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Veröffentlicht am 21.12.2025

Fantastisch, Historisch und Philosophisch

Das Buch der verlorenen Stunden
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Ich mochte den Inhalt des Buches auf Anhieb. Ein Junges Mädchen, mitten in Nazideutschland. Der Vater ein jüdischer Uhrmacher, der nur einen Ausweg sieht: er versteckt seine Tochter in einer riesigen ...

Ich mochte den Inhalt des Buches auf Anhieb. Ein Junges Mädchen, mitten in Nazideutschland. Der Vater ein jüdischer Uhrmacher, der nur einen Ausweg sieht: er versteckt seine Tochter in einer riesigen Bibliothek die unabhängig von Raum und Zeit existiert. Dort sind ALLE menschlichen Erinnerungen gespeichert. Sogenannte Zeithüter entscheiden darüber welche Erinnerungen weiterhin existieren dürfen, und welche gelöscht werden. Fantasy in seiner schönsten Form. Denn während der Leser die Protagonistin Lisaveth auf Ihrem Weg begleitet , kommt unwillkürliche die Frage nach den eigenen Erinnerungen auf. Sind unsere Erinnerungen wirklich unsere erlebte Vergangenheit? Oder sind sie vielmehr das, was andere Menschen aus Ihnen gemacht haben? Können wir unseren eigenen Erinnerungen vertrauen? Oder sind sie vielmehr das Ergebnis der Erzählungen anderer Menschen? Welche Erinnerungen würdest du selber löschen, wenn du könntest? Und wie weit würdest du gehen um dein eigen Fleisch und Blut zu beschützen? Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen, es war spannend und fordernd zugleich. Eine Mischung aus Liebesgeschichte, Agentenroman und philosophischen Roman. Lediglich das Ende kam zu abrupt, und ließ mich mit dem Gefühl zurück, dass alles zu schnell und zu einfach vorbei ist. Es ist das Debüt der Autorin, daher bin ich auf den nächsten Roman gespannt und würde sagen , hier gibt es noch etwas Luft nach oben. Trotzdem würde ich dem Buch 4 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Ein Buch wie ein Freund, ein guter Freund, wenn nicht sogar der Beste

Die Farbe von Glück
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Die Farbe von Glück war ein kleiner Zufallsfund für mich.Während meine 8 Jährige Tochter durch die Kinderbuchabteilung unserer Stadtbibliothek streifte, begab ich mich zwischen die regale für Erwachsene. ...

Die Farbe von Glück war ein kleiner Zufallsfund für mich.Während meine 8 Jährige Tochter durch die Kinderbuchabteilung unserer Stadtbibliothek streifte, begab ich mich zwischen die regale für Erwachsene. Eigentlich wollte ich einen Krimi, oder Thriller. Irgendetwas spannendes, was mich von meinem aktuellen Kummer ablenken würde. Ich wollte schon ohne eigenes Lesefutter gehen , als ich mich doch noch für dieses Buch entschied. Eines jener seltenen Exemplare, wie ich jetzt nach dem lesen weiß, welches das eigene Handeln und Tun ändert. Die kleinen, kurzen Kapitel machten es mir leicht, das Buch , auch nach kurzen Pausen, immer wieder zur Hand zu nehmen und schnell in die Geschichte zu finden. Noch während des Lesens gab ich einer Freundin das Feedback, dass das Buch etwas Anspruchsvoller Wär, ein Roman mit Tiefgang und voller Metaphern. Ein wunderbares Buch über das Leben, das eigene Urteilen und das Unvermögen, das eigene Leben als einmaliges Geschenk anzunehmen. Das eigene Glück nicht nur zu sehen, sondern es auch anzunehmen. Berührend tiefschürfend und so lebensnah, verleiht einem dieses Buch ein wolig, warmes Gefühl. Wie ein Freund, der sich in schweren Zeiten an einen lehnt. Für mich kam dieses Buch zum absolut richtig Zeitpunkt. Den ähnlich wie in diesem Buch habe ich auch meine eigene Mutter verloren habe erlebt wie es ist, wenn man dabei ist, wenn ein geliebter Mensch die Seiten wechselt. Noch immer ist es für mich unfassbar wie haargenau die Autorin die richtigen Worte und Zeilen gefunden hat um genau dass zu beschreiben , was auch ich in dieser Situation fühlte. Geradezu unheimlich. Mit ganz viel Poesie hat die Autorin hier ein wunderbares Buch geschrieben, welches den Leser weiser und nachdenklicher zurück lässt. Ein Buch , welches Spuren zurück lässt. Eines der wenigen Bücher, welches ich mir nach dem Lesen extra noch einmal kaufe ,weil ich es im Bücherschrank haben muss.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Ein Buch wie ein Freund, ein guter Freund, wenn nicht sogar der Beste

