Cover-Bild Erntedank in Vertikow
Band 1 der Reihe "Die Toten von Vertikow"
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Drachenmond Verlag GmbH
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Detektive
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 280
  • Ersterscheinung: 27.02.2026
  • ISBN: 9783959918411
Frank Friedrichs

Erntedank in Vertikow

Mecklenburgische Idylle. Ein Mord. Und ein Rollstuhlfahrer als einziger Zeuge.
»Erntedank in Vertikow« ist Peer Wesendonks erster Fall.

Nach einem Motorradunfall sitzt Peer Wesendonk im Rollstuhl, mit seinem Job als Organist in Vertikow ist es vorbei. Ohne Aufgabe fühlt er sich nutzlos. Dann wird er Zeuge, wie die alte Frau Kuhn totgefahren wird - mit voller Absicht, da ist er sich sicher. Niemand glaubt ihm, Frau und Freunde warnen, er könnte mit seiner Theorie Unfrieden im Dorf stiften. Aber für Peer steht fest: Er muss den Mörder finden. Ob er der Rolle als Detektiv gewachsen ist?

»Erntedank in Vertikow« verbindet Mecklenburger Landidyll, tiefe Abgründe und viel Humor – ein Lieblingskrimi nicht nur für Fans des Nordens.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2026

Herausforderungen des Lebens

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Der Kirchenorganist Peer Wesendonk sitzt nach einem Motorradunfall im Rollstuhl. Frustriert und verbittert versucht er, mit der neuen Situation klar zu kommen. Doch er fühlt sich zunehmend nutzloser, zumal ...

Der Kirchenorganist Peer Wesendonk sitzt nach einem Motorradunfall im Rollstuhl. Frustriert und verbittert versucht er, mit der neuen Situation klar zu kommen. Doch er fühlt sich zunehmend nutzloser, zumal er auch seinen Beruf und seine Berufung als Organist nicht mehr nachkommen kann.
Als er dann jedoch sieht, wie die alte Frau Kuhn zu Tode kommt, ist für ihn klar, das war kein Unfall, das war eindeutig Mord. Doch niemand will ihm so recht glauben. Immerhin ist er der zugezogene Wessi und kein Einheimischer.
So schnell gibt Peer jedoch nicht auf und versucht, mit ein wenig Hilfe, sich in die Rolle eines Detektives einzufinden.

In den ersten Fall von Peer Wesendonk wurde ich regelrecht reingeworfen. Dank des Klappentextes wusste ich zumindest, dass der Protagonist einen schweren Schicksalsschlag hinter sich hatte und er damit zunächst klar kommen muss. Diese Verarbeitung steht auch ein wenig im Vordergrund der Geschehnisse, denn Peer muss sich erst an sein neues Leben als Rollstuhlfahrer gewöhnen.
Für mich war dieser Part auch recht interessant, da man sich selbst wenig Gedanken dazu macht und durch die Hürden, die Peer nun nehmen muss, sich dessen erst einmal bewusst wird.
Zeitgleich steht natürlich der Kriminalfall im Raum, bei dem Peer zunächst niemand Glauben schenken mag. Die einen sagen, es war ein Unfall, die anderen sehen die Schuld sogar beim Opfer. Doch Peer hat seine Zweifel, denen ich selbst sogar folgen mochte, mich aber auch fragte, wo findet man für diese These die notwendigen Beweise?
Der Autor Frank Friedrichs hat die Geschichte in einem fiktiven Ort in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt und dort auch gut verwurzelt. So bekommt man Regionalkolorit mit, den ich gerade bei Cosy Crime sehr schätze.
Der Fall ist verzwickt und oft hatte ich das Gefühl, Peer jagt einem Gehirngespinst hinterher, wusste es aber zeitgleich besser. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass Peer wirklich ein Anfänger ist. Er kann einfach nicht alles sofort bei seinem ersten Fall, sondern muss sich die Vorgehensweise, die nächsten Schritte und Handlungen zunächst erarbeiten. Was in seinem Fall eine zusätzliche Herausforderung ist, ist seine Behinderung, mit der er auch erst einmal leben lernen muss.
Der Fall ist in sich rund und abgeschlossen und macht eindeutig Lust auf mehr.

Fazit:
Authentisch, emotional und berührend, spannend und vielschichtig hat mich dieser Cosy Crime nach Mecklenburg-Vorpommern entführt, mir die Stärken und Schwächen eines ehemaligen Kirchenorganisten aufgezeigt und mich mit der Hoffnung zurückgelassen, dass es ein baldiges Wiedersehen im schönen Vertikow geben wird.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Für Cozy Crime Fans

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»Erntedank in Vertikow« ist Peer Wesendonks erster Fall.

Peer Wesendonk ist nach einem Motorradunfall an den Rollstuhl gebunden, und seinen Job hat er auch verloren. Er fühlt sich ...

Darum geht es:

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»Erntedank in Vertikow« ist Peer Wesendonks erster Fall.

Peer Wesendonk ist nach einem Motorradunfall an den Rollstuhl gebunden, und seinen Job hat er auch verloren. Er fühlt sich nutzlos, ohne eine Aufgabe zu haben.
Dann wird er Zeuge wie die alte Frau Kuhn totgefahren wird. Das war kein Unfall, das war Absicht, ist er sich sicher. Doch niemand schenkt ihm Glauben. Er wird mehr gewarnt, dass er keinen Unfrieden im Dorf stiften soll. Doch für Peer bestehen keine Zweifel und er will den Mörder finden.

Meine Meinung:

Ich finde diesen Cozy Crime hier wirklich gut, auch wenn es eine Sache gibt, mit der ich mich ein bisschen schwer getan habe. Aber dazu komme ich später noch.

Den Krimi an sich finde ich sehr gut. Es ist spannend und auch unterhaltsam, lädt wundervoll zum Miträtseln ein. Ja und mit Peer haben wir hier einen nicht geschulten „Ich spiel dann mal Detektiv“, was die Dorfbewohner ziemlich erzürnt hat. Mir hat Peer damit immer mal wieder ein Schmunzeln entlockt. Teilweise war schon sehr komisch, wie ich persönlich finde.
Als nicht Profi können Fehler und Missgeschicke passieren, wie der Hobbydetektiv hier definitiv unter Beweis stellt.

Peer sitzt im Rollstuhl. Damit hat ihn das Leben gebeutelt. Dass das schwer ist, eine große Herausforderung, das ist natürlich völlig verständlich. Für meinen ganz persönlichen Geschmack versank er mir aber dennoch viel zu sehr im Selbstmitleid und hat damit auch andere mit heruntergezogen. Natürlich können und sollen solche Themen angesprochen werden. Das ist zweifellos wichtig. Allerdings hat es für mich Grenzen, wenn ich ein Cozy Crime lesen möchte. Hier war mir zu viel Gejammer. Auch wenn ich nochmals betonen möchte, dass es grundsätzlich natürlich nachvollziehbar ist.

Dadurch, dass die Geschichte auf dem Dorf spielt und ein Mörder gesucht wird, lernt man viele Bewohner kennen. Ich musste immer ein wenig aufpassen, dass ich nicht durcheinander komme. Aber mit der nötigen Konzentration war es dann keine große Hürde mehr.

Besonders hervorheben möchte ich gerne die Dialoge. Herrlich kann ich da nur sagen. Ob humorvoll oder bissig, die haben es immer in sich, und haben mich sehr gut unterhalten.

Insgesamt fand ich den Schreibstil von Frank Friedrichs sehr angenehm zu lesen.

Fazit:

Eine spannende und unterhaltsame Cozy Crime Geschichte, mit der ich schöne Lesestunden verbringen konnte. Auch wenn für mich nicht alles perfekt war, fühlte ich mich richtig gut beim Lesen. Daher empfehle ich das Buch auch gerne weiter.

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