Cover-Bild Kühn hat zu tun
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 16.08.2023
  • ISBN: 9783453428898
Jan Weiler

Kühn hat zu tun

Roman
Ehemann, Vater, Freund, Polizist, Nachbar – und umfassend überfordert

Martin Kühn ist 44, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt auf der Weberhöhe, einer Neubausiedlung nahe München. Früher stand dort eine Munitionsfabrik, aber was es damit auf sich hatte, weiß Kühn nicht so genau. Es gibt ohnehin viel, was er nicht weiß: Zum Beispiel, warum von seinem Gehalt als Polizist ein verschwindend geringer Betrag zum Leben bleibt. Ob er sich ohne Scham ein Rendezvous mit seiner rothaarigen Nachbarin vorstellen darf. Warum er jeden Mörder zum Sprechen bewegen kann, aber sein Sohn nicht mal zwei Sätze mit ihm wechselt. Welches Geheimnis er vor sich selber verbirgt. Und vor allem, warum sein Kopf immer so voll ist.

Da wird ein alter Mann erstochen aufgefunden, gleich hinter Kühns Garten in der Böschung. Und plötzlich hat Kühn sehr viel zu tun.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2023

Jan Weiler, immer wieder ein Genuss

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Ich bekomme von diesem Erzählstil, Geschichte und Stimmung, einfach nicht genug.
Jan Weiler überrascht immer wieder mit einer herrlichen Dynamik, Komik und zugleich alltäglichen Tragik.
Ich kann jedem ...

Ich bekomme von diesem Erzählstil, Geschichte und Stimmung, einfach nicht genug.
Jan Weiler überrascht immer wieder mit einer herrlichen Dynamik, Komik und zugleich alltäglichen Tragik.
Ich kann jedem Fan vom "Markisenmann" dieses neue Werk empfehlen.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Grandioser Schreibstil

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Das Buch hat mir noch besser gefallen als der Markisenmann. Ich war eigentlich gar nicht auf Krimi eingestellt, schon gar nicht auf ein so brutales Verbrechen, das in allen Einzelheiten beschrieben wird. ...

Das Buch hat mir noch besser gefallen als der Markisenmann. Ich war eigentlich gar nicht auf Krimi eingestellt, schon gar nicht auf ein so brutales Verbrechen, das in allen Einzelheiten beschrieben wird. Da der Protagonist aber Kommissar ist, müssen auch Mordfälle her. Grundsätzlich nimmt man durch den personalen Erzählstil die ganze Zeit am Leben von Kühn teil, Man erfährt von seinen Sorgen als Familienvater von den finanziellen Ängsten und Nöten und kleineren Unwägbarkeiten. Teils fand ich den Protagonist ein bisschen vertrottelt und er hat mich an Inspektor Columbo erinnert. Aber nichtsdestotrotz mag ich den Mann und musste ganz oft schmunzeln.
Die Probleme von Kühn werden im Laufe des Buches immer mehr und es scheint fast so, als gäbe es keinen Ausweg aus der ganzen Misere. Nach einem Zusammenbruch hat Kühn dann plötzlich die Erleuchtung, wer der Mörder des alten Mannes ist, der quasi vor Kühns Grundstück übel zugerichtet abgelegt wurde. Die Fäden laufen am Ende alle zusammen. Kleine Abstriche für das Cover. Und dass sich alle Probleme quasi in Luft auflösen oder zumindest keine Rolle mehr spielen, ist vielleicht ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Da hilft auch der letzte Satz nicht. Den hätte ich persönlich nicht gebraucht.

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