Die Farbe von Glück
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Die Farbe von Glück war ein kleiner Zufallsfund für mich.Während meine 8 Jährige Tochter durch die Kinderbuchabteilung unserer Stadtbibliothek streifte, begab ich mich zwischen die regale für Erwachsene. ...

Die Farbe von Glück war ein kleiner Zufallsfund für mich.Während meine 8 Jährige Tochter durch die Kinderbuchabteilung unserer Stadtbibliothek streifte, begab ich mich zwischen die regale für Erwachsene. Eigentlich wollte ich einen Krimi, oder Thriller. Irgendetwas spannendes, was mich von meinem aktuellen Kummer ablenken würde. Ich wollte schon ohne eigenes Lesefutter gehen , als ich mich doch noch für dieses Buch entschied. Eines jener seltenen Exemplare, wie ich jetzt nach dem lesen weiß, welches das eigene Handeln und Tun ändert. Die kleinen, kurzen Kapitel machten es mir leicht, das Buch , auch nach kurzen Pausen, immer wieder zur Hand zu nehmen und schnell in die Geschichte zu finden. Noch während des Lesens gab ich einer Freundin das Feedback, dass das Buch etwas Anspruchsvoller Wär, ein Roman mit Tiefgang und voller Metaphern. Ein wunderbares Buch über das Leben, das eigene Urteilen und das Unvermögen, das eigene Leben als einmaliges Geschenk anzunehmen. Das eigene Glück nicht nur zu sehen, sondern es auch anzunehmen. Berührend tiefschürfend und so lebensnah, verleiht einem dieses Buch ein wolig, warmes Gefühl. Wie ein Freund, der sich in schweren Zeiten an einen lehnt. Für mich kam dieses Buch zum absolut richtig Zeitpunkt. Den ähnlich wie in diesem Buch habe ich auch meine eigene Mutter verloren habe erlebt wie es ist, wenn man dabei ist, wenn ein geliebter Mensch die Seiten wechselt. Noch immer ist es für mich unfassbar wie haargenau die Autorin die richtigen Worte und Zeilen gefunden hat um genau dass zu beschreiben , was auch ich in dieser Situation fühlte. Geradezu unheimlich. Mit ganz viel Poesie hat die Autorin hier ein wunderbares Buch geschrieben, welches den Leser weiser und nachdenklicher zurück lässt. Ein Buch , welches Spuren zurück lässt. Eines der wenigen Bücher, welches ich mir nach dem Lesen extra noch einmal kaufe ,weil ich es im Bücherschrank haben muss.

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Bedrückend, teilweise tieftraurig und dennoch lesenswert

Die Reisenden der Nacht
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"Die Reinsenden der Nacht von "Armando Lucas Correa war eine Zufallsenteckung und irgenwie auch nicht. Mir fiel das Buch in unserer Stadtbibliothek ins Auge, und beim lesen des Klappentextes stellte ...






