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23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Biografischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 09.10.2025
  • ISBN: 9783462007831
Daniel Donskoy

Brennen

Roman | Ein wilder Roadtrip durch das Leben eines jungen Mannes, der nur eines will: sich lebendig fühlen

»Brennen« ist eine atemlose Reise, voller Exzesse, skurriler Begegnungen, über Grenzen, an den Rand von Abgründen – und immer wieder zurück zu den Sommern der Jugend in Tel Aviv, zu Tyler und einer Nacht, die alles veränderte.

Zwölf Jahre, nachdem das Schicksal die beiden auseinandergerissen hat, drängt es den Erzähler, seinem Freund Tyler zu schreiben: von dem Leben, das inzwischen vergangen ist. Von Dreharbeiten im russischen Schnee, kurz vor dem Krieg, von einer sizilianischen Jagdgesellschaft und einem furchtlosen Dackel, einem in Flammen stehenden Filmstudio in der Nähe von Auschwitz, vom existenziellen Kampf gegen eine wuchtige Britin – eine Geschichte von Übermut, von der Verzweiflung und der brennenden Leidenschaft.

In einer Sprache, die zugleich aufwühlt und tröstet, schreibt Daniel Donskoy über Aufbrüche, über den Rausch und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Man lacht laut – und im nächsten Moment trifft es einen mitten ins Herz.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Leseerlebnis

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Daniel Donskoy der Schauspieler und Musiker hat ein Buch geschrieben. Brennen. Sein erstes Buch. Dabei scheint er ein bisschen aus seinem eigenen Leben zu erzählen. Das steht aber nicht explizit in dem ...

Daniel Donskoy der Schauspieler und Musiker hat ein Buch geschrieben. Brennen. Sein erstes Buch. Dabei scheint er ein bisschen aus seinem eigenen Leben zu erzählen. Das steht aber nicht explizit in dem Klappentext. Aber kaum, dass der Leser in dem Buch Kontakt zu dem Icherzähler aufgenommen hat, steckt er in dem Buch fest. Eine wilde und atemlose Geschichte beginnt. Es ist eine Geschichte, von einem jungen Mann, der sich selber spüren möchte, seine Freiheit genießt und die verlorene Freundschaft vermisst. Dabei spielt Feuer immer wieder eine Rolle. Als müsste etwas brennen, damit der Erzähler sich spürt. 

Brennen, der Roman von Daniel Donskoy

Der Icherzähler Daniel beschreibt, wie er eine Kariere als Schauspieler ansteuert und wie schwer es ihm fällt, sich auf die gewichtige Schauspiellehrerin in einer Londoner Schauspielschule einzulassen. Diese traktiert den jungen und überschwänglichen Mann. So hatte er sich das nun wirklich nicht vorgestellt! Eine Lösung findet sich bald und der Erzähler zieht weiter nach New York, um dort an einer anderen Schule Schauspiel zu lernen und der Gewichtigen den Mittelfinger zu zeigen, zu beweisen, dass doch etwas aus ihm werden kann.
Die nächste Station ist in Russland und wie man als Nichtrusse zu einer Arbeitserlaubnis kommt. Merkwürdige Begebenheiten nach dem Filmdreh werden in den blumigsten Worten beschrieben, damit der Leser einen Film vor Augen hat, der nicht loslassen wird. Weiter geht's mit einem Urlaub mit einem Kumpel in Kalabrien. Dieser endet in einem Chaos und einem Blutbad.

12 Jahre begleitet der Leser den jungen Mann, der nichts auslassen wird. Weder Drogen noch Sexorgien und sich doch immer wieder nach seinem besten Freund Tyler sehnt, ihm Briefe schreibt, die voller Liebe und Erinnerungen sind. 
Ich habe lange über das Gelesene nachgedacht. Daniel, der Erzähler, hat russische Wurzeln, ist in Deutschland und Israel groß geworden und hat Israel vor dem letzten Krieg schon wieder verlassen. Aber die Sehnsucht nach seinem Freund Tyler lässt ihn einfach nicht los. Ich wusste wirklich nicht, wie ich diese Exzesse in dem Buch beurteilen sollte. Wie nah sind sie an der Wirklichkeit? Und doch hat der Autor einen guten und mitreißenden Schreibstil.

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