Cover-Bild Kleine Monster
(2)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
14,00 €
inkl. MwSt
  • Verlag: Blessing
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 21.01.2026
  • ISBN: 9783896670007
Jessica Lind

Kleine Monster

Roman
Wie gut können wir unsere Kinder jemals wirklich kennen? Und wie gut uns selbst?

Pia und Jakob sitzen im Klassenzimmer der 2B, ihnen gegenüber die Lehrerin ihres Sohnes. Es habe einen Vorfall gegeben, mit einem Mädchen. Pia kann zunächst nicht glauben, was ihrem siebenjährigen Kind da vorgeworfen wird. Denn Luca ist ein guter Junge, klug und sensibel. Doch während Jakob von Lucas Unschuld überzeugt ist, beginnt Pia zu zweifeln. Sie kennt die Abgründe, die auch in Kindern schlummern, das Misstrauen der anderen erinnert sie an ihre eigene Kindheit. Sie lässt ihren Sohn nicht mehr aus den Augen und sieht einen Menschen, der ihr von Tag zu Tag fremder wird. Bei dem Versuch, ihre Familie zu schützen, wird Pia schließlich mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Ein fesselndes psychologisches Drama über die Illusion einer heilen Kindheit.

  • Eine Mutter, ihr Kind und das Fremde zwischen ihnen. Ein soghafter Roman über die zerstörerische Kraft des Ungesagten – jetzt als Taschenbuch
  • »Ein psychologischer Roman über den Dauerdruck, unter dem Mütter heutzutage stehen … Ein packend zu lesendes, souverän geschriebenes Familiendrama.« (WDR3)
  • »Wie lakonisch und präzise Jessica Lind über Mutterschaft erzählt ist einzigartig und nervenzerfetzend.« Doris Knecht
  • »Wie eine Chirurgin legt Jessica Lind mit der Klinge ihrer Worte Schichten des Menschseins frei, die wir uns kaum anzusehen trauen. Ein wildes Erlebnis.« (Mareike Fallwickl)
  • »Ich habe diesen Roman atemlos und gierig gelesen. ... Ein echter Pageturner.« (Dana Vowinckel)

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2026

Authentisch

0

Nach einem Vorfall in der Schule werden Luca's Eltern zu einem Gespräch in die Schule gebeten. Der Siebenjährige hat sich daneben benommen und schweigt sich über das Geschehene aus.

Pia und Jakob wollen ...

Nach einem Vorfall in der Schule werden Luca's Eltern zu einem Gespräch in die Schule gebeten. Der Siebenjährige hat sich daneben benommen und schweigt sich über das Geschehene aus.

Pia und Jakob wollen wissen, was genau geschehen ist und machen Druck. Jakob ist überzeugt, dass Luca ein guter Junge ist und sein Fehlverhalten nicht so schlimm war, wie es dargestellt wird.

Doch Pia hat ihre Zweifel, denn immer wieder blitzen Verhaltensweisen bei Luca hervor, die sie nicht versteht und auch nicht gutheisst. Verhaltensweisen, die sie an ihre Schwester erinnern.


Authentisch erzählt die Autorin diese Familiengeschichte. Authentisch sind die Erlebnisse, Sorgen, Gedanken, die Pia als Mutter von Luca hat und erlebt. Sie liebt ihren Sohn, ohne Frage. Sie vermisst jedoch die Kleinkinder und Babyzeit, als Luca noch komplett auf sie konzentriert war. Denn der Junge wird zu einem eigenständigen Mensch und Pia hat nicht mehr immer die Kontrolle über ihn.

Denn Pia macht das durch, was viele Mütter durchmachen: loslassen. Ihren Sohn seinen Radius erweitern lassen und darauf vertrauen, dass die bisherige Prägung die richtige war und Früchte trägt. Und genau hier ist Pias grosses Problem und auch der Plot begraben. Luca wird nach einem Vorfall in der Schule akribisch beobachtet, gewertet und stigmatisiert.

Dies nicht unbedingt von der Schule, sondern von anderen Eltern und vor allem von Pia. Dabei hat Pia immer ihre eigene Kindheit, die durch einen grossen Verlust geprägt war, im Kopf. Dieser einschneidende Verlust, eine tragische Sache in der Kindheit, hat nicht nur Pia geprägt. Auch ihre Eltern haben sich seither verändert und auch die Beziehung zu den Töchtern Pia und Romi verkompliziert.

Die ganze Geschichte wird in Ich Perspektive von Pia erzählt. Sie zeigt ihre Sicht in der Gegenwart und in kurze Passagen, wie sie ihre Kindheit erlebt hat. Ihre Familiengeschichte wird prägend für ihr Verhalten in der Gegenwart und ist psychologisch sehr gut ausgearbeitet.

Der Spagat zwischen leisen Tönen und einer Handlung, die mitreisst, ist Jessica Lind hervorragend gelungen. Mit einem prägnanten, einfach gehaltenen Schreibstil, der ab und zu wienerisch eingefärbt ist, hat sie aus einer Familiengeschichte ein Werk gemacht, das nachhallen wird. Themen wie Geschlechterrollen, Muttergefühle, Solidarität in der Beziehung und Traumata ziehen sich durch die Geschichte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2026

KLeine MOnster

0

“Kleine Monster” erzählt von Pia, deren Leben in St.Pölten plötzlich eine andere Wendung nimmt, als ihrem Sohn Leon ein sexueller Überfall in der Schule vorgeworfen wird. Während Pia ihren Sohn nach außen ...

“Kleine Monster” erzählt von Pia, deren Leben in St.Pölten plötzlich eine andere Wendung nimmt, als ihrem Sohn Leon ein sexueller Überfall in der Schule vorgeworfen wird. Während Pia ihren Sohn nach außen hin verteidigt, setzt sich in ihrem Inneren ein Prozess des Misstrauens in Gang: Was denken und reden die anderen?

Bei dem Versuch, ihre Familie zu schützen,
wird Pia mit ihrer eigenen Kindheit
konfrontiert. Wer ist wirklich
Schuld? Was ist ungerecht und
wer ist am Ende das Monster?
Kein leichtes Thema, aber genau
deshalb will man wissen, wie die
Geschichte endet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere