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Veröffentlicht am 13.03.2020

Eine Odyssee an Emotionen, Erkenntnissen und Abgründen

Kissed - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
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Ivys und Rens Story ist zu Ende erzählt. Mit “Kissed” ist nun praktisch ein Spin off aus dieser Welt erschienen. Das die Geschichte von Caden und Bri erzählt. Und eigentlich ist das hier nicht ein Roman, ...

Ivys und Rens Story ist zu Ende erzählt. Mit “Kissed” ist nun praktisch ein Spin off aus dieser Welt erschienen. Das die Geschichte von Caden und Bri erzählt. Und eigentlich ist das hier nicht ein Roman, sondern zwei.

Ivys und Rens Story hab ich einfach unfassbar geliebt und mich daher riesig gefreut zurückkehren zu dürfen. Und noch mehr habe ich mich freut, Tink wiederzusehen. Er hat auch hier ordentlich meine Lachmuskeln trainiert und zusammen mit Dixon war er einfach nur unschlagbar. Ich bin nach wie vor dafür, dass jeder einen Brownie wie Tink haben sollte. Denn Tink ist nun mal Tink und man liebt und vergöttert ihn einfach nur.
Ich liebe den Schreibstil von Jennifer L. Armentrout einfach nur. Herrlich fließend, bildgewaltig und ungemein bezaubernd, humorvoll und spannend zugleich. Sie schafft es, dass man sich in dieser Welt wohlfühlt. Das man dennoch versucht mit dem Grauen, dass einem hier begegnet klarzukommen.

Ich war sofort wieder drin in dieser Welt. Es war praktisch wie nach Hause kommen. Alles war wieder präsent und man erfährt dennoch immer wieder Rückblicke, was den Einstieg noch leichter machte.
In diesem Band erfährt man ausschließlich die Perspektive von Bri. Was ihr enorm viel Raum und Tiefe schenkte. Bri ist jemand, den man einfach sofort ins Herz schließt.
Mutig, tough und mit allen Wassern gewaschen. Sie ist niemand der sich so leicht brechen lässt, was sie immer wieder unter Beweis stellt.
Besonders ihr Trotz und ihr Stolz haben mich immer wieder zum grinsen gebracht. Es macht sie einfach so unglaublich sympathisch und authentisch. Bri weiß wie sich Schmerz anfühlt. Ein Schmerz, der sie auffrisst und nach Rache gieren lässt. Dabei geht sie sehr raffiniert vor und ich kam nicht umhin, sie dafür zu bewundern.
Bis der Prinz des Sommerhofes ihren Weg kreuzt und alles andere verblassen lässt.
Doch auch der Prinz giert nach Rache.
Doch keiner von beiden hat mit dem Feuer gerechnet, dass in Ihnen brennt und für wahre Explosionen sorgt.

Ich liebe einfach die unsagbar genialen Dialoge, die einfach so viel Lebendigkeit und Wärme hineinbringen. Die der Grundthematik etwas die Schärfe nehmen und alles so viel losgelöster erscheinen lassen.
Trotz dem wirklich genialen Humor, wird das eigentliche Ziel nicht aus den Augen verloren.
Mit sehr viel Eindringlichkeit macht die Autorin klar, dass der Kampf noch lange nicht gewonnen ist.
Der Gegner ist äußerst Böse, perfide und brutal. Er lechzt nach den Schmerzen seiner Opfer. Er ist quasi wie aus der Hölle entsprungen und sorgt für ordentlich Chaos unter den Fae.
Das was man von den Antagonisten zu sehen bekommt, hat mir recht gut gefallen. Dennoch hätte ich mir hier noch etwas mehr Tiefe gewünscht, da sie doch relativ blass wirken.
Die brutalen Details werden nicht allzu ausführlich geschildert. Dafür spürt man mehr als deutlich, was es in der Seele anrichtet.
Welche Abwärtsspirale sich daraus ergibt, was wirklich enorm beängstigend ist.
Ich bin hier wirklich mehrfach an meine Grenzen gestoßen, weil es wirklich an die Substanz ging, das miterleben zu müssen.
Besonders Bri ging mir unfassbar nah. Ihr Schmerz und ihre Angst war fast körperlich spürbar und das auf unglaublich intensive und bahnbrechende Art und Weise.

Den Verlauf der Story mochte ich unglaublich gern, weil es sehr abwechslungsreich gestaltet ist. Band 1 endete mit einem kleinen Cliffhanger. Was aber nichts machte, da man ja direkt weiterlesen konnte. Die Rückblicke in Band 2 haben mich jedoch zu Anfang etwas genervt, war aber zum Glück nicht von langer Dauer.
Der zweite Band ist um einiges actionreicher und brutaler. Die Samthandschuhe werden abgestreift und es geht ordentlich zur Sache. Dadurch stand ich permanent unter Strom und zitterte einfach nur unglaublich mit.
Es hat mich förmlich zerrissen, dieses Martyrium mitzuerleben. Mehr als der Verstand und der Körper ertragen, mehr als er begreifen und kompensieren kann.
Plötzlich ist da so viel Wut, die ein Ventil braucht, sich aber nicht entfalten kann.
Die Erkenntnisse, die mich durchströmten, haben den Boden wanken lassen und mich ordentlich aus der Spur gebracht.
Insgesamt gelang es der Autorin mit einigen Wendungen zu punkten. Größtenteils etwas vorhersehbar, aber einfach unglaublich spannend und nervenaufreibend. Manchmal hätte ich mir jedoch noch Cadens Perspektive gewünscht. Auch wenn sie es schafft, mehr Tiefe bei ihm zu schaffen.
Leider endet der zweite Teil relativ offen und ich bin doch mega gespannt wie es weitergeht.

Letztendlich eine Story, die mir wieder unglaublich ans Herz ging und mich keinen Moment zur Ruhe kommen ließ.
Es ist nicht nur der Kampf zwischen den Fae. Es geht darum , sich selbst zu entdecken, zu entfalten, die eigenen Grenzen auszuloten und zu zeigen, dass man einfach mehr ist, als man denkt.

Fazit:
Ivys und Rens Story war genial.
Bri und Caden stehen den beiden in nichts nach und schließlich ist da noch mein herzallerliebster Tink.
Eine Odyssee an Emotionen, Erkenntnissen und Abgründen.
Ich bin absolut begeistert von dieser Welt und möchte unbedingt noch mehr davon.

Veröffentlicht am 13.03.2020

Mit “Midnightsong” zeigt Nica Stevens ,wie perfekt sie das New Adult Genre beherrscht

Midnightsong. Es begann in New York
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Begegnungen sind der Beginn einer jeder Geschichte. Momente, die sich einbrennen und die Chance haben etwas ganz Großes zu werden.
Momente, die dein Leben verändern und dich selbst gleich mit.
Viel anders ...

Begegnungen sind der Beginn einer jeder Geschichte. Momente, die sich einbrennen und die Chance haben etwas ganz Großes zu werden.
Momente, die dein Leben verändern und dich selbst gleich mit.
Viel anders sieht es auch nicht aus, wenn dein Gegenüber ein Rockstar ist. Es verändert nicht den Menschen, der darin verborgen liegt und dein Herz zum rasen bringt.
Und doch sind diese Momente so viel komplizierter, als andere.

Ryle und Lynn sind eigentlich ganz normale Menschen. Klammert man mal aus, dass Ryle der Frontmann der aufsteigenden Band Reanimator ist.
Aber nicht nur Ryle ist so eine unfassbar wertvolle Persönlichkeit. Auch Lynn ist es. Sanft wie ein Engel, zerstörerisch wie ein Orkan und dabei unglaublich stark und mutig.
Schon die ersten sanften Klänge dieser Lovestory haben mich unglaublich verzaubert. Denn Nica Stevens schafft es eine Atmosphäre zu zaubern, die melancholisch, verletzlich und unglaublich magisch ist. Mit diesen Noten zeigt sie, auf was für tolle Charaktere wir hier treffen werden und unterstreicht es mit teils poetischen Worten, die sich einfach unwiederbringlich ins Herz brennen.

Rockstar – Storys gibt es eine ganze Menge. Aber das hier ist so viel mehr.
Es ist Musik, die aus dem Herzen kommt und so viel Schmerz und Intensität mitbringt.
Es ist Kunst, die Bilder entstehen lassen, die einfach magisch und atemberaubend zugleich sind.
Nica hat einfach so eine unfassbar tolle Art, Geschichten zu schreiben.
Voller Gefühl, Intensität und Kraft.
Ich habe dieses Buch begonnen und konnte es nicht mehr zur Seite legen.
Lynn und Ryle haben mich einfach so unfassbar bewegt. Zwei Menschen die einfach so unglaublich viel zu kämpfen haben. Denen nie etwas geschenkt wurde und ja, vielleicht haben sie auch deshalb meine Seele so sehr berührt.
Weil sie wissen, wie sich das Leben anfühlt.
Weil sie wissen, wie sich Schmerz und Angst anfühlt.
Hier ist nichts forsches oder dominantes.
Hier ist ein tiefes brennen, das mich nicht losgelassen hat. Eine Einsamkeit, die zum greifen ist. Zwei Seelen, die sich an einem Punkt kreuzen und dieser einzige Moment einfach alles verändert.
Diese Geschichte bewegt und verändert sich immer weiter.
Ich hab gelacht, hab geliebt, musste mir Tränen von den Wangen wischen.
Vor Rührung, vor Wut, vor Angst und Verzweiflung. Denn es ist viel mehr als man ertragen kann. Es ist mehr als man kompensieren kann.
Obwohl man nur Lynns Perspektive erfährt, so hab ich trotzdem auch all die anderen wunderbar ausgearbeiteten Charaktere mit jeder Faser meines Herzens gespürt.
Sie bringen Leben hinein. Wärme, Herzlichkeit und Vertrauen.
Denn wenn man diese Bühne des Lebens betritt, ist es als würde man nicht nur zu sich selbst finden. Es ist vor allem ein Gefühl von Zugehörigkeit und Familie, das alles verändert.

Sie alle haben mein Herz im Sturm erobert. Neben Lynn und Ryle, war das vor allem Bruce. Wie toll ist dieser Mann eigentlich? Ich bin einfach komplett hin und weg. Er hat mich immer wieder zum lächeln gebracht und hat zugleich aufgezeigt, dass er wie ein Fels in der Brandung ist. Ein Anker an dem man sich festhalten kann. Und schließlich wären da noch die Jungs aus der Band, die mich immer wieder zum grinsen brachten.
Nica Stevens hat hier nicht nur eine Liebesgeschichte geschrieben. Sie verzaubert uns mit einem unglaublichen Setting, das einfach vollkommen begeistert, fasziniert und den Wunsch weckt die Koffer zu packen.
Sie zeigt wie viel Leidenschaft in Lynn und Ryle steckt und wie sehr sie ihre Arbeit lieben. Es ist ein Teil von Ihnen und wie schwer es ist, alles in Einklang zu bringen.
Zudem wird klar, wie schwer und unglaublich nervenzehrend es ist, im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen.
Das es Anfeindungen, Intrigen und Manipulationen förmlich heraufbeschwört.
In dieser Welt ist es so unfassbar schwer, Vertrauen aufzubauen und dieses aufrechtzuerhalten.
Es ist eine Geschichte, die so unglaublich viel mit auf den Weg gibt.
Über sich selbst, Vertrauen und Liebe.
Jeder Moment Entdeckung pur und einfach unglaublich gefühlvoll und leidenschaftlich.
Ich bin förmlich dahingeschmolzen. Ich wurde auf einer Welle des Glücks emporgehoben und im nächsten Moment hatte ich das Gefühl zu zerbrechen.
Es ist so schwer in Worte zu kleiden, was man hier fühlt und erlebt. Es ist intensiv, kraftraubend und gleichzeitig so wunderschön und zerbrechlich.

