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Veröffentlicht am 20.03.2020

Völkerschau

Völkerschau
1

Leipzig 1898: Eigentlich hat Kriminalcommissar Joseph Kreiser mit dem verschwundenen Afrikaner aus dem Zoo schon alle Hände voll zu tun. Dieser sollte dort in der Völkerschau zu bestaunen sein. Doch dann ...

Leipzig 1898: Eigentlich hat Kriminalcommissar Joseph Kreiser mit dem verschwundenen Afrikaner aus dem Zoo schon alle Hände voll zu tun. Dieser sollte dort in der Völkerschau zu bestaunen sein. Doch dann wird kurz darauf die Leiche des Industriellen Carl August Georgi im Lindenauer Vergnügungslokal Charlottenhof gefunden. Besteht ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen? In einer von Umbruch geprägten Zeit sucht Kreiser nach Antworten und stößt dabei auf menschliche Abgründe.

Eine Völkerschau in der "Exotische Menschen" begafft wurden als Sensation der damaligen Zeit. Und daheraus fehlt einer.....

Besonders suspekt: Er kann deutsch, ist gebildet. Und ein Anderer, ein angesehener Unternehmer ist tot. Könnten die beiden Verbrechen etwas miteinander zu tun haben?

Völkerschau, aus heutiger Sicht menschenverachtend, in der damaligen Zeit aber eine Sensation, dient als Hintergrund des historischen rimi in Leipzig.

Auf der Suche nach dem Täter zeigt uns Kommisar Kreiser das Leipzig der Jahrhundertwende. Kreiser ermittelt in allen sozialen Kreisen und stößt nicht immer auf Verständnis.

Besonders für Kenner des jetzigen modernen Leipzig, erschließen sich neue und alte Perspektieven der Stadt.

Ich kann mit gutem Gewissen das Buch weiter empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2020

Glauben gegen Glauben

Die brennenden Kammern
0

Carcassonne, 1562: Minou Joubert wächst als Tochter eines katholischen Buchhändlers auf. Eines Tages erhält sie einen versiegelten Brief mit den Worten: "Sie weiß, dass Ihr lebt." Noch bevor sie herausfinden ...

Carcassonne, 1562: Minou Joubert wächst als Tochter eines katholischen Buchhändlers auf. Eines Tages erhält sie einen versiegelten Brief mit den Worten: "Sie weiß, dass Ihr lebt." Noch bevor sie herausfinden kann, was hinter der mysteriösen Botschaft steckt, wird die Begegnung mit dem jungen Piet Reydon ihr Leben für immer verändern. Denn der Hugenotte hat eine gefährliche Mission, und er zählt auf Minous Hilfe, um aus der Stadt zu fliehen. (Klappentext)

Die Beschreibung über die Hugenottenkriege am Anfang des Buches fand ich sehr Aufschlußreich.
Ins Buch selber bin ich schnell hinein gekommen. Die kurzen Abschnitte waren gut zu lesen.Auch die Landkarte und Google wurden oft dazu gezogen.
Der Schreibstiel ist gut verständlich und flüssig.
Ich kann nur sagen es ist fesselnd und sehr informatiev.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 16.02.2020

Götter

Götter
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So richtig bin ich mit dem Buch nicht warm geworden.
Alles war so unrealistisch.

GESCHLECHTERTRENNUNG SEIT 200 JAHREN
… und das mitten in Deutschland! Angebliche Götter versorgen versklavte Menschen ...

So richtig bin ich mit dem Buch nicht warm geworden.
Alles war so unrealistisch.

GESCHLECHTERTRENNUNG SEIT 200 JAHREN
… und das mitten in Deutschland! Angebliche Götter versorgen versklavte Menschen mit Hubschraubern, beuten sie wirtschaftlich und sexuell aus und vollstrecken drastische Strafen.

Agnes und Günter gelingt auf abenteuerliche Weise die Flucht aus ihren Reservaten. Sie treffen sich in den weiten Wäldern der Umgebung, meistern zusammen ihr Leben in der Wildnis, erfahren ihre Sexualität und gründen eine Familie. Nach einigen Jahren machen sie sich auf, das Land außerhalb ihres Lebensbereichs zu ergründen, von dem sie nur eine vage Ahnung haben. Sie finden einen Verbündeten und machen sich auf die Suche ihren Tyrannen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2020

Die Herrin der Lettern

Die Herrin der Lettern
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Tübingen 1554: Als Ulrich Morhart, der einzige Buchdrucker Württembergs, überraschend stirbt, geht die Druckerei an seine Frau Magdalena und seinen Sohn Ulrich über – und für Magdalena beginnt eine harte ...

Tübingen 1554: Als Ulrich Morhart, der einzige Buchdrucker Württembergs, überraschend stirbt, geht die Druckerei an seine Frau Magdalena und seinen Sohn Ulrich über – und für Magdalena beginnt eine harte Zeit. Sie hat zwar bereits seit Jahren in der Werkstatt mitgeholfen und sogar das Zeichen der Druckerei entworfen, doch stößt sie plötzlich bei den Arbeitern auf Widerstand: Sie sehen eher ihren Stiefsohn Ulrich als ihren neuen Herrn an und können eine Frau als Vorgesetzte nicht akzeptieren.

Doch als sich ihr Stiefsohn als unfähig erweist und den Betrieb fast zugrunde richtet, trifft Magdalena eine folgenschwere Entscheidung: Sie übernimmt die alleinige Leitung der Buchdruckerei. Von nun an hat sie nicht nur ihren Stiefsohn gegen sich, sondern auch die Bürger der Stadt, denn eine Frau als Herrin einer Buchdruckerei verstößt gegen die göttliche Ordnung!
In den unruhigen Zeiten der Reformation muss Magdalena bald nicht nur um ihr Ansehen, sondern um ihre Existenz kämpfen

Ein sehr gutes Buch, welches ich nur weiter empfehlen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.02.2020

Ein Durchrutscher

Abgefackelt
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Rechtsmediziner Paul Herzfeld steckt sein letzter Fall noch in den Knochen, weshalb er vorübergehend von Kiel nach Itzehoe auf eine vermeintlich ruhigere Stelle in der Pathologie versetzt wird. Doch die ...

Rechtsmediziner Paul Herzfeld steckt sein letzter Fall noch in den Knochen, weshalb er vorübergehend von Kiel nach Itzehoe auf eine vermeintlich ruhigere Stelle in der Pathologie versetzt wird. Doch die dortige Ruine des Klinikumarchivs zeugt von einem Flammenmeer, in dem nicht nur tausende Akten und Gewebeproben dem Feuer zum Opfer fielen, sondern auch Herzfelds Vorgänger in der Pathologie den Tod fand. Ein Todesfall mit zu vielen Ungereimtheiten, wie Herzfeld findet. Und je weiter er nachforscht, desto klarer wird, dass er einem Skandal ungeheuren Ausmaßes auf der Spur ist. Die Gesundheit der Bevölkerung Norddeutschlands ist ernsthaft bedroht. Seine Ermittlungen auf eigene Faust bleiben nicht lange unentdeckt, denn bald verfolgt ihn eine eiskalte Killerin auf Schritt und Tritt. Ihr Mordwerkzeug: eine Drohne. Ihr Lieblingsspielzeug: Feuer.

Während immer mehr Leichen auf Paul Herzfelds Sektionstisch landen, bringen seine Nachforschungen den Rechtsmediziner erneut in akute Lebensgefahr.

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Paul Herzfeld ar mir von Anfang an sympatisch. Auch seine Vorgehensweise fand ich gut, aber auch etwas eigenwillig.

Ein lohnendes Lesevergnügen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere