mochte ich auf Anhieb total gerne. Sie ist ein sehr sympathisches, lustiges und aufgewecktes Mädchen, man muss sie einfach gernhaben. In mein Herz hat sie sich jedenfalls sofort geschlichen und da wir dank der gewählten Erzählform ganz nah dran sind an ihren Empfindungen und Gedanken, ist es mir, als Erwachsene, mühelos gelungen mich in unsere 13-jährige Hauptprotagonistin hineinzuversetzen.

Ich musste immerzu sehr über Barnies chaotisches Leben schmunzeln und habe beim Lesen ständig an meine eigene Teenagerzeit denken müssen. Die erste Liebe, Zoff mit der besten Freundin, peinliche Gespräche mit den Eltern – wer kennt‘s nicht? An meiner Schule gab es nur glücklicherweise nicht so ein skurriles Babyprojekt. Mitzuverfolgen wie sich Barnie und ihre Klassenkameradinnen um ihre „Babys“ kümmern und sich so als Eltern schlagen ist für uns Leserinnen zwar höchst amüsant, aber ich glaube, ich hätte es damals als 13-jährige nicht so prickelnd gefunden eine etwas längere Zeit so eine komische Plastikbabypuppe an der Backe zu haben. Aber wie gesagt, bei diesem Schulprojekt über das Lesen dabei zu sein, fand ich einfach nur köstlich. :D

Eine Sache in Barnies Leben, mit der ich ebenfalls keine eigenen Erfahrungen habe: Ihre außergewöhnliche Familienkonstellation. Barnie hat zwei Väter, bei denen sie aufgewachsen ist, und ihre leibliche Mutter sieht sie regelmäßig, da diese bei ihnen ganz in der Nähe wohnt.
Dass Kathrin Schrocke mit „Bunte Fische überall“ einen Roman über Regenbogenfamilien geschrieben hat, finde ich einfach großartig. Diversität ist ein so wichtiges Thema und sollte viel mehr in Kinder- und Jugendbüchern behandelt werden. Mittlerweile gibt es zum Glück so einige – richtig gute – Titel mit der LGBTQ-Thematik auf dem Markt, aber damals, als die alte Ausgabe von „Bunte Fische überall“ herauskam (2015), war das Buch sehr wahrscheinlich eine ziemliche Besonderheit. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es damals nicht so gut ankam wie es ganz bestimmt heute der Fall sein wird. Mein Eindruck ist, dass LGBTQ-Romane inzwischen eine große Beliebtheit besitzen; ich zumindest kenne so einige, die – wie ich – sehr gerne Bücher mit queeren Figuren lesen.

Leider ist es aber natürlich auch heute noch, sechs Jahre später, traurige Realität, dass Regenbogenfamilien schief angesehen oder angefeindet werden. Auch Barnie muss das am eigenen Leib erfahren. Mich hat es richtig wütend gemacht und schockiert zu sehen, wie ein paar Gleichaltrige auf ihre Familiensituation reagieren und wie homophob sie sich teils dazu äußern. Ich habe da sehr mit Barnie mitgelitten. Diese ist natürlich ebenfalls äußerst bestürzt darüber, dass einige ihrer Mitschüler ihrer Familie mit so wenig Toleranz begegnen. Barnie lässt sich aber nicht unterkriegen und zeigt uns mit ihrem mutmachenden Verhalten, dass man sich niemals verbiegen lassen darf, um von anderen akzeptiert zu werden. Regenbogenfamilien sind genauso normal und selbstverständlich wie andere Familien auch, was hoffentlich irgendwann von allen toleriert werden wird.

Neben den bereits genannten Dingen konnte mich Kathrin Schrocke auch mit den Nebenfiguren überzeugen. Sie wurden allesamt glaubwürdig ausgearbeitet und machen das Leseerlebnis mit ihren einzigartigen und teils recht ausgefallenen Eigenschaften rundum perfekt. Besonders gut gefallen haben mir Barnies Väter. Die zwei sind so cool! Na ja, okay, sie sind auch ein wenig altmodisch, aber ich fand die beiden klasse, ich mochte sie wirklich unheimlich gerne und auch Barnies leibliche Mutter Martha habe ich sehr liebgewonnen.

Mein Lesevergnügen war leider viel zu schnell wieder vorbei. Dank der packenden Handlung, dem locker-leichten Schreibstil und den angenehm kurzen Kapiteln bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe insgesamt eine superschöne und wunderbar bunte Zeit mit dem Buch verbracht.

Fazit: Turbulent, warmherzig, superwitzig. Eine bezaubernde Teenagergeschichte, die mitreißt, nachdenklich stimmt und unglaublich viel Spaß macht!
Kathrin Schrocke hat mit „Bunte Fische überall“ einen wundervollen Jugendroman ab 12 Jahren geschrieben, welchen ich jedem, egal ob Jung oder Alt, nur ans Herz legen kann. Ich bin absolut begeistert von dem Buch. Die Story sprüht nur so vor herrlichem Humor und beschert uns lauter tolles regenbogenbuntes Gefühlschaos, zugleich besitzt sie aber auch Tiefgang und vermittelt ein ganz wichtiges Thema. Ich kann „Bunte Fische überall“ nur empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 15.10.2021

Ein großartiger und fesselnder Auftakt!

Circles of Fate (1). Schicksalsfluch
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Da mir meine bisherigen Werke aus der Feder von Marion Meister unheimlich gut gefallen haben, stellte sich mir gar nicht erst die Frage ob ich ihre neue Jugendbuchreihe kennenlernen möchte. Natürlich musste ...

Da mir meine bisherigen Werke aus der Feder von Marion Meister unheimlich gut gefallen haben, stellte sich mir gar nicht erst die Frage ob ich ihre neue Jugendbuchreihe kennenlernen möchte. Natürlich musste ich den ersten Band ihrer vierteiligen Circles of Fate-Reihe unbedingt bei mir einziehen lassen.

Die 17-jährige Lita ist ziemlich genervt von ihrer überbesorgten Mutter und fühlt sich von ihrem Kontrollzwang regelrecht erdrückt. Dass die große Angst und Sorge um ihre Tochter aber durchaus gerechtfertigt ist, wird Lita sehr bald noch erkennen. Ihr Leben wird völlig auf den Kopf gestellt werden, als ihre Mutter eines Tages entführt wird. Auf der Suche nach ihrer Mutter stürzt die 17-jährige mitten hinein in die verborgene Welt der Schicksalsweberinnen. Als Lita erfährt, dass die Oberste Weberin ihre Großmutter ist und sie selbst und ihre Mutter Hanna ebenfalls Schicksalsweberinnen sind, kann sie es gar nicht fassen. Doch warum hat ihre Mutter den Glasturm im Londoner Finanzdistrikt verlassen, in welchem der Baum Schicksals steht? Wieso hat sie all das vor ihr geheimgehalten? Lita muss Hanna unbedingt finden! Ob ihr das gelingen wird? Wird sie endlich die Wahrheit über sich selbst erfahren?

Wie oben bereits erwähnt hat mich bisher noch kein Werk von Marion Meister enttäuschen können – auch ihr neues Buch nicht. Mich hat die deutsche Autorin mit „Schicksalsfluch“ auf ganzer Linie überzeugen können. Mir hat der Reihenauftakt der Circles of Fate-Serie einfach genau das beschert, was ich mir erhofft habe: Eine packende Story, die voller Spannung, Geheimnisse und Magie steckt und mich von Anfang bis Ende an die Seiten fesseln konnte. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen und hätte danach am liebsten sofort zum nächsten Band gegriffen. Was bin ich froh, dass dieser bereits im kommenden Monat erscheinen wird und wir auf die weiteren beiden Folgebände ebenfalls nicht allzu lange warten müssen. Da der erste Band sehr offen endet und einen extrem neugierig auf die Fortsetzung macht, hibbel ich dem Erscheinen des zweiten Teils nun ganz ungeduldig entgegen.

Aber zurück zum Auftaktband. Obwohl die Handlung recht ruhig beginnt, konnte sie mich dennoch sofort in ihren Bann ziehen und mitreißen. Ich war einfach vom ersten Moment an Feuer und Flamme und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Dem relativ ruhigen Einstieg sollen dann auch sehr schnell lauter spannende und rätselhafte Geschehnisse folgen, sodass man im Nu nur noch am Mitfiebern ist und sich immerzu fragt wie wohl alles miteinander zusammenhängt.

