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Veröffentlicht am 13.07.2026

Spannend bis zur letzten Seite

So kalt die Nacht
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Ich hatte mich vor allem für das Buch interessiert, weil es in meiner früheren Wahlheimat Köln spielt und zudem der Klappentext interessant klang. Ebenso düster wie Cover und Titel gestaltet sind ist der ...

Ich hatte mich vor allem für das Buch interessiert, weil es in meiner früheren Wahlheimat Köln spielt und zudem der Klappentext interessant klang. Ebenso düster wie Cover und Titel gestaltet sind ist der Beginn des Buches.
Der Einstieg in das Buch fiel mir recht leicht. Die einzelnen Kapitel sind überschaubar und man findet sich schnell im Geschehen wieder und in der Handlung zurecht. Immer wieder gibt es zeitliche Rückblenden, die zum Verständnis nötig sind, aber auch für einen abwechslungsreichen Lesefluss sorgen.
Anna Melcher , die ermittelnde Kommissarin hat nicht nur mit privaten Problemen (Scheidung, Alleinerziehende Mutter eines Pubertiers sowie Panikattacken), sondern auch mit der Tatsache zu kämpfen, dass ihr der neue Kollege Frieder Tann an die Seite gestellt wird. Dieser ist das absolute Gegenteil von ihr, so dass der Leser gebannt verfolgen darf ob und wie sich die beiden zusammenraufen werden. Die beiden sind als Charaktere einfach absolut gelungen: glaubhaft, authentisch und zusammen einfach genial. Ich freue mich bereits auf die 2 weiteren Bücher mit Ihnen, die geplant sind. Ich mag Charaktere mit Ecken und Kanten , die zu dem glaubwürdig und realitätsnah dargestellt werden.

Aber nicht nur im ermittelnden Team ist eine unglaubliche Dynamik vorhanden: Auch die Mordfälle halten nicht nur Köln, sondern auch den Leser in Atem. Bis zum Schluß bleibt es unglaublich spannend, es gibt einige überraschende Wendungen und das Buch will man einfach nicht mehr zur Seite legen. Am Ende ein überzeugender Showdown, mit dem nicht zu rechnen gewesen ist. Das Buch hat also alles , was ein gelungener Spannungsroman benötigt. Daher eine absolute Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 19.06.2026

Leider für mich kein gelungener Thriller

Home Story
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Zuallererst hat mich bei diesem Buch das Cover und die Gestaltung angesprochen. Nach wie vor absolut gelungen. Die auffälligen Farben, der Farbschnitt, und die prägnante Schrift.



Die Inhaltsangabe versprach ...

Zuallererst hat mich bei diesem Buch das Cover und die Gestaltung angesprochen. Nach wie vor absolut gelungen. Die auffälligen Farben, der Farbschnitt, und die prägnante Schrift.



Die Inhaltsangabe versprach einen interessanten Plot. Eine ökologische Hofgemeinschaft, in der ein Mord passiert. Einer von Ihnen ist der Täter. Und eine ehemalige von Ihnen, Eva – inzwischen Rechtsanwältin, soll Ihnen helfen. Doch wobei ? Den Täter zu finden? Die Gemeinschaft zu schützen? Ich begann gespannt mit dem Lesen. Der Einstieg war recht holprig und fiel mir nicht ganz so leicht. Zwar gibt es am Anfang eine Übersicht der Charaktere, dennoch tat ich mich schwer mit all den Namen, Verbindungen und Lebenswegen .



Auch der stetige Wechsel der Perspektive ließ es nicht zu, mich besser auf das Buch einzulassen. Die Kapitel sind teilweise recht kurz und knapp gehalten. Die Schreibstil ist verständlich , aber dennoch, richtig packen konnte mich das Buch weder am Anfang noch am Ende. Oder gar dazwischen. Grundsätzlich mag ich den Perspektivwechsel während einer Lektüre, doch da ich mich schon mit der Figurenkonstellation schwer tat, konnte der so vielversprechend klingende Thriller auch hier leider nicht punkten.



