Cover-Bild Schneeflockengrab
Band 1 der Reihe "Jensen ermittelt"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.11.2022
  • ISBN: 9783426463666
Heidi Amsinck

Schneeflockengrab

Thriller
Ulrike Clewing (Übersetzer)

Ein Wintermorgen in Kopenhagen. Eine Leiche mit einem Schild: »Schuldig«. Und eine Journalistin auf der Suche nach Antworten: So beginnt der atmosphärische und fesselnde dänische Thriller »Schneeflockengrab«.


»Schuldig.« Nur dieses eine Wort steht auf dem Pappschild des jungen Mannes, der in Kopenhagen unter einer Straßenlaterne sitzt. Am nächsten Morgen liegt er leblos im Schnee, ermordet. Jensen, Journalistin bei der Zeitung Dagbladet, stolpert fast über seine Leiche. Sie ruft Kommissar Henrik Jungersen zum Tatort, ihren besten Kontakt bei der Kopenhagener Polizei - und ehemaligen Liebhaber. Es ist schon der zweite Mord an einem Obdachlosen innerhalb von zwei Wochen, und als kurz darauf eine dritte Leiche auftaucht, gehen alle von einem Serien-Mörder aus. Doch Journalistin Jensen zweifelt an dieser Theorie: Warum sollte jemand reihenweise Obdachlose ermorden? Warum saß der Junge stundenlang an genau dieser Stelle im Schnee? Und wer ist wirklich »schuldig«?
 
Ein atmosphärischer Schauplatz im verschneiten Kopenhagen, eine manchmal schlecht gelaunte und trotzdem sehr sympathische Journalistin in der Hauptrolle, und ein Mord-Fall, bei dem nichts ist, wie es scheint: Dieser dänische Thriller ist einfach perfekt für spannende Winternächte!


»Schneeflockengrab ist ein brillantes Debüt. Heidi Amsinck ist hoffentlich gekommen, um zu bleiben.« - Yrsa Sigurdardóttir

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2023

Schuldig

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Der erste Teil der "Jensen ermittelt" Reihe führt in Dänemarks verschneite Hauptstadt Kopenhagen.
Perfekte Unterhaltung für kalte Winternächte, aber auch sehr gut lesbar im Rest des Jahres.

In der Hauptrolle ...


Der erste Teil der "Jensen ermittelt" Reihe führt in Dänemarks verschneite Hauptstadt Kopenhagen.
Perfekte Unterhaltung für kalte Winternächte, aber auch sehr gut lesbar im Rest des Jahres.

In der Hauptrolle die Journalistin Jensen. Sympathisch und kompetent, so mutig wie ängstlich, anstrengend und nervend, oftmals schlecht gelaunt. Eine absolut überzeugende Figur, Aber ihr Vorname bleibt ein Geheimnis.

In kurzen Kapiteln aus verschiedenen Perspektiven erzählt, bietet die Geschichte jede Menge spannende Unterhaltung. Gute Ortsbeschreibungen und interessante Nebencharakter runden die Geschichte ab.

Es werden viele aktuelle Themen angeschnitten, für mich hätten es ein paar weniger sein können, da sie meist nur kurz abgehandelt wurden. Der Erzählstil ist eher ruhig, aber sehr detailliert. Die Ereignisse und Hintergründe sind tragisch und oftmals sehr berührend.

Alles in allem ein guter Debütroman.

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Veröffentlicht am 07.02.2023

Tragisch, unfassbar und einfach schockierend.

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Durch Zufall bin ich auf „Schneeflockengrab “ von Heidi Amsinck gestoßen. Es ist der erste Band rund um die Journalistin Jensen.
Auch wenn ich zu dänischen Thrillern ein eher durchwachsenes Verhältnis ...

Durch Zufall bin ich auf „Schneeflockengrab “ von Heidi Amsinck gestoßen. Es ist der erste Band rund um die Journalistin Jensen.
Auch wenn ich zu dänischen Thrillern ein eher durchwachsenes Verhältnis habe, so klang der Klappentext einfach zu gut, als dass ich es nicht probiert hätte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einnehmend und fesselnd.
Die Atmosphäre sehr düster und beklemmend.
Im Fokus hierbei stehen Jensen und Henrik.
Jensen war mir sehr sympathisch.
Sie sticht mit ihrer impulsiven und knallharten Art deutlich heraus. Sie macht ihr eigenes Ding und lässt sich nur selten etwas vorschreiben. Wodurch sie das ein oder andere Mal ordentlich aneckt und für Konflikte sorgt.
Henrik hat mir auch sehr gut gefallen, auch wenn man bei ihm das Gefühl hat, dass er nie weiß, was er will und buchstäblich gefangen in seinem Leben ist.
Auch die Nebencharaktere verstehen Eindruck zu machen. Sie sind authentisch, ich hatte jedoch deutlich Probleme, eine Verbindung zu Ihnen aufzubauen.

Der Einstieg fiel mir eigentlich leicht.
Dazu muss ich sagen, hat dieser Thriller eine sehr trockene und ruhige Art an sich, wodurch es mir deutlich schwerer fiel, am Ball zu bleiben.
Der Kriminalfall dagegen mutet erstmal sehr unspektakulär an. Gerade der erste Teil der Handlung hatte für mich deutliche Längen. Ich hatte das Gefühl, mich überhaupt nicht von der Stelle zu bewegen.
Die Ermittlungen traten jedoch auf der Stelle und man kam nicht wirklich voran.
Was total schade war. Denn der Fall ist äußerst brisant und interessant.
Dabei fördert die Autorin im Laufe der Handlung eine Komplexität zutage, die mich deutlich überrascht hat.
Dabei gibt es nicht nur gezielte Manipulationen, sondern auch Hintergründe, die mich deutlich erschüttert und dem Fall eine dramatische Wende beschert haben.
Besonders was sich hinter der Fassade abspielte, war vom menschlichen Aspekt her kaum zu ertragen.
Tragisch, unfassbar und einfach schockierend.
Im zweiten Teil wurde das Tempo etwas besser, trotzdem gab es immer noch die ein oder andere Länge.
Mir waren es letztendlich zu viele Details, das hätte man deutlich kürzen können. Ohne dass dabei die psychologischen Aspekte verloren gegangen wären.
Insgesamt ein guter Auftakt, trotz einiger Defizite. Zudem bleibt der Täter bis zum Schluss im Dunkeln.

Fazit:
Der Auftakt rund um die Journalistin Jensen glänzt nicht unbedingt durch Tempo oder Emotionen.
Es ist gefährlich ruhig, sehr detailliert, wodurch man einen langen Atem braucht.
Abzüglich dessen hat Heidi Amsinck hier eine grandiose Story zu Papier gebracht, die Dramatik, als auch Tragik im Gepäck hat und gerade vom menschlichen Aspekt her sehr erschütternd ist.
Die Charaktere berühren zwar nicht emotional so sehr, die Story dafür umso mehr.