Neben der Handlung sorgen auch die ständig wechselnden Erzählperspektiven und kurzen Kapitel dafür, dass die Geschichte eine durchgehende Sogwirkung auf einen ausübt und man nur so durch die Seiten fliegt. Mir hat die gewählte Erzählweise ausgesprochen gut gefallen. Ich bin generell einer großer Fan davon, wenn Bücher aus den Blickwinkeln mehrerer Personen geschildert werden, ich finde, dass das Leseerlebnis dadurch immer so schön abwechslungsreich und mitreißend gestaltet wird. So wie hier. Ich muss zwar gestehen, dass ich ein klein wenig gebraucht habe bis ich bezüglich der Charaktere den kompletten Durchblick hatte, aber da die Kapitelanfänge stets mit den entsprechenden Namen versehen sind und man somit immer sofort weiß wer gerade an der Reihe ist mit dem Erzählen, haben mir die vielen Sichtwechsel keinerlei Probleme bereitet.

Was den Schreibstil angeht, kann ich mich ebenfalls nur positiv äußern. Ich mag den Sprachstil von Marion Meister total gerne, er ist leicht, lebendig und bildhaft – für mich hat er sich mal wieder superangenehm lesen lassen.

Auch mit den vielen verschiedenen Figuren hat mich die Autorin überzeugen können. Einige von ihnen bleiben meinem Empfinden nach zwar etwas blass, allerdings hat mich dies überhaupt nicht gestört, im Gegenteil, ich habe es als vollkommen stimmig für die Handlung empfunden. Zudem werden ja auch noch drei weitere Bände folgen – ich gehe daher sehr davon aus, dass wir hinsichtlich der bisher weniger greifbaren Charaktere noch mit mehr Details versorgt werden.
Besonders klasse fand ich Lita, die ich als unsere eigentliche Hauptprotagonistin bezeichnen würde. Ich mochte ihre sympathische, authentische und schlagfertige Art auf Anhieb und habe mich jederzeit mühelos in sie hineinversetzen und ihr Denken, Fühlen und Handeln nachvollziehen können. So habe ich es zum Beispiel völlig verstehen können, dass die rasante Wende, die ihr Leben nach der Entführung ihrer Mutter plötzlich nimmt, sie zunächst ziemlich überfordert. Mit dem Eintritt in die Welt der Schicksalsweberinnen stürzt eine regelrechte Flut an unglaublichen Enthüllungen auf sie ein, die sie erst einmal verarbeiten muss. Lita ist aber bemerkenswert stark und lässt sich nicht unterkriegen, wofür ich sie sehr bewundert habe.
Zu den weiteren Figuren sage ich nun mal nichts weiter. Ich finde, dass man sie besser ohne viel Vorwissen kennenlernen sollte. Stellt euch einfach mal darauf ein, dass ihr im Verlauf des Buches die Bekanntschaft von so einigen sehr interessanten Personen machen werdet, die alle so ihre Besonderheiten besitzen und teils etwas sehr Mysteriöses ausstrahlen.

Wovon ich euch aber unbedingt noch berichten muss: Das Setting. Mit diesem hat das Buch ebenfalls gänzlich bei mir punkten können. Da ich den Schauplatz London sehr gerne mag, hat es mich richtig gefreut, dass uns Marion Meister in ihrer neuen Reihe in diese tolle Stadt mitnimmt. Und da ich auch ein großer Fan von magischen und düsteren Welten bin, bin ich kulissenmäßig definitiv ganz auf meine Kosten gekommen. Dank der bildlichen und stimmungsvollen Beschreibungen hat man von sämtlichen Schauplätzen das reinste Kopfkino und kommt in den Genuss einer wunderbar geheimnisvollen Atmosphäre. Mit der verborgenen Welt der Schicksalsweberinnen hat die Marion Meister einfach eine einzigartige Welt erschaffen, voller cooler Ideen, Mysterien und Gefahren.

Fazit: Ein fesselnder Auftakt, der einen durchweg in Atem hält und große Lust auf mehr macht!
Marion Meister hat mit dem ersten Band ihrer vierbändigen Circles of Fate-Reihe einen rundum gelungenen Serienstart aufs Papier gebracht, mit welchem sie mich absolut begeistern konnte. Die Handlung steckt voller überraschender und spannungsreicher Wendungen und wird überaus packend erzählt, sodass man mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören mag und durchweg am Mitfiebern ist. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und kann es nun kaum mehr erwarten mich auf den zweiten Teil stürzen zu können. Ich kann „Schicksalsfluch“ nur empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 14.10.2021

Ein absolutes Must-Have für alle Disney-Fans!

Disney: Who's Who – Das A bis Z der Disney-Figuren. Das große Lexikon
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Da ich ein riesiger Disney-Fan bin, war ich sofort Feuer und Flamme, als ich das erste Mal von dem Disney-Lexikon „Who‘s Who“ hörte, welches der Carlsen Verlag diesen Herbst in seinem neuen Imprint Carlsen ...

Da ich ein riesiger Disney-Fan bin, war ich sofort Feuer und Flamme, als ich das erste Mal von dem Disney-Lexikon „Who‘s Who“ hörte, welches der Carlsen Verlag diesen Herbst in seinem neuen Imprint Carlsen Heroes Publishing herausgebracht hat. Dieses Schmuckstück musste ich einfach unbedingt bei mir einziehen lassen.

Dass ich von diesem Buch ganz verzückt sein werde, war mir bereits klar ehe ich mit dem Schmökern begann. Als mich mein Exemplar schließlich endlich erreichte und ich einen ersten Blick hineinwarf, schlug mein disneyverrücktes Herz augenblicklich höher. Nun war ich mir wirklich völlig sicher: Dieses Schätzchen wirst du lieben. Und tja, was soll ich sagen – dem ist auch so. Ich bin echt begeistert von diesem prächtigen und ausführlichen Nachschlagewerk. Der Aufbau, die Texte, die Gestaltung – in meinen Augen ist dieses Werk vollkommen gelungen und definitiv ein absolutes Must-Have für alle Disneyliebhaberinnen.

In alphabetischer Reihenfolge werden insgesamt 61 Disney-Animationsfilme aufgelistet. Jedem Film sind mehrere Seiten gewidmet auf denen uns die jeweils wichtigsten Figuren mit einem kurzen Text und einer farbigen Illustration vorgestellt werden. Die Anzahl der Charaktere variiert dabei. So werden beispielsweise bei „Alice im Wunderland“ 12 Figuren aufgeführt und bei „Cars“ stolze 39.

Insgesamt kommt man in den Genuss von über 600 Disney-Helden-Biografien, die voll gespickt sind mit unglaublich vielen tollen Infos und unterhaltsamer kleiner Erzählungen. Vieles war mir als Disney-Fan natürlich bereits bekannt, allerdings musste ich schon nach wenigen Seiten feststellen, dass meine Disney-Kenntnisse doch erstaunlich viele Lücken aufweisen. Mir hat dieses Buch auf jeden Fall enorm viel neues Wissen über zahlreiche Disney-Persönlichkeiten beschert.

Besonders interessant fand ich die „Schon gewusst?“ - Kästchen, von denen es fast auf jeder Doppelseite einen gibt. Vor allem die haben meinen Disney-Animationsfilm-Horizont sehr erweitert. Wusstest ihr, dass der Prinz aus „Cinderella“ nur zwei Minuten auf dem Bildschirm zu sehen ist? Oder dass in einem frühen Drehbuchentwurf von „Arielle“ Arielles bester Freund nicht Fabius war, sondern ein Delphin namens Breaker? Also ich nicht. Und was mir ebenfalls gar nicht so bewusst war: Viele Figuren haben in anderen Disney-Filmen kleine Mini-Gastauftritte. Marlin aus „Findet Nemo“ beispielsweise sieht man kurz in „Die Monster AG“ und sowohl Bambi als auch Woody aus „Toy Story“ haben sogar mehrere Gastauftritte in verschiedenen Filmen. Da muss ich ja gestehen, dass mir das bei den meisten Filmen beim Gucken gar nicht aufgefallen ist. :D
Ich glaube, ich muss mich demnächst mal wieder ausführlich meiner große Disney-DVD-Sammlung widmen und einen Disney-Film-Marathon starten, bei dem ich dann vor allem auf diese ulkigen Gastauftritte achten werde. ;)

Hinten im Buch befindet sich dann doch ein Personenregister, in welchem alle Disney-Helden, die uns in diesem Lexikon vorgestellt werden, noch einmal alphabetisch und mit der entsprechenden Seitenzahl aufgelistet werden. Die gesamte Struktur hat mir wirklich richtig gut gefallen und auch zu der deutschen Übersetzung der Texte kann ich mich nur positiv äußern. Für mich haben sie sich angenehm flüssig und leicht lesen lassen.

Ich werde diesen Disney-Schatz nun auf jeden Fall noch viele Male in Hand nehmen und durchblättern. In die zauberhafte magische Welt der Disney-Animationsfilme kann ich gar nicht oft genug eintauchen.

Fazit: Ein großes Muss für alle Disney-Fans!
Habt ihr euch schon immer gefragt wie viele Punkte der Dalmatiner Pongo eigentlich hat oder wie viele Haare sich auf Meridas Kopf befinden? In diesem umfangreichen und großartig gestalteten Nachschlagewerk erhaltet ihr die Antworten darauf. Ich bin total begeistert von dem Disney-Lexikon „Who‘s Who“. Es liefert unheimlich interessante und spannende Einblicke in die einzigartige Welt der Disney-Animationsfilme und versorgt uns mit lauter coolen Fakten und Anekdoten. Mit diesem Werk kann man wirklich im Nu zu einem echten Disney-Experten werden. Ich kann es nur empfehlen – vor allem Disneyliebhaber
innen kann ich dieses wunderbare Lexikon nur ans Herz legen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 12.10.2021

So cool und witzig! Ein weiterer genialer Folgeband!

König Guu 3: Das Ding aus dem All
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Hurra, endlich geht es mit der König Guu-Reihe weiter! Da die ersten beiden Bände echte Highlights für mich waren, habe ich dem Erscheinen des dritten Teils ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Auf mein ...

Hurra, endlich geht es mit der König Guu-Reihe weiter! Da die ersten beiden Bände echte Highlights für mich waren, habe ich dem Erscheinen des dritten Teils ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Auf mein Wiedersehen mit König Guu und Co. habe ich mich riesig gefreut.

An Bens Schule geht es eindeutig nicht mit rechten Dingen zu. Wieso laufen auf einmal alle Schüler und Lehrer ohne Schuhe herum, und das mitten im Winter? Warum tropft Wackelpudding von der Decke? Und dann wäre da noch Miss Zink, die Schulkrankenschwester, die sich – man mag es kaum glauben – noch verrückter benimmt als sonst. Irgendetwas stimmt hier wirklich ganz und gar nicht! Das ist ganz klar ein neuer Fall für König Guu, Ben und Wombat Herbert! Als sich auf einmal zwei äußerst zwielichtige Typen in Schwarz an Bens Fersen heften, schrillen bei den Freunden sämtliche Alarmglocken. Welche Absichten verfolgen diese mysteriösen Agenten nur? Sind sie gefährlich? Guu wäre aber nicht Guu, wenn sie sich so schnell einschüchtern lassen würde und nicht schon einen rettenden Einfall hätte...

Bei mir ist es nun tatsächlich schon über zwei Jahre her, dass ich den zweiten Teil gelesen habe und obwohl meine Erinnerungen an dessen Geschehnisse mittlerweile nicht mehr die frischesten sind, hatte ich bei Band 3 überhaupt keine Einstiegsprobleme. Meiner Ansicht nach ist es bei der König Guu-Serie auch gar nicht zwingend notwendig, die Bände in der chronologischen Reihenfolge zu lesen, da die Geschichten in sich abgeschlossen sind. Ich rate allerdings dennoch sehr, mit dem Auftaktband in die Reihe einzusteigen. Die Lesefreude ist dann einfach um einiges höher.

Mein Leseerlebnis war jedenfalls rundum perfekt. Die lange Wartezeit hat sich definitiv gelohnt: Ich finde den dritten Band genauso zauberhaft wie die zwei Vorgänger. Mir hat es mal wieder tierisch viel Vergnügen bereitet in das einmalige König Guu-Universum einzutauchen und gemeinsam mit Guu, Ben und Wombat Herbert ein neues aufregendes Abenteuer zu erleben. Viel zu schnell war ich am Ende angelangt und hätte danach am liebsten sogleich zum nächsten Band gegriffen. Diese Comicroman-Reihe macht einfach so viel Spaß und richtig süchtig, ich finde sie echt klasse und würde mich sehr über viele weitere Fortsetzungen freuen. Soweit ich weiß gibt es aber auch im Englischen bisher nur drei Teile. Da ich aber nichts davon gelesen habe, dass es sich bei „König Guu“ um eine Trilogie handelt, hoffe ich nun sehr, dass es nicht nur bei drei Bänden bleiben wird.

Aber zurück zum dritten Band. Mit „Das Ding aus dem All“ hat Adam Stower erneut eine richtig coole Story aufs Papier gebracht, die vor Einfallsreichtum, Witz und Charme nur so sprüht, mit jeder Menge Spannung aufwarten kann und großartig illustriert ist.
Mich hat die Handlung auch dieses Mal von der ersten Seite an packen und begeistern können. Gleich das erste Kapitel beginnt überaus spannend, geheimnisvoll und unterhaltsam und dem abenteuerlichen Start sollen viele weitere turbulente, rätselhafte und lustige Ereignisse folgen, sodass man von Anfang bis Ende am Mitfiebern ist und mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören mag. Wieso laufen an Bens Schule auf einmal alle ohne Schuhe herum? Warum tropft Wackelpudding von der Decke? Und was führt die vollkommen übergeschnappte Schulkrankenschwester Miss Zink im Schilde? Werden Guu und Ben diese ganzen Mysterien lüften können?
Die Antworten auf die Fragen werde ich euch hier natürlich nicht geben, die müsst ihr schon selbst herausfinden. Stellt euch einfach mal darauf ein, dass ihr so richtig ins Mitraten geraten und so einige Überraschungen erleben werdet. Und das Schmunzeln werdet ihr garantiert kaum mehr aus dem Gesicht bekommen. Der Humor in dieser Reihe ist einfach spitze, ich liebe ihn. So haben mich vor allem die vielen verschiedenen Charaktere mit ihren skurrilen Eigenarten mal wieder bestens unterhalten.

Mit den Figuren hat mich Adam Stower erneut komplett begeistern können. Allein König Guu ist der Knaller. An alle, die es noch nicht wissen: König Guu ist ein Mädchen. Allerdings ist sie kein gewöhnliches Mädchen, beileibe nicht. Guu ist ein wahres Genie und erfindet stets die erstaunlichsten Dinge, sie lebt in einem total abgefahren Baumhaus im Wald (gemeinsam mit ihrem Wombat Herbert) und sie trägt einen eindrucksvollen Bart. Ob dieser echt ist? Tja, wer weiß? ;)
Guu ist einfach einzigartig, mit ihr hat Adam Stower eine außergewöhnliche Buchheldin erschaffen, die man als Leserin sofort gernhaben muss.
Dann wäre da noch Ben, Guus bester Freund. Ihn würde ich als unseren eigentlichen Hauptprotagonisten bezeichnen, da wir alles aus seiner Sicht in der dritten Person erfahren.
Ben mochte ich bereits in den zwei Vorgängern unheimlich gerne und auch dieses Mal hat er sich mit seiner liebenswerten Art auf Anhieb in mein Herz geschlichen.
Unter den Nebenfiguren hat mir die Schulkrankenschwester Miss Zink am besten gefallen. Sie wird so schön überspitzt dargestellt (diese Frau ist wahrlich völlig durchgeknallt) – solche Charaktere liebe ich einfach.

Mit der Innenaufmachung hat mich Adam Stower ebenfalls in helle Verzückung versetzen können. Er hat seiner Fantasie zweifellos nicht nur bei der Geschichte mal wieder ihren freien Lauf gelassen – auch bei der Innengestaltung sind seinem enormen Ideenreichtum keine Grenzen gesetzt. Adam Stower hat die Story mit zahlreichen humorvollen schwarz-weiß Illustrationen im Comic-Stil versehen, die allesamt perfekt mit dem Text harmonieren und das Leseereignis zu etwas ganz Besonderem machen. Ich fand die vielen Bilder mal wieder grandios, vor allem die detailreichen Zeichnungen von Guus tollen Erfindungen haben es mir angetan.
Neben den Bildern kommen wir auch wieder in den Genuss von lauter kreativen Schriftspielereien, die sich ebenfalls vollkommen stimmig ins Geschehen einfügen.
Dank der originellen Aufmachung ist die König Guu-Reihe für ungeübte Leser
innen ab 8 Jahren und allen voran für Lesemuffel ideal geeignet. Ich bin mir sehr sicher, dass die König Guu-Leseabenteuer auch lesefaule Kinder zu begeisterten Buchverschlingern mutieren lassen werden.

