Sehr gelungen
Dieser Roman erzählt die Geschichte einer Frau auf der suche nach Freiheit, nach sich selbst aber auch nach Liebe.
Isadora ist eine Portagonistin die alles andere als eindimensional ist. Aus ihrer Sicht ...
Dieser Roman erzählt die Geschichte einer Frau auf der suche nach Freiheit, nach sich selbst aber auch nach Liebe.
Isadora ist eine Portagonistin die alles andere als eindimensional ist. Aus ihrer Sicht erzählt sie von ihrer Familie, ihren Liebesbeziehungen und dem Versuch sich einen eigenen Weg zu suchen. Bei dieser Suchegerät sie allerdings immer wieder in abhängigkeitsbeziehungen zu Männern die ihr alles andere als gut tun.
Immer wieder merkt man während dem Lesen die selbstzerstörerische Art in der Isadora sich auf Männer einlässt die alles andere als Großherzig und liebevoll sind. Fast scheint es so als könne sie nur lieben wenn sie dabei leiden kann.
Als sie auf einen Analytikerkongress Adrian kennenlernt der auf den ersten Blick unheimlich charmant aber bei genauerem Hinsehen eher überheblich, kontrollierend und alles andere als Liebevoll ist begibt sie sich mit ihm auf eine Reise. Zuerst scheint alles gut zu gehen doch wird immer klarer das nach dieser Reise nichts mehr so ist wie davor.
Die Protagonistin in diesem Buch fand ich sehr authentisch, jedoch immer wieder anstrengend. Sie erzählt von ihren Liebschaften und man fragt sich ob sie eigentlich merkt das dies eine Liste an Psychopathen ist und ob sie das mit Absicht macht oder ob sie einfach zu naiv ist.
Immer wieder kam man beim Lesen nicht umhin sich zu fragen wie man so selbstzerstörerisch sein kann. Nichtsdestotrotz ist das Buch spannend zu lesen und die Geschichte wirklich interessant. Die vielen scheinbar nebenbei erzählten Geschichten aus Isadoras Leben, die Konflikte zwischen den Familienmitgliedern, ihre selbstabalysen und ihr trockener Humor machen das Buch zu einem gelungenen Leseerlebnis.