Eine Leseempfehlung für alle Leser skandinavischer Thriller
Mit “Todessommer “ ist Julie Hastrup eine erfolgreiche und in jeder Hinsicht spannende Fortsetzung Ihrer Rebekka-Holm-Reihe gelungen. Spannend vor allem in Hinsicht auf die Problematik, mit der sich die ...
Mit “Todessommer “ ist Julie Hastrup eine erfolgreiche und in jeder Hinsicht spannende Fortsetzung Ihrer Rebekka-Holm-Reihe gelungen. Spannend vor allem in Hinsicht auf die Problematik, mit der sich die symphatische Ermittlerin Rebekka Holm bei Ihrer neuesten Ermittlung konfrontiert sieht: Innerhalb kurzer Zeit verschwinden mehrere Mädchen spurlos. Alles weist auf einen Täter aus dem engsten Familien- und Bekanntenkreis hin, doch irgendwie scheint diese logische Schlussfolgerung nicht so recht ins Bild und zu Rebekkas Bauchgefühl zu passen. Während die Protagonisten immer mehr ins grübeln gerät, wird auch der Leser immer unsicherer und fängt an sich eigene Gedanken zum Täter und dessen möglichen Motiven zu machen. Auch wenn die einzelnen Figuren sehr gut skizziert sind, spielt die Autorin in diesem Teil für meinen Geschmack etwas zu sehr mit den Klischees. Wenn ich eines nicht mag, dann sind es klischeehafte Figuren. Und davon gibt es in diesem Buch leider ein gutes Dutzend. Hier hätte ich mir mehr Tiefgang und Fantasie Seitens der Autorin gewünscht. Dennoch ist der Thriller von Anfang bis Ende fesselnd um am Ende mit einem kleinen Showdown und einer überraschenden Wendung doch sehr überraschend.
Mein Fazit
Eine Leseempfehlung für alle Leser skandinavischer Thriller. Sicher wird auch der vierte Band um die symphatische Ermittlerin Rebekka Holm seinen Weg in mein Buchregal finden.