Fazit: Spannend, schräg und superwitzig. Ein herrliches Lesevergnügen mit Gute-Laune-Garantie!
Auf den dritten König Guu-Band habe ich mich eindeutig zurecht so sehr gefreut: Adam Stower hat mich mal wieder absolut begeistern können. Die Geschichte ist so wunderbar lustig, verrückt und mitreißend, sie ist genial aufgemacht und unglaublich fantasievoll. Ich habe mich beim Lesen königlich amüsiert und hoffe sehr auf ein weiteres Wiedersehen mit Guu, Ben und Co. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung und sehr gerne 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 11.10.2021

Ein fesselnder und perfekter Abschlussband!

Das ewige Glas (Glas-Trilogie Band 3)
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Da die ersten beiden Bände der Glas-Trilogie absolute Highlights für mich waren, habe ich dem Erscheinen des Abschlussbandes ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Auf das Finale war ich tierisch gespannt!

Zusammen ...

Da die ersten beiden Bände der Glas-Trilogie absolute Highlights für mich waren, habe ich dem Erscheinen des Abschlussbandes ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Auf das Finale war ich tierisch gespannt!

Zusammen mit seiner Schwester Konstanze, seiner Freundin Helene und dessen Bruder Edgar, der sich nach wie vor im Körper einer Elster befindet, reist Moritz weiter durch das finstere mittelalterliche Deutschland. Sie fliehen vor der mächtigen Hexe Baba Jaga, die die Seele von Edgar in ihren Besitz bringen möchte. Ihre Flucht wird sie bis nach Prag führen, doch vor den Fängen der Baba Jaga gibt es kein Entkommen. Moritz führt währenddessen aber noch einen ganz anderen, viel größere Kampf. Die dunklen Kräfte des schwarzen Splitter der todbringenden gläsernen Maske gewinnen zunehmend an Macht. Wird sich Moritz ihnen entziehen können? Und wird es ihm und seinen Freunden gelingen Edgars Seele zu retten?

Da es bei mir nun schon tatsächlich schon wieder ein gutes Jahr her ist, dass ich den zweiten Band gelesen habe und mir dessen Geschehnisse leider nicht mehr vollkommen präsent waren, hatte ich beim dritten Teil zunächst leichte Startschwierigkeiten. Bei der Glas-Trilogie sollte man die Bände unbededingt in der chronologischen Reihenfolge, da sie sehr aufeinander aufbauen.
Zum Glück war meine Anfangshürde aber schnell gänzlich überwunden, sodass ich das Buch in vollen Zügen, ohne weitere Unklarheiten, genießen konnte.

Mich hat Heiko Hentschel auch mit dem Abschlussband auf ganzer Linie überzeugen können. Ich finde das Finale großartig, meine (ziemlich hohen) Erwartungen konnten eindeutig vollends erfüllt werden. Ich habe wundervolle Lesestunden mit dem Buch verbracht und es für meinen Geschmack viel zu schnell beendet. Langsamer lesen, um ein längeres Lesevergnügen zu haben, ging nur einfach nicht. Die Handlung konnte mich, trotz meiner Einstiegsprobleme, sofort packen und mitreißend und der Schreibstil hat mich ebenfalls von Beginn an die Seiten fesseln können. Im Schreiben von spannungsreichen Geschichten, die uns Leser*innen von Anfang bis Ende in Atem halten, ist der Heiko Hentschel definitiv ein echter Meister.

Das Abenteuer, auf welches uns der Autor dieses Mal mitnimmt, hat es spannungsmäßig echt in sich. Die Handlung kann mit zahlreichen unvorhersehbaren Wendungen und jeder Menge Nervenkitzel und Einfallsreichtum aufwarten, sodass man aus dem Mitfiebern, Mitbibbern und Staunen teils gar nicht mehr herauskommt. Auch die bewegenden Momente können sich sehen lassen, vor allem zum Ende hin wird es sehr emotional.
Der einmalige schräge Humor in dieser Reihe kommt bei dem Ganzen natürlich ebenfalls nicht zu kurz. So hat mich zum Beispiel der eigentümliche Homunkulus Fieswurz, dessen Bekanntschaft wir in diesem Band machen dürfen, öfters bestens unterhalten und auch die Baba Jaga (ebenfalls ein neues Gesicht) hat mir mit ihrer unvergleichlichen Art so einige Gründe zum Schmunzeln geliefert.

Was die Charaktere angeht, kann ich mich mal wieder nur positiv äußern. Ob vertraute oder neue Figuren – allesamt wurden sie mit viel Liebe, Witz und Charme ausgearbeitet und machen das Leseerlebnis mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften rundum perfekt. Mich hat es sehr gefreut, dass wir auf so einige alte Bekannte treffen dürfen wie Moritz, seine jüngere Schwester Konstanze sowie die Geschwister Helene und Edgar. Nicht zu vergessen meine geliebten wuppernden und bobbelnden Boogelbies. (Ich finde diese kleinen Monster so süß!)
Mir persönlich hat Moritz wieder besonders gut gefallen. Da wir den größten Teil der Handlung abermals aus seiner Sicht erfahren und in seine Gefühlswelt den anschaulichsten Einblick erhalten, habe ich mich in ihn am besten hineinversetzen können.
Mit Moritz hat der Autor einen starken Protagonisten erschaffen. Moritz ist mutig, entschlossen und sympathisch, man muss ihn einfach gernhaben und vor seiner Tapferkeit und Willensstärke kann man nur den Hut ziehen.

Die Reise, auf die unsere Freunde sich dieses Mal begeben werden, wird ihnen wahrlich viel abverlangen. Was genau sie erleben werden, welche Herausforderungen sie meistern müssen und wer ihnen alles begegnen wird, werde ich euch hier nur nicht verraten. Das müsst ihr schon selbst herausfinden. Stellt euch aber mal darauf ein, dass ihr das Buch nicht mehr aus der Hand legen mögt und von den vielen originellen und tollen Ideen des Autors genauso fasziniert und begeistert sein werdet wie ich.

Wovon ich euch aber unbedingt noch berichten möchte, ist das Setting. Schauplatz ist dieses Mal Prag im Jahr 1814 und wie gewohnt beschreibt der Autor die Kulisse einfach klasse, überaus bildhaft und stimmungsvoll. Mir hat es mal wieder super viel Spaß gemacht in diese magische, mittelalterliche Fantasywelt einzutauchen und mich von dessen herrlich schaurig-düsteren Atmosphäre verzaubern zu lassen.

Das Ende konnte mich ebenfalls zufriedenstellen. Es ist berührend, überraschend und schließt das Abenteuer gelungen und stimmig ab, sodass ich das Buch glücklich (und etwas wehmütig) wieder zuklappen konnte.

Und zu guter Letzt, ehe ich zu meinem Fazit komme, muss ich unbedingt noch ein paar Worte zur Gestaltung loswerden.
Das Cover ist in meinen Augen ein echter Hingucker, mir gefällt es genauso gut wie das der beiden Vorgänger.
Im Innenteil erwartet einen auf dem Vorsatzpapier auch in diesem Band eine detailreiche doppelseitige Karte, die das Setting zeigt, hier also Prag. An der Karte habe ich mich gar sattsehen können, ich finde sie wunderschön.
Hinten im Buch kommen wir unter anderem wieder in den Genuss eines Monster-Glossars, welches von so einigen, recht gruseligen Zeichnungen begleitet wird, und auch die Kapitelanfänge werden erneut von zauberhaften kleinen Bildern geziert.

Fazit: Atmosphärisch, fantasievoll, unglaublich fesselnd. Ein wunderbares Finale voller Spannung, Überraschungen und Düsterkeit!
Heiko Hentschel hat mit „Das ewige Glas“ einen tollen Abschlussband aufs Papier gebracht, mit welchem er seine Glas-Trilogie würdig abschließt. Mich hat Heiko Hentschel mit dem letzten Glas-Abenteuer absolut begeistern können. Wer diese dreibändige Fantasy-Reihe noch nicht kennt, hat eindeutig etwas verpasst! Ich kann sie jedem nur ans Herz legen. Der dritte Band erhält von mir 5 von 5 Sternen.

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