"Die Reinsenden der Nacht von "Armando Lucas Correa war eine Zufallsenteckung und irgenwie auch nicht. Mir fiel das Buch in unserer Stadtbibliothek ins Auge, und beim lesen des Klappentextes stellte ich fest. das ich bereits ein anderes Buch "Das Erbe der Rosenthals" von ihm gelese hatte. So begab ich mich also nicht völlig ungewohnt auf die Reise zwischen 2 Welten, zwischen 2 Kontinenten, Europa und Amerika, Deutschland und Kuba. An Anfang des Buches steht eine tragische Entscheidung , denn Ally muss Ihre Tochter Lilith weggeben um Ihr Leben zu retten. Ihr Leben als Mischlingskind ist im nationalsozialistischen Deutschland nicht mehr sicher. So vertraut sie Ihre Tochter einem jüdischen Ehepaar an, welches sich nach Kuba flüchtet .Lilith bekommt ebenfalls eine Tochter, ebenfalls in einer schwierigen Zeit des Umbruches, denn die Kommunisten übernehmen die Fürhung in Kuba und so müssen auch Liliths nachfahren um Ihr sicheres und gewohntes Leben bangen.
Der Stoff des Buches ist nicht leicht, mann muss sich darauf einlassen. Darauf, dass nicht alles im Leben so verläuft wie gehofft und gedacht. Darauf , dass geliebte Menschen sterben, das Unrecht geschieht. Das Buch wirkte oftmals bedrückend und auch die Geschehnisse , in die der Leser gerissen wird sind alles andere als leichte Kost, vor allem wenn man bedenkt, dass sie sich historisch gesehen so ähnlich zugetragen haben. Das Buch ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, wobei ich den ersten am besten gelungen fand. In den folgenden Abschnitten ging es mir oftmals zu schnell voon statten. Ereignisse und Personen zogen an einem vorbei , ohne das gelesene richtig begreifen zu können.Ähnlich muss es auch den Protagonisten gegangen sein. Dennoch würde ich das Buch als lesenswert bezeichnen, und kann es mit gutem Gewissen weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Bedrückend, traurig und dennoch lesenswert

Die Reisenden der Nacht
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"Die Reinsenden der Nacht von "Armando Lucas Correa war eine Zufallsenteckung und irgenwie auch nicht. Mir fiel das Buch in unserer Stadtbibliothek ins Auge, und beim lesen des Klappentextes stellte ...






"Die Reinsenden der Nacht von "Armando Lucas Correa war eine Zufallsenteckung und irgenwie auch nicht. Mir fiel das Buch in unserer Stadtbibliothek ins Auge, und beim lesen des Klappentextes stellte ich fest. das ich bereits ein anderes Buch "Das Erbe der Rosenthals" von ihm gelese hatte. So begab ich mich also nicht völlig ungewohnt auf die Reise zwischen 2 Welten, zwischen 2 Kontinenten, Europa und Amerika, Deutschland und Kuba. An Anfang des Buches steht eine tragische Entscheidung , denn Ally muss Ihre Tochter Lilith weggeben um Ihr Leben zu retten. Ihr Leben als Mischlingskind ist im nationalsozialistischen Deutschland nicht mehr sicher. So vertraut sie Ihre Tochter einem jüdischen Ehepaar an, welches sich nach Kuba flüchtet .Lilith bekommt ebenfalls eine Tochter, ebenfalls in einer schwierigen Zeit des Umbruches, denn die Kommunisten übernehmen die Fürhung in Kuba und so müssen auch Liliths nachfahren um Ihr sicheres und gewohntes Leben bangen.
Der Stoff des Buches ist nicht leicht, mann muss sich darauf einlassen. Darauf, dass nicht alles im Leben so verläuft wie gehofft und gedacht. Darauf , dass geliebte Menschen sterben, das Unrecht geschieht. Das Buch wirkte oftmals bedrückend und auch die Geschehnisse , in die der Leser gerissen wird sind alles andere als leichte Kost, vor allem wenn man bedenkt, dass sie sich historisch gesehen so ähnlich zugetragen haben. Das Buch ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, wobei ich den ersten am besten gelungen fand. In den folgenden Abschnitten ging es mir oftmals zu schnell voon statten. Ereignisse und Personen zogen an einem vorbei , ohne das gelesene richtig begreifen zu können.Ähnlich muss es auch den Protagonisten gegangen sein. Dennoch würde ich das Buch als lesenswert bezeichnen, und kann es mit gutem Gewissen weiter empfehlen.

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