Cover-Bild Stone Lands
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28,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau
  • Themenbereich: Lifestlye, Hobby und Freizeit - Reiseberichte, Reiseliteratur
  • Genre: Sachbücher / Geschichte
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 15.04.2026
  • ISBN: 9783351042479
Fiona Robertson

Stone Lands

Eine Reise durch Dunkelheit und Licht
Elsbeth Ranke (Übersetzer)

Eine außergewöhnliche Kombination aus Nature Writing, Memoir und einer ungewöhnlichen Leidenschaft

Als Fiona Robertson ihren Mann an den Krebs verliert, begibt sie sich auf eine Reise durch Großbritannien zu den großen prähistorischen Menhiren des Landes. Die alten Steine werden für die langjährige Megalith-Enthusiastin in der schweren Zeit des Abschieds und des Verlusts wichtiger denn je. Und führen sie von West Penwith über Avebury bis zum Lake District und Orkney.

Aufgerichtet vor Tausenden von Jahren, sind die Megalithen Symbole für Beständigkeit und Überdauern. Durchdrungen von Legenden und Geheimnissen verzaubern sie die Landschaft. In »Stone Lands« lässt uns Robertson in die reiche Geschichte Großbritanniens eintauchen und teilt die Freude und den Trost, der von diesen Stätten ausgeht. Dabei entsteht ein berührendes Werk, das feinfühlig von Trauer erzählt, vor allem aber vom Staunen, Erinnern und der Schönheit des Lebens.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Alrik in einem Regal.
  • Alrik hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2026

Wenn alte Steine plötzlich Trost spenden

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Manchmal kommt ein Buch daher, das gar nicht laut sein muss, um ordentlich im Herzen herumzuwühlen. Stone Lands ist genau so ein Fall. Fiona Robertson nimmt einen mit auf eine Reise durch Großbritannien, ...

Manchmal kommt ein Buch daher, das gar nicht laut sein muss, um ordentlich im Herzen herumzuwühlen. Stone Lands ist genau so ein Fall. Fiona Robertson nimmt einen mit auf eine Reise durch Großbritannien, zu alten Steinen, windigen Landschaften und Orten, die mehr gesehen haben als wir alle zusammen beim Familienkaffee erzählen könnten.

Der Einstieg über ihre Trauer hat mich direkt gepackt. Nicht auf diese künstlich dramatische Art, sondern ehrlich, ruhig und ziemlich nah. Da sitzt man da, liest über Menhire, Verlust und Erinnerung und denkt plötzlich: Mensch, so ein Stein kann mehr Trost ausstrahlen als mancher gut gemeinte Spruch aus dem Bekanntenkreis.

Besonders schön fand ich, wie Robertson Geschichte, Natur, Legenden und persönliche Gefühle miteinander verbindet. Das klingt erstmal nach einer Mischung, bei der man sich fragt, ob das nicht trocken wird wie ein alter Keks. Wird es aber nicht. Es hat etwas Erdiges, Warmes und Staunendes. Man spürt diese Liebe zu den Landschaften und zu den alten Steinen auf jeder Seite.

Natürlich ist Stone Lands kein Buch für schnelles Weglesen zwischen Tür und Angel. Es möchte Ruhe. Vielleicht sogar Tee. Oder Kaffee. Und ein bisschen Bereitschaft, sich auf Stille, Trauer und Schönheit einzulassen. Wer das zulässt, bekommt ein sehr besonderes Buch über Abschied, Beständigkeit und das kleine Wunder, dass die Welt trotz allem schön bleibt.

Für mich ein leises, kluges und berührendes Werk, das nicht schreit, aber lange nachhallt.

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