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14,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Bluebooks Kassel
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: In Uniform
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 01.09.2025
  • ISBN: 9783982776835
Jo Harper

Linksliebe

Don't hate - Spend love
Bluebooks Kassel (Herausgeber)

Ein gesellschaftskritischer Liebesroman mit brisantem Thema, starkem inneren Konflikt und einer Frage, die uns alle betrifft: Wie weit darf man für das Richtige gehen?
Lena steht kurz vor dem Abschluss an der Polizeischule. Sie ist ehrgeizig, diszipliniert – und entschlossen, ihr Privatleben nicht mit dem Beruf zu vermischen. Doch als sie Josh begegnet, gerät alles ins Wanken.
Er wirkt wie ein ganz normaler Sozialarbeiter: engagiert, offen, voller Ideale. Doch unter der Oberfläche führt er ein gefährliches Doppelleben: Er betreibt ein geheimes Safe - House für Klimaaktivisten. Zwischen Gesetz und Gewissen betreibt er einen Ort, an dem Hoffnung überlebt.
Je näher sich die beiden kommen, desto spürbarer wird das, was zwischen ihnen steht – ihre gegensätzliche Sicht auf Recht und Verantwortung, ihre Haltung zum Klima und die Frage, wie weit man gehen darf, um für das Richtige zu kämpfen.
Zwei junge Menschen zwischen Pflicht und Gefühl, zwischen Loyalität und Zweifel. Und eine Liebe, die vielleicht nie sein darf – aber trotzdem geschieht.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2025

Im Leben ist nicht alles schwarz oder weiß

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Der Roman gehört zu einer Reihe der Autorin, die rund um die fiktive Polizeiakademie Dreiländereck angesiedelt ist. Jeder Band beleuchtet einen anderen Aspekt des Polizeiberufes, ist spannend und informativ ...

Der Roman gehört zu einer Reihe der Autorin, die rund um die fiktive Polizeiakademie Dreiländereck angesiedelt ist. Jeder Band beleuchtet einen anderen Aspekt des Polizeiberufes, ist spannend und informativ zu lesen. Dennoch hat mich die Thematik dieses Buches überrascht, weil es einen Konflikt beleuchtet, den ich bisher so nicht wahrgenommen habe und dabei beide Seiten zu Wort kommen lässt.

Auf den ersten Blick erzählt der Roman eine bittersüße Liebesgeschichte. Lena, die gerade die Ausbildung zur Polizistin beendet hat, verliebt sich in den fürsorglichen und charmanten Sozialarbeiter Josh. Dunkle Wolken ziehen am Liebeshimmel auf, als Lena Joshs Mitbewohner kennenlernt, die ihr wegen ihres Berufes mit Ablehnung und Verachtung begegnen. Lena ist fassungslos ob des Hasses und versucht dennoch einen Zugang zu den Menschen zu bekommen - für Josh. Zumal sich Lena in der Wohngemeinschaft zunehmend wohlfühlt und für sich eine neue Freiheit entdeckt. Weitere Probleme ergeben sich, als Lena feststellt, dass Josh und seine Freunde, die bürgerliche Ordnung in Frage stellen und die Polizei des übermäßigen Gewaltbereitschaft und anderer schlechten Eigenschaften bezichtigen.

Lenas Kollegen wiederum lehnen Josh und sein Umfeld ab und sehen ihn als Feind. All zu oft stehen sich beide Seiten bei Demonstrationen als unversöhnliche Gegner gegenüber. Die Situation spitzt sich zu, als Josh und seine Freunde eine Aktion planen, die ihre Kollegen verhindern sollen. Lena gerät in einen großen Gewissenskonflikt. Sie kann viele Argumente von Josh verstehen, lehnt ihre Mittel, ,sich Gehör zu verschaffen, aber ab. Sie wird sich entscheiden müssen - Liebe oder Beruf.

Mich hat das Buch trotz des ernsten Themas sehr gut unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht, weil es einfach gut verpackt war. Eine Seite ist nie grundsätzlich nur böse und will dem anderen schaden. Wichtig ist, dem anderen zu zuhören. Ich fand beide Seiten gut und objektiv dargestellt, bin aber eher auf Lenas Seite. Auch berechtigte Interessen geben in meinen Augen nicht das Recht, Recht zu brechen. Ich bin mir aber sicher, dass dieser Gewissenskonflikt, ausgelöst durch ein vorhandenes Verständnis für den vermeintlichen Gegner , nicht allein Lenas Problem ist. Deshalb fand ich es gut, dass offen angesprochen wurde.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Zwischen Herzklopfen und Weltveränderung

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„Linksliebe“ von Jo Harper ist ein Roman, der sofort unter die Haut geht. Die Geschichte von Lena und Josh ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch ein Blick auf große Themen wie Klimaschutz, ...

„Linksliebe“ von Jo Harper ist ein Roman, der sofort unter die Haut geht. Die Geschichte von Lena und Josh ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch ein Blick auf große Themen wie Klimaschutz, Freiheit und Verantwortung. Die beiden Hauptfiguren sind sehr unterschiedlich – und genau das macht ihre Beziehung spannend. Sie diskutieren über Recht und Moral, über Aktivismus und persönliche Grenzen. Dabei wirkt alles echt und nah dran am Leben.

Was das Buch besonders macht: Es verbindet Gefühl mit Haltung. Die Autorin schafft es, ernste Themen wie Klimaaktivismus so zu erzählen, dass man mitfühlt und mitdenkt. Die Figuren sind glaubwürdig, ihre Konflikte nachvollziehbar. Manchmal wirkt es etwas idealistisch, aber nie kitschig. Die Sprache ist klar und berührend, die Spannung bleibt bis zum Schluss.

„Linksliebe“ ist ein mutiger Roman, der zeigt, wie Liebe und politisches Engagement zusammenhängen können. Er regt zum Nachdenken an – und macht Lust, selbst etwas zu bewegen. Wer Geschichten mag, die Herz und Kopf ansprechen, sollte dieses Buch lesen.

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