Cover-Bild Olaf ist weg
Band 2 der Reihe "Ostsee-Mordclub"
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 21.05.2025
  • ISBN: 9783442494361
Jette Jakobi

Olaf ist weg

Der Ostsee-Mordclub ermittelt
Elsbeth, Karin und Ursel sind seit Ewigkeiten befreundet und genießen nun ihren Lebensabend in einer hübschen Jugendstillvilla am Schönberger Ostseestrand. Doch als sie sich mal wieder mit frischer Krimilektüre eindecken wollen, finden sie zu ihrem Entsetzen den Buchhändler Jan tot vor. Die passionierte »Tatort«-Expertin Karin sieht sofort, dass er keines natürlichen Todes gestorben ist. Schon zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres sind die drei Damen in ein Verbrechen verwickelt. Nach dem Eintreffen der Polizei drängt es sie nach Hause, um mit ihrem Mitbewohner Olaf, seines Zeichens pensionierter Kommissar, über den Mord zu fachsimpeln. Doch von Olaf fehlt jede Spur, und den drei Hobbydetektivinnen schwant Böses ...

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Der Ostsee-Mordclub ermittelt wieder

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„Nicht jede Kleinigkeit ist der Auftakt zu einem Thriller!“ (S. 127), doch als Olaf weder zum sonntäglichen Abendessen noch dem anschließenden Tatort nach Hause kommt, sorgen sich seine Mitbewohnerinnen ...

„Nicht jede Kleinigkeit ist der Auftakt zu einem Thriller!“ (S. 127), doch als Olaf weder zum sonntäglichen Abendessen noch dem anschließenden Tatort nach Hause kommt, sorgen sich seine Mitbewohnerinnen Elsbeth, Ursel und Karin schon um ihn. Schließlich sind sie mit Mitte 70 nicht mehr die Jüngsten, wie schnell kann da mal was passieren. Auch Olafs Freundin Linda hat nichts von ihm gehört, obwohl sie verabredet waren. Trotzdem wartet das Trio bis zum nächsten Morgen, bevor sie ihre Suche starten. Im Buchladen seines Freundes Harald stolpern sie über die Leiche eines Angestellten – und das alte Buch, wegen dem Olaf zu ihm gefahren war. Hat Olaf ihn im Streit erschlagen und ist geflohen? Ist er in die Tat geplatzt und wurde entführt? Oder steckt etwas Linda hinter seinem Verschwinden, die sich extrem merkwürdig verhält?! Kommissar Biermann, den sie von ihrem ersten Fall kennen, hofft umsonst, dass sie sich aus allem raushalten, schließlich haben sie jahrzehntelange Fernseh-Tatort-Erfahrung und außerdem hält der Ostsee-Mordclub sie jung und (nicht nur geistig) fit.

Auch der zweite Band der Reihe von Jette Jakobi (dem Pseudonym von Andrea Russo (Anne Barns) und Christin-Marie Below) hat mich wieder sehr gut unterhalten.
Elsbeth, Ursel und Karin kennen sich seit über 50 Jahren und wissen um die Fehler und Schwächen der anderen, aber auch ihre Fähigkeiten und Talente. Sie waren skeptisch, als Olaf, der pensionierte Kommissar, vor einigen Monaten in die Jugendstilvilla gezogen ist, aber er hat sich gut in ihre WG eingefügt. „Vielleicht war das Miteinander in dieser Villa nicht immer ruhig. Aber es war lebendig.“ (S. 13) Der einzige Streitpunkt ist seine Freundin Linda, die ihm immer wieder reinredet. Linda hingegen meint, dass die drei ihn zu sehr bemuttern und gegen sie beeinflussen würden.

Ihre Begeisterung für Krimis und Ermittlungen schweißt die Freundinnen zusammen. Auf der Suche nach Olaf können sie mit ihren langjährigen Erfahrungen punkten. So weist die ehemalige Krankenschwester Karin Kommissar Biermann am Tatort darauf hin, dass der Tote schon 12-18 h tot sein muss, das erkennt sie an der Haut und Totenstarre. Ursel, die frühere Friseurin und Visagistin, hat ein Auge fürs Detail, und Elsbeth, die ehemalige Lehrerin, weiß genau, wann sie angelogen wird.