Dabei hat das Buch mit Eva, der Anwältin , eine tolle Antiheldin. Sie setzt sich über die Anordnung Ihrer Chefin hinweg und beginnt sich schon bald selber mit Ermittlungsarbeit als mit der Verteidigung der Hofbewohner zu beschäftigen. Dabei lässt sie auch das ein oder andere Gesetz außer Acht. Es gibt gut durchdachte gesellschaftliche Konflikte z.B. zwischen Eva und Ihrer Mutter, die seit 13 Jahren schwelen . Und auch das Ende bietet dann doch noch eine Überraschung.



Dennoch fehlte mir einiges an dem Komplettpaket, als das ich das Buch tatsächlich weiter empfehlen würde. Die Spannungssteigerung ging für mich zu langsam von statten. Stattdessen waren die Figuren einfach to much. Zu viele Figuren, die mit ihren eigenen Dämonen und Ängsten zu kämpfen haben. Zu viel Geheimnisse und zu viele Unehrlichkeiten. Hier hätte ich mir weniger Charaktere und dafür mehr Tiefgang bei dem Einzelnen gewünscht. Da kann auch das Unwetter, welches im Buch aufzieht und sich passend zum Höhepunkt entlädt, nicht mehr viel retten.

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Veröffentlicht am 11.06.2026

Empfehlenswert

LESEMAUS 168: Unsere Körper – Sehen, Hören, Riechen
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In diesem kleinen , handlichen Bilderbuch erfahren Kinder ab zwei allerlei Wissenswertes über die Sinnesorgane. Was könnte besser dazu geeignet sein, als ein Bilderbuch aus dickeren Pappen, in dem es neben ...

In diesem kleinen , handlichen Bilderbuch erfahren Kinder ab zwei allerlei Wissenswertes über die Sinnesorgane. Was könnte besser dazu geeignet sein, als ein Bilderbuch aus dickeren Pappen, in dem es neben kindgerechten Illustrationen und Texten auch allerhand hinter den Klappen zu entdecken gibt. In gewohnter Weise kann dieses Buch aus der Reihe „Wieso, weshalb, warum“ die kleinen Leser begeistern. Es werden dabei interessante Themen aus dem Alltag der Zielgruppe dargestellt, unterstrichen durch kurze, altersgerechte Texte. Die Kinder werden aktiv dazu aufgefordert Ihre Umgebung mit allen sinnen zu entdecken. Ein tolles Buch , schon für die ganz kleinsten.Auch die Verarbeitung ist dem Alter entsprechend und garantiert eine lange Nutzdauer. Wir haben bereits einige Bücher aus der Reihe, und sie sind wirklich robust und langlebig. Eine klare Empfehlung für alle Entdecker ab 2.

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Veröffentlicht am 04.06.2026

Ein Stück Zeitgeschichte zum anfassen

Die geheime Mission
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Die geheime Mission ist ein durchweg gelungener Auftakt zu einer neuen Serie aus Titus` Müllers Feder. Schon das Cover konnte mich begeistern, zeigt es doch, dass die Deutsch Deutsche Geschichte mehr ist ...

Die geheime Mission ist ein durchweg gelungener Auftakt zu einer neuen Serie aus Titus` Müllers Feder. Schon das Cover konnte mich begeistern, zeigt es doch, dass die Deutsch Deutsche Geschichte mehr ist als schwarz oder weiß.

Im Mittelpunkt steht die junge Nela, die mit Ihrer vom Kommunismus begeisterten Mutter in der sowjetischen Besatzungszone Berlins lebt. Nachdem sie Kontakt zu Ihrem leiblichen Vater sucht und findet ,wird ihr bewusst, dass es mehr gibt als den strahlenden Kommunismus. Sie muss nicht nur die eigenen Ideale hinterfragen, sondern auch die Vergangenheit der eigenen Familie.

Das Buch atmet auf nahezu jeder Zeit pure Zeitgeschichte. Ich fühlte mich von Anfang an hineinversetzt in die Zeit der Berliner Blockade, und begann mit der jungen Protagonisten Nela durch die Straßen Berlins zu streifen. Die Zerrissenheit Nelas wurde durch historisch belegbare Ereignisse und Geschehnisse glaubwürdig und nachvollziehbar dargelegt. Zeitgeschichte wird durch diesen Roman für die Leser spürbar und nachvollziehbar. Und ganz nebenbei bekommt man Lust sich selber auf die Spurensuche in unserer Hauptstadt zu begeben.

Die Handlung ist in sich stimmig und das Buch kann mit einer gut recherchierten und historisch fundierten Atmosphäre punkten. Sprachlich fand ich es sehr verständlich, so dass man sich gut auf die gesamtpolitischen Zusammenhänge konzentrieren konnte. Man beginnt , sich mit der Geschichte des eigenen Landes auseinanderzusetzen. Somit trägt das Buch nicht nur ein unterhalterisches Potential in sich, sondern darüber hinaus , und das finde ich noch viel wichtiger, bietet es eine tolle Möglichkeit sich mit den Geschehnissen im Nachkriegsdeutschland auseinander zu setzen. Man beginnt langsam zu verstehen wie unglaublich komplex der ganze politische Prozess nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen ist. Dabei wird weder die eine, noch die andere Seite verteufelt oder ins himmlische gelobt. Nein, vielmehr wird dem Leser klar, dass es manchmal einfach nur Zufall gewesen ist oder Schicksal, der die Menschen zu der einen bzw. zu der anderen Seite hinzog.

Ich kann es kaum erwarten wie es mit Nela und Ihrem Leben zwischen zwei Systemen weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Enttäuschend auf ganzer Linie

Finsterau
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1944 kehrt die junge Afra , schwanger und ohne Kindesvater in Ihr Heimatdorf Finsterau zurück. Die Schande die sie damit über Ihre Familie bringt spricht sich nicht nur zugleich im ganzen Dorf herum, sondern ...

1944 kehrt die junge Afra , schwanger und ohne Kindesvater in Ihr Heimatdorf Finsterau zurück. Die Schande die sie damit über Ihre Familie bringt spricht sich nicht nur zugleich im ganzen Dorf herum, sondern steht von Anfang an zwischen Ihr und Ihrem Vater, der nun noch 2 Mäuler mehr zu stopfen hat. Eines Tages scheint der Streit zwischen Vater und Tochter zu eskalieren, Afra und Ihr Sohn werden erschlagen auf dem Hof vorgefunden, der Vater gesteht die Tat und wird verurteilt. 18 Jahre später wird der Fall neu aufgerollt.
Mit großer Neugierde habe ich mir den 4. Roman von Andrea Maria Schenkel in der Stadtbibliothek ausgeliehen, nachdem ich über Ihre ersten erfolgreichen Romane schon viel gehört, sie aber nie gelesen hatte. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen.Sprachlich gesehen ist ihr Stil direkt und schnörkelos, beim Schreiben wird, zu Gunsten der Handlung (so dachte ich) auf überflüssiges verzichtet. Die Handlung beschränkt sich gleichfalls auf das Wesentliche, wodurch dem Kriminalroman nicht nur die notwendige Spannung fehlt, sondern auch Motive und Beweggründe völlig unzureichend dargestellt werden. Da hilft auch der stetige Wechsel zwischen den Protagonisten und den Zeitebenen nicht, sondern führte bei mir dazu, dass ich mir nach dem lesen tatsächlich die Frage stellte "War das Buch welches ich gerade gelesen habe überhaupt ein Werk was diesen Namen verdient hat, und wie um Gottes Willen kommt der lauf die Idee für eben jenen fast 17 Euro in Rechnung zu stellen. Mein Fazit: Enttäuschung auf ganzer Linie.

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