Cover-Bild Kolossale Katastrophe
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: NordSüd Verlag
  • Genre: Kinder & Jugend / Bilderbücher
  • Seitenzahl: 40
  • Ersterscheinung: 12.02.2025
  • ISBN: 9783314107160
  • Empfohlenes Alter: ab 4 Jahren
Hannah Brückner

Kolossale Katastrophe

Hannah Brückner (Illustrator)

Beim Besuch im Dinomuseum passiert etwas ganz Schreckliches. Juri erschrickt sich und stößt gegen – oje – ein riesiges Brachiosaurus- Skelett. Was für eine kolossale Katastrophe! Erst fühlt es sich an, als würde es nie wieder gut werden … Aber dann erinnert sich Juri, wie man am besten mit schwierigen Situationen umgeht: tief durchatmen und um Hilfe bitten. Alle packen an, und so wird aus dem Knochenhaufen ein kolossales Kunstwerk! Hannah Brückner zeigt in ihrer temporeichen Geschichte, wie aus einer schwierigen Situation kreative und unerwartete Lösungen entstehen. Mit feinem, frischem Strich fängt sie die Museumswelt in vielen raffinierten und humorvollen Details ein.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2025

Missgeschicke Passieren

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Wie ein kleiner Wellensittich zu einem wahrlich gigantischen Missgeschick beiträgt? Das zeigt Hannah Brückner in ihrem Bilderbuch „Kolossale Katastrophe“ erschienen im @nordsuedverlag . Juri macht einen ...

Wie ein kleiner Wellensittich zu einem wahrlich gigantischen Missgeschick beiträgt? Das zeigt Hannah Brückner in ihrem Bilderbuch „Kolossale Katastrophe“ erschienen im @nordsuedverlag . Juri macht einen Ausflug in das Dinomuseum. Zeitgleich beginnt der kleine Wellensittich des Garderobiers seinen abendlichen Inspektionsflug und trifft jedoch auf Juri, der eine riesige Angst vor Vögeln hat. Juri erschrickt so sehr, dass er ein gigantisches Dinoskelett zum Einsturz bringt - eine kolossale Katastrophe und alle sehen auch noch dabei zu. Bevor ihn die Sorgen zu gewaltig vorkommen, atmet Juri tief ein und aus und erinnert sich: „Wenn du aus einem üblen Schlamassel herauskommen willst, kannst du immer um Hilfe bitten“. Auf diese Weise entsteht eine wunderbare Gruppendynamik, bei der alle Museumsbesucher gemeinsam dabei helfen das Skelett wieder aufzubauen und daraus entsteht etwas ganz Neues und Einzigartiges. Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur verlieh Hannah Brückner während der #fbm die „Serafina - Nachwuchspreis für Illustration“ und konnte mit der Botschaft, die sie mit ihrer Geschichte vermittelt die Jury überzeugen. Die reduzierte Farbpalette aus eher gedeckten Farben passt zu der abendlichen Stimmung und wirkt sehr gemütlich. Sehr interessant wird die Erzählung dadurch, dass im Text zunächst der Wellensittich des Garderobiers im Fokus steht aber gleichzeitig immer wieder Juri mit seiner roten Mütze bildlich ebenso fokussiert wird. Spannend beim Vorlesen ist die Doppelseite noch bevor die Katastrophe passiert. Ein weiter Bildausschnitt zeigt drei ausgestellte Dinoskelette und der ganze Saal kann überblickt werden. Die Kids, denen ich vorgelesen habe, haben natürlich gleich weiter nach dem Wellensittich Ausschau gehalten. Nur ganz klein, kann man Juri auf einem Geländer, das zur Absperrung dient, balancieren sehen. Ganz ohne Text hat sich hier direkt ein Imaginationsraum eröffnet. „Das darf man doch nicht! Vielleicht stößt man dagegen“ war die Aussage eines Kindes als ich fragte, was die Kinder sehen und natürlich haben wir das Szenario weiter gesponnen. Es gab große Augen, als die Geschichte tatsächlich exakt so verlief, wie es prognostiziert wurde. Das Schlimmste, was denkbar ist, passiert tatsächlich. Und umso schöner war es, dass die Geschichte den Fokus darauf legt, dass Missgeschicke passieren können sowie die Möglichkeit aufzeigt immer nach Hilfe fragen zu können.

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Humorvolle Bildergeschichte über Zusammenarbeit

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Das Cover zeigt Skelettteile eines Dinosauriers, der kleine Junge schaut erschrocken nach oben, als ob er erwartet, dass die Knochen sich bewegen. Ein kleiner blauer Wellensittig sitz auf einem der Knochen. ...

Das Cover zeigt Skelettteile eines Dinosauriers, der kleine Junge schaut erschrocken nach oben, als ob er erwartet, dass die Knochen sich bewegen. Ein kleiner blauer Wellensittig sitz auf einem der Knochen.
Der Titel lässt uns schlimmes erahnen, diese Katastrophe wird sich an einem Donnerstagnachmittag im Dinomuseum abspielen. Der Junge und sein Papa kommen gerade dort an. Noch einmal wird darauf hingewiesen, dass es fürchterlich wird. Die Besucher mach sich auf den Heimweg und ziehen sich ihre Mäntel an, da lässt der Garderobier, wie jeden Abend, seinen Wellensittig zum Inspektionsflug raus. Wir sehen die große Halle mit den Dinoskeletten und auch den Vater und den Jungen. Der Wellensittig fliegt ganz oben unter dem Glasdach. Doch dann flattert er auf Juris zu und der hat „kolossale Angst vor Vögeln.“
Und mit seinem Erschrecken löst er „eine richtig, richtig, große Katastrophe aus. Alle Besucher reißen erschrocken ihre Münder auf und schauen auf den Berg Knochen. Juris atmet 283-mal ruhig ein und aus und bittet dann um Hilfe.
Damit wir uns das Ergebnis anschauen können, müssen wir die Seite noch einmal aufklappen und der Effekt ist einfach erstaunlich.
Ein Buch über ein schlimmes Ereignis, dass man selbst verschuldet und viele Menschen, die helfen und uns unterstützen. Die Bilder sind zart, auch in der Farbe und zeigen sehr genau, wie sich alles ereignet hat. Besonders gut gefällt mit die Mimik, die so schön eingefangen wurde. Ein Buch voller Gefühl mit einem großen Spritzer Humor.

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