Ein Roman, der nicht nur das Herz berührt, sondern einfach so viel auslöst und sämtliche Grenzen überwinden lässt.
Ich bin total verliebt. In die Charaktere, die Handlung und die Emotionen, die mich vollkommen überrollt haben.
Lediglich die “Hürden” die hier zu meistern sind, hätten gern ausführlicher ausgearbeitet sein können. Denn das ging mir etwas zu schnell. Dadurch kam die Brisanz und Ernsthaftigkeit nicht so intensiv zum Ausdruck ,wie ich es mir gewünscht hätte.

Fazit
Mit “Midnightsong” zeigt Nica Stevens ,wie perfekt sie das New Adult Genre beherrscht.
Eine Story ,die sich ins Herz brennt und zeigt, wie wertvoll Liebe, Vertrauen und Freundschaft sind.
Das es sich manchmal lohnt zu kämpfen und das man sich selbst dabei nicht verlieren darf.
Eine Story die lebt, poetisch und leidenschaftlich ist. Aber gleichzeitig auch die Ernsthaftigkeit vor Augen führt.
Ein Brennen, das den Körper und die Seele erfasst und nicht mehr loslässt.
Ein Roman den man einfach so intensiv fühlt und erlebt.
Ich liebe es.

Veröffentlicht am 13.03.2020

Intensiv, verstörend und einfach absolut genial in Szene gesetzt

Hard-Sequences / Hard-Sequences - Höllenblut
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Was Martin Krist anfasst, kann nur zu Gold werden. Witzigerweise war der erste Band der Reihe rund um David Gross "Drecksspiel", auch damals mein erstes Buch von ihm und seitdem vergöttere ich seine Werke ...

Was Martin Krist anfasst, kann nur zu Gold werden. Witzigerweise war der erste Band der Reihe rund um David Gross "Drecksspiel", auch damals mein erstes Buch von ihm und seitdem vergöttere ich seine Werke einfach nur.
Hier erleben wir ein Wiedersehen mit Problemlöser David Gross und dem Reporter Sackowitz.

"Höllenblut" ist der dritte Band einer Thriller Serie, die zusammen mit anderen Autoren entstanden ist und fakt ist, dass ich sie ebenso lesen muss.
Den Schreibstil des Autors finde ich überaus markant.
Einnehmend, bildhaft und ungeheuer bildhaft.
Er schreibt sehr präzise, gnadenlos und nimmt kein Blatt vor den Mund.
Kurze, knackige Kapitel ließen mich einfach nur durch die Seiten fliegen.
Der Einstieg fiel mir sofort sehr leicht, dennoch brauchte ich etwas um mich in die unterschiedlichen Handlungsstränge hineinzufühlen. Denn hier bekommen wir gleich drei davon. Das ist typisch Krist. Er gibt sich nicht mit Einheitsbrei ab, sondern zieht es ganz groß auf.
Die Handlung ist äußerst komplex. Auf den ersten Blick scheinen die unterschiedlichen Handlungsstränge nichts miteinander zutun zu haben. Obwohl ich diese Art und Weise von ihm kenne und liebe. Gelang es ihm, mich beständig auf's Glatteis zu führen.
Ich konnte mir einfach keinen Reim darauf machen und das blieb bis fast zum Schluss so.

Im Zentrum steht natürlich in erster Linie David Gross, der es mit einem schwierigen Fall zutun bekommt .
Und daneben erleben wir Jugendliche im Feierrausch. In einem weiteren Handlungsstrang wird ein Cafe überfallen.
So unterschiedliche Szenen, die absolut beklemmend und unglaublich spannend sind.
Ich konnte mich sofort unglaublich gut in die Charaktere hineinversetzen. Denn neben der von David Gross, erfahren wir noch weitere Perspektiven. Das Ganze ist so überaus lebendig, greifbar und absolut authentisch.
Man spürt da diesen jugendlichen Leichtsinn und gleichzeitig ist da auch da sehr viel Verletzlichkeit vorhanden.
Je weiter die Handlung voranschreitet, umso beklemmender wird das Ganze.
Rasant, packend und einfach unglaublich actionreich und nervenzehrend.
Nicht nur David gerät an seine Grenzen, auch beim Leser ist dies der Fall. Man rätselt ununterbrochen mit, was dem Ganzen zugrunde liegen könnte. Doch man kommt auf keinen rechten Nenner. Meine Spuren verliefen wiederholt im Sande.
Und daneben gibt es auch unglaublich bewegende Szenen, bei denen es mir wirklich schwer ums Herz wurde.

Er scheut sich auch nicht davor, ernste Themen mit einzubringen. Was teilweise schon schockierend und erschütternd ist. Man empfindet einfach lodernde Wut und nirgends ein Ventil, wo diese sich entladen kann.
Dafür schafft er mit seinem einzigartigen Humor einen herrlichen Ausgleich. Ernsthaft. Den Ohrwurm werd ich nie wieder los.
Was wir hier bekommen ist ein rasantes Katz- und Mausspiel. Das unglaublich an den Nerven zehrt und immer neue Details ins Spiel bringt.
Und hat man erstmal einen neuen Ansatz gefunden, wird dieser mit Leichtigkeit einfach weggewischt.
Zudem empfand ich es gerade auf der psychologischen Ebene sehr gut ausgebaut. Denn da kommt der wahre Charakter zum Vorschein. Was mitunter schon beängstigend war.
Er schafft es Wendungen einzugeben, die dem Ganzen eine völlig neue Bedeutung verleihen.
Perfidität, Kalkül, Wahnsinn, Finesse.
Dem Leser offenbart sich ein Schauspiel, das er nie wieder vergisst .
Der ganz große Knall kommt am Schluss, denn damit war überhaupt nicht zu rechnen.
Ich bin noch immer überaus geflasht, begeistert und schockiert. Denn es sagt so viel über den Charakter aus und wie leicht es ist, andere Menschen zu manipulieren.
Eine Überheblichkeit und Arroganz, bei der mir einfach nur die Galle hochkommt und mich einfach nur sprachlos macht.
Das wahre Grauen zeigt sich darin, dass man diesem nichts entgegensetzen kann und oftmals mit Wut und Hilflosigkeit darauf reagiert.

Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Was hier auf so wenigen Seiten zelebriert wurde, ist einfach ganz großes Kino.
Ausdrucksstarke Charaktere und eine Handlung die an Spannung kaum zu überbieten ist.
Intensiv, verstörend und einfach absolut genial in Szene gesetzt.

Fazit:
"Höllenblut" ist der dritte Teil einer Thriller Serie aus der Feder verschiedener Autoren.
Martin Krist liefert erstklassiges Material ab und zelebriert einen Thriller, der nicht nur äußerst vielschichtig und beklemmend ist.
Sondern auch zeigt, dass man niemanden vertrauen kann. Denn hier offenbart sich die wahre Natur des Menschen.
Und Halleluja, ein Wiedersehen mit David Gross und Sackowitz. Darüber hinaus trainiert er auch ordentlich unsere Lachmuskeln, was einen ganz bestimmten Ohrwurm auslöst.
Ein Thriller, wie ihn nur Martin Krist schreiben kann.
Ich bin absolut begeistert und noch mehr geflasht davon.

