Neun Tage im November
Als Fan der ersten Stunde habe ich fast alles von Horst Eckert mit Freude gelesen und auch sein neuer Thriller, „Die Praktikantin“, überzeugt. Worum geht es?
Carla Bergmann ist die neue Praktikantin bei ...
Als Fan der ersten Stunde habe ich fast alles von Horst Eckert mit Freude gelesen und auch sein neuer Thriller, „Die Praktikantin“, überzeugt. Worum geht es?
Carla Bergmann ist die neue Praktikantin bei der Düsseldorfer Morgenpost. Sie geht einer Meldung im Polizeibericht nach und stößt auf Ungereimtheiten. Ein Mord geschieht. Carla ist hartnäckig und verbeißt sich in den Fall. Unterstützt wird sie von Jan Koller, Chef des Politikresorts in Berlin.
Die Spuren führen nach Kiew. Auf der Suche nach der Wahrheit geraten Carla und Jan mehr als einmal in Lebensgefahr.
Russland und die Ukraine. Sorry, kann ich eigentlich nicht mehr hören. Aber, schon klar, es geht um etwas Größeres. Das wird hier natürlich nicht verraten.
Das Thema Drohnen und KI in der Kriegsführung finde ich sehr interessant und brisant. Geheimdienstaktionen sowieso.
Über den Cameo-Auftritt von Melia Adan und Vincent Veih habe ich mich gefreut. Es gibt auch ein Wiedersehen mit Sarah Wolf aus „Der Preis des Geldes“. Tatsächlich erinnert mich das Cover von „Die Praktikantin“ an dieses Buch.
Carla und Jan kommen sympathisch rüber. Aber wieder ein alter Hase und eine junge Frau, wie Melia und Vincent. Warum nicht mal eine „alte Häsin“ und ein junger Praktikant/ Assistent?
Meine Lieblingsstelle:
»Was haben Sie mit Ihrer Stirn gemacht?«, fragte sie. »Manchmal stößt man beim Recherchieren auf harte Fakten«, antwortete er.
Fazit: Packender Verschwörungsthriller. Erschreckend realistisch. Gerne gelesen!