Sehr aktuell und lesenswert
„...Wenn das Wetter gut ist, könnte ich vielleicht hoch in den Norden in eine Hütte…“
Yutu hat Ferien. Er möchte allein auf Robbenjagd gehen. Doch seine Großmutter ist dagegen. Sie hat Angst, auch noch ...
„...Wenn das Wetter gut ist, könnte ich vielleicht hoch in den Norden in eine Hütte…“
Yutu hat Ferien. Er möchte allein auf Robbenjagd gehen. Doch seine Großmutter ist dagegen. Sie hat Angst, auch noch den Enkelsohn zu verlieren.
Die Autorin hat einen spannenden Jugendroman geschrieben. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet. Die Schönheit der eisigen Landschaft, aber auch die Gefahren der Arktis sind in jeder Zeile spürbar.
Yutu träumt davon, nach der Schule die Heimat zu verlassen und zu studieren. Er ahnt, dass ihr Leben keine Zukunft hat. Der Robbenfang nimmt ab und die Karibus kommen kaum noch.
„...Petur sagt, in unserer Bucht ist es zu warm. Der Klimawandel ist schuld, dass sie immer weiter nach Norden ziehen…“
Bees Vater ist Geologe. Er hat ein Gespür für die Lage von Erdölfelder und wird deshalb rund um die Welt geschickt. Jetzt soll er Felder in der Arktis finden. Deshalb ist die Familie erneut umgezogen. Bee vermisst es, Freundinnen zu haben. In der neuen Schule wird sie gemobbt. Ihr Vater ist gegen die Förderung im ewigen Eis.
„...Aber diese Gegend ist eine der letzten unberührten Naturlandschaften auf dem Planeten, das können wir einfach nicht tun...“
Seine Meinung bleibt nicht ohne Folgen. Die Ölfirmen sehen das anders.
Heimlich fährt Yutu mit dem Schneemobil nach Norden. Bei der Suche nach den Robben gelangt er mit dem Bein in ein Eisloch. Er schafft es, zu ein r unbewohnten Hütte zu kommen.
Bee fliegt mit ihrem Vater gen Norden. Dort eskaliert die Lage. Bee fliegt mit dem Flugzeug und strandet im Eis. Sie trifft auf Yutu.
Nun beginnt für beide eine gefährliche und spannende Reise durch Eis und Schnee.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.