Wie in den anderen Büchern der Autorinnen spielt das leibliche Wohl eine große Rolle und lässt einem beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Hier bringen Elsbeths frischgekochte Karamellbonbons sie sogar auf die Spur des Täters …

„Olaf ist weg“ ist spannend, sehr unterhaltsam und voller überraschender Wendungen. Ich mag die etwas schrägen, altersweisen ErmittlerInnen, ihre Gruppendynamik und das Zwischenmenschliche (ich sage nur „Salsa-Kurs“ …). Mein Tipp für Fans von Cosy Crime mit Ostseesehnsucht.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Senioren-Trio recherchiert und ermittelt in gemütlichem Cosy-Krimi! Mäßige Spannung, aber wunderbar unterhaltsame Freundschaft mit Kabbelei!

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Der Ostsee-Mordclub beweist zum zweiten Mal einen guten Spürsinn und eine unwiderstehliche Hartnäckigkeit!

„Olaf ist weg“ ist der zweite Band aus der Cosy-Crime-Reihe „Der Ostsee-Mordclub ermittelt“, ...

Der Ostsee-Mordclub beweist zum zweiten Mal einen guten Spürsinn und eine unwiderstehliche Hartnäckigkeit!

„Olaf ist weg“ ist der zweite Band aus der Cosy-Crime-Reihe „Der Ostsee-Mordclub ermittelt“, erdacht von Jette Jakobi, hinter deren Namen sich Andrea Russo (Anne Barns) und ihre Tochter Christin-Marie Below verstecken, die jede für sich, aber auch beide zusammen schon einige Romane und Kinderbücher geschrieben haben. Und hier wissen 2, was sie tun.

Zum Inhalt werde ich mich natürlich nicht weiter äußern, denn erstens gibt es dafür den Klappentext und zweitens möchte ich ja nicht vorgreifen. Selbst lesen ist die Devise! Was ich aber verraten kann, ist, dass die Autorinnen ihre mit Band 1, „Heiner ist tot“, so wunderbar ins Leben gerufenen und herrlich gegensätzlichen Charaktere erneut sehr unterhaltsam agieren lassen.

Die Hauptfiguren, drei noch ziemlich rüstige Rentnerinnen namens Elsbeth, genannt Elsie, Karin und Ursel kennen sich zumindest ihrer eigenen Meinung nach aus mit Mord und Totschlag, denn sie sind Tatort-Fans und lösen regelmäßig die dort präsentierten Fälle. Naja, sagen wir, sie versuchen, die TV-Fälle zu lösen. Aufgrund derlei Übung sehen sie sich natürlich veranlasst, den auf mysteriöse Weise verschwundenen vierten WG-Bewohner namens Olaf zu finden und in einem irgendwie damit zusammenhängenden Todesfall zu „ermitteln“. Nun, jetzt habe ich doch schon etwas verraten, aber mehr Details gibt es von mir nun wirklich nicht.

Dieser Krimi lebt von einem herrlich locker-flockigen Schreibstil, von der Atmosphäre der Ostseeküste und den Schilderungen der Örtlichkeiten, vor allem aber wird diese Geschichte lebendig durch die bildhaften Beschreibungen der Protagonistinnen, deren Gedankengängen und manchmal recht eigensinnigen Aktionen, mit denen sie auch den diensthabenden Kriminalkommissar, dem sie schon bei Band 1 in die Quere kamen, zur Verzweiflung treiben.

Mit „Olaf ist weg“ kann man sich an die Ostsee träumen, leicht-kriminelle bzw. kriminell leichte Unterhaltung genießen, älteren Damen bei ihren Taten und Untaten über die Schulter schauen und so ganz nebenbei und mit wiederholtem Augenzwinkern einen Todesfall aufklären sowie manch vermeintliches Geheimnis lüften.

All diejenigen, die jetzt Appetit auf den Ostsee-Mordclub bekommen haben, können eventuelle Gelüste u.a. mit „Elsies Sahnekaramellen nach Oma Friedas Rezept“ befriedigen, das sich im Anhang befindet und das ich mir im Rahmen meiner Rezension zu „Heiner ist tot“ so sehr gewünscht habe. Danke!

Ach, eins noch: ich habe hier den schon aus Band 1 bekannten, herrlich makaber-skurrilen und mehr als nur einen Lachanfall auslösenden Trinkspruch wiedergelesen , den ich aber nicht zitieren möchte, weil sich jeder Leser selbst darauf und darüber freuen soll. Also hoffe ich nun auf einen dritten Band dieser Reihe und sage schlichtweg „Prost, auf den Ostsee-Mordclub!“

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