Cover-Bild Brennen
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: E-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Biografischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 09.10.2025
  • ISBN: 9783462313291
Daniel Donskoy

Brennen

Roman | Ein wilder Roadtrip durch das Leben eines jungen Mannes, der nur eines will: sich lebendig fühlen
»Brennen« ist eine atemlose Reise, voller Exzesse, skurriler Begegnungen, über Grenzen, an den Rand von Abgründen – und immer wieder zurück zu den Sommern der Jugend in Tel Aviv, zu Tyler und einer Nacht, die alles veränderte.
Zwölf Jahre, nachdem das Schicksal die beiden auseinandergerissen hat, drängt es den Erzähler, seinem Freund Tyler zu schreiben: von dem Leben, das inzwischen vergangen ist. Von Dreharbeiten im russischen Schnee, kurz vor dem Krieg, von einer sizilianischen Jagdgesellschaft und einem furchtlosen Dackel, einem in Flammen stehenden Filmstudio in der Nähe von Auschwitz, vom existenziellen Kampf gegen eine wuchtige Britin – eine Geschichte von Übermut, von der Verzweiflung und der brennenden Leidenschaft.
In einer Sprache, die zugleich aufwühlt und tröstet, schreibt Daniel Donskoy über Aufbrüche, über den Rausch und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Man lacht laut – und im nächsten Moment trifft es einen mitten ins Herz.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2026

Toll

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"Manchmal ist das Leben nur ein langer, stiller Kampf gegen die eigene Bedeutungslosigkeit. Ein Versuch, sich selbst zu verstehen, während man vom Sturm verschlungen wird."

"Brennen" ist das literarische ...

"Manchmal ist das Leben nur ein langer, stiller Kampf gegen die eigene Bedeutungslosigkeit. Ein Versuch, sich selbst zu verstehen, während man vom Sturm verschlungen wird."

"Brennen" ist das literarische Debüt, das für mich so scheint, als wäre da ganz viel eigene Erfahrung vom Autor selbst drin. Ob das stimmt, weiß ich nicht und steht jetzt auch nicht explizit darauf, aber ja. Zurück zum Buch.

Es war mitreißend und auch sehr einnehmend. Es geht viel über die Sehnsucht und über die Suche nach dem Sinn im Leben. Ein Roadtrip das an verschiedenen Orten spielt.

Empfehlung!

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Veröffentlicht am 20.11.2025

Daniel Donskoy erzählt aus seinem Leben

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Daniel Donskoy schreibt in „Brennen“ über sein Leben.

Ich habe das Hörbuch, das von ihm selber vorgelesen wird, gehört und muss sagen, er liest fantastisch, es ist eine wahre Freude, ihm zuzuhören. Er ...

Daniel Donskoy schreibt in „Brennen“ über sein Leben.

Ich habe das Hörbuch, das von ihm selber vorgelesen wird, gehört und muss sagen, er liest fantastisch, es ist eine wahre Freude, ihm zuzuhören. Er brennt für das, was er liest, und das spürt man.

Daniel Donskoy schreibt Briefe an seinen Freund Tyler und erzählt ihm aus seinem Leben. Über die Zeit auf der Schauspielschule in London und New York, seinen Arbeitsaufenthalt in Russland, Ferien mit Freunden in Italien, sein Gastspiel in den USA und die zwei Brände, die sich innerhalb eines Jahres abspielten und er schreibt über seine Freundschaft zu Tyler.

Ich habe sein Buch sehr gerne gehört, zum Teil ist es witzig, dann wieder sehr ernst und manchmal abstrus. Einzig die Episode in Italien war mir zu ausführlich, zumal ich mir zu dem Zeitpunkt, die Frage gestellt habe, wo bleibt der rote Faden in dem Buch? Zu meiner großen Zufriedenheit hat sich am Ende der Kreis geschlossen und ich habe verstanden, warum er uns sein Leben erzählt.

Gerne empfehle ich dieses, von Daniel Donskoy selbst vorgelesene Hörbuch. Es ist ein Vergnügen, ihm zuzuhören.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Gelungener Debütroman

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Rezension „Brennen“ - Daniel Donskoy

Ein wilder Roadtrip durch das Leben eines jungen Mannes, der nur eines will: sich lebendig fühlen.

Daniel Donskoy legt mit „Brennen“ ein bemerkenswert persönliches ...

Rezension „Brennen“ - Daniel Donskoy

Ein wilder Roadtrip durch das Leben eines jungen Mannes, der nur eines will: sich lebendig fühlen.

Daniel Donskoy legt mit „Brennen“ ein bemerkenswert persönliches und zugleich gesellschaftlich relevantes Werk vor. Der Text bewegt sich zwischen autobiografischer Inspiration, emotionaler Innenschau und kritischer Beobachtung unserer Zeit. Dabei ist die Sprache weder verkopft noch verkünstelt – sie ist direkt, sinnlich, teilweise roh, und genau das macht diesen Roman aus.

Zentrale Themen sind Identität, Zugehörigkeit, Herkunft, Verletzbarkeit und das Ringen mit Erwartungen – von außen wie von innen. Donskoy zeigt, wie sich „Brennen“ anfühlen kann: als Sehnsucht, Wut, Leidenschaft, aber auch als Schmerz, der bleibt, selbst wenn man glaubt, ihm entkommen zu sein. Das Buch reflektiert Herkunft und Diversität, ohne sich in Klischees oder betont moralischem Ton zu verlieren.

Der Roman erzählt eine atemlose Reise – geprägt von Exzessen, skurrilen Begegnungen, Grenzübertritten und Blicken in den Abgrund. Immer wieder führt der Weg zurück in die Sommer der Jugend in Tel Aviv, zu Tyler und jener Nacht, die alles veränderte. Zwölf Jahre nachdem das Schicksal die beiden auseinandergerissen hat, spürt der Erzähler den Drang, Tyler zu schreiben – über das Leben, das seither vergangen ist.

„Brennen“ ist für mich ein absolut gelungener Debütroman. Er beeindruckt mit starken sprachlichen Bildern, erzählt von einem Leben voller intensiver Erfahrungen und fängt Gefühle ein, die uns als Menschen ausmachen.

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