Cover-Bild Vernunft und Gefühl
Band 37 der Reihe "Manesse Bibliothek"
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Manesse
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 656
  • Ersterscheinung: 23.04.2025
  • ISBN: 9783717525844
Jane Austen

Vernunft und Gefühl

Roman. Übersetzt von Andrea Ott, mit einem Nachwort von Denis Scheck
Andrea Ott (Übersetzer)

Neuausgabe anlässlich des großen Austen-Jubiläums im Dezember 2025

Der Roman zweier ungleicher Schwestern: die eine – voller Lebenslust und Temperament, die andere – beherrscht und vernünftig. Dieses geschwisterliche Doppelporträt erzählt in bezaubernder Anschaulichkeit, was charakterliche Gegensätze bewirken und wie stark in Familien letztlich doch das Verbindende ist.

Marianne Dashwood ist das genaue Gegenteil von Elinor, ihrer älteren Schwester. Und so stürzt sie sich nach dem Tod ihres Vaters kopflos in eine Romanze mit dem Frauenschwarm John Willoughby – um bitter enttäuscht zu werden. Als auch Elinor entdeckt, dass sie von dem Mann ihres Herzens hintergangen wurde, müssen die ungleichen Schwestern lernen, dass sie den Weg zu wahrer Liebe und innerer Erfüllung nur mithilfe der jeweils anderen finden können ...

Bereits Jane Austens famoses Romandebüt besticht durch glänzende Charakterzeichnungen, raffinierte Handlungsführung und virtuose Dialoge. In künstlerisch meisterhafter Weise umkreist es Themen, die für das Gesamtwerk der großen Erzählerin typisch sind: das rechte Verhältnis von Ratio und Emotion und die Selbsterkenntnis als Voraussetzung aller gelingenden menschlichen Beziehungen. Nicht zuletzt seine subtile Ironie macht das Buch zu einem Lesevergnügen ersten Ranges – für Herz und Verstand.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2025

Ich habe es geliebt

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Ich liebe Jane Austen. Nach Stolz und Vorurteil hatte ich Emma und Mansfield Park gelesen und jetzt war Vernunft und Gefühl von ihr dran.
Ich liebe das Cover dieser Ausgabe. Allgemein aus der Reihe finde ...

Ich liebe Jane Austen. Nach Stolz und Vorurteil hatte ich Emma und Mansfield Park gelesen und jetzt war Vernunft und Gefühl von ihr dran.
Ich liebe das Cover dieser Ausgabe. Allgemein aus der Reihe finde ich die wirklich sehr schön und passend zu den Geschichten. Ich liebe die Übersetzung von Andrea Ott sie kommt dem Original sehr nahe und lässt sich auch richtig gut lesen.

Es dauert nicht lang, dass man schon im ersten Kapitel Jane Austens spitze Feder bemerkt. Sie klärt uns über die Charaktere John Dashwood und seine Frau auf. Jane Austen zeigt humorvoll, wie sie einander davon überzeugen wollen, dass der kürzlich verstorbene Vater ganz bestimmt nicht gemeint hat, dass John Geld für seine Stiefmutter und die drei Halbschwestern ausgeben soll oder gar ihnen überlassen soll, als dieser ihn bat, sich, um sie zu kümmern. Ich musste hier schon etwas schmunzeln, denn natürlich musst du Geld ausgeben sich, um Menschen zu kümmern.
Die Ideen, welche das Paar sammeln werden, immer kostengünstiger, bis sie zum Schluss gekommen sind, wenn die Damen ausgezogen sind, dass kleine Geschenke ausreichen werden.

Ich liebe die Beobachtungsgabe der Autorin und wie sie aus diesen heraus wunderbare Figuren. Die vielen prägenden Unterhaltungen haben bei mir auch immer wieder für Unterhaltung gesorgt.
Mich hat der Handlungsverlauf sehr gefallen. Mich hat das Schicksal von Marianne und Elinor wirklich interessiert. Die Wendungen und Gefühlswallungen von den Schwestern, auf den Weg zu ihrem Glück haben, mich in den Bann gezogen und ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen.

Fazit
“Vernunft und Gefühl” von Jane Austen ist für mich wieder ein gelungener Roman der Autorin. Ich liebe es, aber Stolz und Vorurteil hat bei mir noch einen hören platzt. Interessante Charaktere sowie Unterhaltungen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, bescherten mir viel schöne Lesestunden.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Mehr als nur eine romantische Geschichte

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Laut Klappentext mutet dieser Roman wie eine romantische Liebeskomödie an. Die beiden so unterschiedlichen Schwestern finden zwar nach einer Vielzahl von Irrungen und Wirrungen ihr HappyEnd und auch ...




Laut Klappentext mutet dieser Roman wie eine romantische Liebeskomödie an. Die beiden so unterschiedlichen Schwestern finden zwar nach einer Vielzahl von Irrungen und Wirrungen ihr HappyEnd und auch die böse Schwiegermutter und der liebenswerte Nichtsnutz haben ihre Auftritte. Doch ist der Unterhaltungswert bei weitem nicht alles, was diesen Romans ausmacht.

Die Autorin hat hier sehr geschickt und auf elegant-ironische Weise die Zwänge, denen Frauen der gehobenen Gesellschaft zu Beginn des 19. Jh. ausgesetzt waren, angeprangert. So waren Übermut und Handeln gegen die bestehenden Konventionen verpönt, wohingegen Sittlichkeit und Vernunft bei Frauen sehr gern gesehen waren. Genau diese Gegensätzlichkeiten lässt Austen die Schwestern hier leben und beschreibt durch sie die gesellschaftlichen Normen jener Zeit.

Fazit: Der Roman ist ein Sittengemälde, der wunderbar unterhält, der aber auch ein kritisches Auge auf bestehende Regeln und Normen wirft.