Veröffentlicht am 13.03.2020

Ein verdammt guter Nachfolger, der definitiv auch zum nachdenken bringt

Hard-Sequences / Hard-Sequences - Schattenblut
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Inzwischen hab ich schon drei Bände der Hard Sequences Reihe aus der Feder verschiedener Autoren gelesen und bin nach wie vor unheimlich begeistert.
Bei “Schattenblut” handelt es sich um den zweiten Band ...

Inzwischen hab ich schon drei Bände der Hard Sequences Reihe aus der Feder verschiedener Autoren gelesen und bin nach wie vor unheimlich begeistert.
Bei “Schattenblut” handelt es sich um den zweiten Band und Melisa Schwermer schreibt wirklich enorm spannungsgeladen und unglaublich fesselnd. Zudem thematisiert Sie hier das Stalking, was mich immer wieder unglaublich fasziniert und begeistert.
Mich fasziniert vor allem, was dabei im Kopf des Täters vorgeht, wie er agiert, welche Präsenz er einnimmt und wie er es schafft, dass das Opfer sich ihm unterwirft oder eben nicht.
Hier wird vor allem alles aus Täter- und Opfersicht geschildert. Was dem ganzen unheimlich viel Raum und Intensität verleiht. Was ich unglaublich spannend und interessant fand. Sie hatten dadurch unglaublich viel Tiefe. Man durchbricht dabei die Fassade, kann ihr Innerstes nach Außen kehren und einfach sehr viel über die Hintergründe herausfinden.
Mein einziger Kritikpunkt ist hier wirklich der Täter. Obwohl ich ihn teilweise wirklich beängstigend empfand. Gab es auch Momente, bei denen ich Ihm seine Rolle einfach nicht abgekauft habe. Er wirkte auf mich oft zu harmlos, nicht wirklich brutal. Was seine Taten aber schlussendlich widerlegten. Eigentlich in dem Punkt verdammt gut in Szene gesetzt. Ein Psychopath wie er besser nicht sein könnte. Gewissenlos, wahnsinnig und ohne Spur von Reue oder Schuld. Aber ich wurde mit ihm einfach nicht warm. Mir fehlte teilweise dieser Respekt und die Angst davor. Was ich aber richtig herausragend empfinde, dass Melisa Schwermer sehr viel über sein Seelenleben preisgibt und dabei auch sehr viel Verletzlichkeit an die Oberfläche zerrt.
Schmerz, Wut und Hilflosigkeit, die sich über Jahre entwickeln und schließlich zum Ausbruch kommen. Das gibt dieser Geschichte nicht nur sehr viel Tiefgang, sondern auch sehr viel Ausdruck.
Größtenteils dachte ich auch tatsächlich wer der Täter ist. Großer Fehler. Denn natürlich bringt die Autorin hier Wendungen ein, die mich ziemlich sprachlos gemacht haben und mich umdenken ließen.
Richtig klasse dagegen empfand ich Emily. Sie wird zum Dreh- und Angelpunkt dieses perfiden Spiels und muss so einiges mitmachen.
Emily kannte ich bereits aus dem ersten Band. Aber hier hat sie offenbart, welche tolle Persönlichkeit sie wirklich ist.
Ich mochte sie einfach total gern, ebenso auch Jannes ,der mit seiner lockeren und erfrischenden Art einfach tolle Momente schaffte.
Auch die Nebencharaktere konnten mich wirklich überzeugen. Insgesamt sind sie alle greifbar, authentisch und mit Ecken und Kanten bestückt.

Melisa Schwermer wirft nicht detailreich mit Blut und Gewalt um sich. Und das muss sie auch gar nicht. Denn viel schwerer wiegt hier der psychologische Aspekt. Die Angst, die im Nacken sitzt und du keine Ahnung hast, aus welcher Richtung der nächste Schlag kommt.
Wie weit der Täter bereit ist zu gehen.
Wie beklemmend es ist, was eine einzelne Person alles in Gang setzen kann und was dies alles nach sich zieht und was es für das Umfeld bedeutet. Denn es ist ein Kreislauf, in dem jeder irgendwie hineingerät. Ob man das will, spielt dabei in keinster Weise eine Rolle.
Auch wenn man den Täter nicht ernst nimmt, mindert es nicht seine Gefährlichkeit. Es macht sie nur umso größer und verhängnisvoller.
Viel schlimmer ist für mich tatsächlich, dass von Außen hin keine Hilfe erfolgt und das macht einfach so wütend. In der Realität bringt mich dieser Aspekt auch regelrecht zur Weißglut.

Mich hat diese Geschichte auch traurig gestimmt. Denn hier drin liegt so viel Tragik und Dramatik verborgen. Entscheidungen, bei denen man sich nichts denkt, die jedoch in den Wahnsinn münden.
Von dem psychologischen Aspekt bin ich enorm begeistert, zudem ist es durchweg sehr spannend.
Charaktere die sich einfach kontinuierlich weiterentwickeln, die Handlung ebenso.
Ein verdammt guter Nachfolger, der definitiv auch zum nachdenken bringt. Lediglich das Ende hätte etwas mehr detaillierter ausgearbeitet sein können.

Fazit
"Schattenblut” ist ein verdammt guter zweiter Band der Hard Sequences Reihe, aus der Feder von Melisa Schwermer.
Hier thematisiert sie das Stalking und ich liebe einfach diese Thematik.
Trotz Kritik hat mich diese Story wirklich begeistert.
Ein verhängnisvoller Kreislauf, der in Wahnsinn mündet und dabei so viel Verletzlichkeit, Schmerz und Wut preisgibt.
Eine Story voller Höhen und Tiefen.
Beängstigend und beklemmend. Voller Tragik und Dramatik und eine Traurigkeit die zum greifen nah ist.
Ich bin schon immens gespannt, was im vierten Band auf uns wartet.

Veröffentlicht am 13.03.2020

Ich bin begeistert von so viel Intensität und Ausdruckskraft

Hard-Sequences / Hard-Sequences: Zornesblut
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Der erste Band “Zornesblut” stammt aus der Feder von Daniela Arnold. Und obwohl ich bereits einige Bücher von ihr auf dem Sub habe, habe ich noch keins von ihr gelesen.
Ihr Schreibstil gefällt mir unglaublich ...

Der erste Band “Zornesblut” stammt aus der Feder von Daniela Arnold. Und obwohl ich bereits einige Bücher von ihr auf dem Sub habe, habe ich noch keins von ihr gelesen.
Ihr Schreibstil gefällt mir unglaublich gut.
Fesselnd, einnehmend und auch sehr bildhaft. Sie hat so eine packende Art an sich, das ich diese Story in einem Rutsch durch hatte. Und verdammt noch mal. Diese Frau kann vielleicht schreiben. Sie ist knallhart,brutal, nimmt kein Blatt vor den Mund und entführt den Leser in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele.
Dabei wird es mitunter schon etwas blutig und perfide. Ein perfekt ausgearbeitetes Katz- und Mausspiel, dass bis zum Schluss seine Geheimnisse für sich behält. Und obwohl es wirklich mit harten Bandagen zugeht, schreibt sie auch sehr einfühlsam, gefühlvoll und sanft.

Im Fokus steht die junge Julia, die vor dem Traualtar vergeblich auf ihren Ehemann wartet. Eine Brautjungfer mit Blut besudelt taucht auf und plötzlich ist nichts mehr wie es war und alles verändert sich stetig. Es geht geradewegs zu, auf eine tödliche Abwärtsspirale, aus der es kein entkommen mehr gibt.
Doch was ist tatsächlich passiert?
Wer ist Julia wirklich und wo steckt ihr Ehemann?
Größtenteils erfährt man hier Julias Perspektive. Ich mochte sie unglaublich gern. Sie hat Herz ,Verstand und ist einfach eine unglaublich interessante Persönlichkeit. Ich fühlte mich ihr besonders verbunden. Weil man einfach tiefe Einblicke in ihre Seele erhält und erkennt, was für ein Mensch Julia einst war und wer sie jetzt ist. Was für ein Sturm an Emotionen in ihr tobt.
Wie stark, gebrochen, verletzlich und einfach auf irgendeine Art und Weise auch einsam und tieftraurig sie ist.
Durch die gegenwärtigen Ereignisse verändert sie sich noch mehr. Man spürt ihre Angst, Verzweiflung und Sorge unglaublich intensiv und kraftvoll.
Man lernt daneben auch verschiedene andere Charaktere kennen. Die wirklich authentisch, greifbar und voller Facetten sind. Die Hintergründe werden mehr als gut offenbart, wodurch man einfach vieles versteht und einfach in dieser Geschichte drin hängt.
Aber Julia ist einfach etwas besonderes. Sie wird so lebendig geschildert, dass man nicht anders kann, als stetig mit ihr mitzuleiden und mitzufiebern.

An die Handlung selbst musste ich mich erst gewöhnen. Denn so viele Ereignisse prasseln auf einen ein. So viele Handlungsstränge, die mich anfangs verwirrt haben. Dabei Charaktere hervorbrachten die einfach nur nach Schmerz und Qual schrien.
Mir hat das keine Ruhe gelassen und ich wollte einfach mehr davon.
Diese Geschichte nimmt ein Ausmaß an, dass einem Hören und Sehen vergeht.
Es hat mich unglaublich erschüttert und entsetzt, was hier zum Vorschein kam. Aber gleichzeitig konnte ich vieles auch nachvollziehen.
Und trotzdem nahmen die Fragezeichen in meinem Kopf kein Ende und ich wollte immer mehr und mehr.
Man wandelt hier nicht nur zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Man wird mit Geheimnissen konfrontiert, die absolut sprachlos machen.
Da steckt so viel Tragik drin. Das ganze Ausmaß zu schultern. Kaum möglich. Kaum ertragbar.
Es geht nicht nur um Schuld. Es geht um so viel mehr. Um Rache, Entscheidungen.
Um Verlust, Unschuld und das eigene Sein, das schon längst verloren ist.

Es ist einfach eine Story ,die mich komplett mitgerissen hat und keinen Moment zu Atem kommen ließ.
Düster und perfide und gleichzeitig auch beklemmend und einfach berührend. Was sich hier auf der psychologischen, als auch auf der zwischenmenschlichen Ebene abspielt,geht einfach ans Herz, rüttelt auf und stimmt auch nachdenklich.
Daniela Arnold schafft es der Geschichte immer wieder neue Dynamik und Brisanz zu verleihen.
Sie webt gekonnt ernste Themen ein und zeigt dabei auf, dass jede Handlung auch Konsequenzen nach sich zieht.
Konsequenzen, dessen Ausmaß man sich unschwer vorstellen kann.
Wahnsinn, Kalkül und Manipulation kommen hier ans Licht und das mit einer Intensität und Eindringlichkeit, dass die eigene Welt ins Wanken gerät und alles unter sich begräbt.
Das Ende finde ich einfach nur perfekt. Anders hätte es in meinen Augen nicht ausfallen dürfen, ohne an Authentizität und Ausdruckskraft zu verlieren.
Unbedingt mehr von der Autorin.

Fazit:
Der erste Band der Hard Sequences Reihe bringt eine sehr erschütternde und beklemmende Story zutage, die einfach nach Schmerz und Angst schreit.
Ich bin begeistert von so viel Intensität und Ausdruckskraft.
Von dem Kalkül und der Berechnung. Einfach von der ganzen Ausarbeitung. Denn hier ist definitiv nichts ,wie es scheint.
Das Innerste wird nach Außen gekehrt und bringt ein perfides Katz- und Mausspiel zutage.
Daniela Arnold nimmt kein Blatt vor den Mund beweist wie brutal, knallhart und präzise sie vorgehen kann.
Unbedingt mehr davon.