Cover-Bild Die Bibliothek im Nebel
Band 2 der Reihe "Die Geheimnisse des Graphischen Viertels"
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 01.10.2025
  • ISBN: 9783426530405
Kai Meyer

Die Bibliothek im Nebel

Roman | Eine atemberaubende Melange aus Familiensaga und Kriminalroman in der Welt der Bücher

Bestseller-Autor Kai Meyer führt uns zurück in die Gassen der Bücherstadt Leipzig, in das verlorene Graphische Viertel und in ein Labyrinth aus Literatur und Schatten.

Sankt Petersburg, 1917. Der junge Bibliothekar Artur flieht vor den Schergen der Revolution, im Gepäck ein Manuskript, das ihn retten soll – und die Leben vieler anderer bedroht. Sein Ziel ist Leipzig, die Stadt der Bücher. Im legendären Graphischen Viertel will er seine große Liebe Mara wiedersehen, die dem Sohn eines reichen Verlegers versprochen ist.

Cote d’Azur, 1928. Das Mädchen Liette findet auf dem Dachboden des Luxushotels  Château Trois Grâces  die vergessenen Reisekisten russischer Familien, die während der Revolution ermordet wurden. Darin entdeckt sie ein altes, mit einem Schloss gesichertes Buch.

Dreißig Jahre später beauftragt Liette, mittlerweile Direktorin des Hotels, den Gentleman-Ganoven Thomas Jansen, mehr über die ehemalige Besitzerin des Buchs herauszufinden – eine Russin namens Mara. Die Spur führt zu einem Bibliothekar, der vor Jahren nach Leipzig kam, zu einer verlassenen Villa am Meer und der geheimnisvollen Bibliothek im Nebel.

Wie schon in seinem Erfolgsroman »Die Bücher, der Junge und die Nacht« beschwört Kai Meyer die Magie der Bücher und präsentiert eine faszinierende Melange aus Familiensaga, Kriminalroman, Liebesgeschichte und Abenteuer. 

Lesen Sie auch die anderen Teile der  historischen Roman-Reihe »Die Geheimnisse des Graphischen Viertels« . Alle Teile sind unabhängig voneinander lesbar.

  • Die Bücher, der Junge und die Nacht
  • Das Haus der Bücher und Schatten
  • Das Antiquariat am alten Friedhof

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2025

Ein Buch was einem völlig entführt

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Wieder entführt Kai Meyer einem, in die Welt der Bücher, nach Leipzig. Aber auch nach Sankt Petersburg und nach Frankreich.

In drei Zeiten spielt dieses Buch. 1917, 1928 und 1957. Dieses Buch lässt einem ...

Wieder entführt Kai Meyer einem, in die Welt der Bücher, nach Leipzig. Aber auch nach Sankt Petersburg und nach Frankreich.

In drei Zeiten spielt dieses Buch. 1917, 1928 und 1957. Dieses Buch lässt einem nicht los. Die turbulenten Zeiten, die in diesem Buch verarbeitet sind, haben schon allein eine starke Anziehungskraft. Aber die Kombination aus Familiensaga, Historie und Romanze, um den Dreh- und Angelpunkt Bücher, macht dieses Buch zu einem atmosphärischen Lesevergnügen. Man hat Suchtpotential in den Händen.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Toller Schreibstil, spannende Geschichte über Bücher und mehr

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Wie schon im ersten Band, war auch hier wieder der Schreibstil großartig, sehr bildlich und zum Teil sogar echt poetisch. Ebenfalls war die Atmosphäre wieder großartig, mystisch, spannend und ein Stück ...

Wie schon im ersten Band, war auch hier wieder der Schreibstil großartig, sehr bildlich und zum Teil sogar echt poetisch. Ebenfalls war die Atmosphäre wieder großartig, mystisch, spannend und ein Stück weit schaurig.

Die Geschichte hat mir dabei, bis auf ein paar Stellen, die ich etwas an den Haaren herbeigezogen fand, wirklich gut gefallen und ich wurde super unterhalten. Diese spielt wieder einmal in drei verschiedenen Zeitebenen, die allesamt ihren gewissen Reiz hatten. Es geht wieder um Okkultismus, um Familie und um die Liebe, vor allem aber um die Bücher und das Geschäft mit Büchern, wobei die Geschichte aber nur zu einem relativ kleinen Teil im graphischen Viertel spielt. Vielmehr findet man sich oftmals auch in Frankreich wieder, an der Côte d’Azur, oder auch auf einem Schiff von Russland nach Leipzig. Im Mittelpunkt steht dabei das Geheimnis rund um Mara, welches sich durch das ganze Buch hindurchzieht und damit den roten Faden bildet, um den noch weitere Handlungen gesponnen wurden, die allesamt mit dieser mysteriösen Frau zu tun haben. Auch gibt es hier ein paar Morde, ausreichend Dramatik und eine ganze Menge Detektivarbeit, welche ich echt spannend und interessant fand.

Was die Charaktere angeht, so sind die Protagonisten hier der junge Artur, den man immer wieder, auch in anderen Zeitebenen, antrifft, sowie Liette und Thomas Jansen, wobei es mir bei Thomas manchmal so vorkam, als wäre er mehr oder weniger nur Mittel zum Zweck. Wirklich tief ging dieser Charakter jedenfalls nicht. Dafür fand ich Artur richtig toll, sehr sympathisch und loyal. Liette hingegen fand ich sowohl als Kind als auch als Erwachsene echt super, selbstständig, schlau und unerschrocken. Richtig schön fand ich aber auch, dass es ein Wiedersehen mit Grigori aus Band eins gibt und man erfährt, wie er letztendlich im „Montecristo“ gelandet ist.

Alles in allem fand ich auch diesen Band wirklich großartig, spannend, mysteriös und auf recht bodenständige Art sogar romantisch und dramatisch. Jetzt fehlt mir nur noch der letzte Band und ich freue mich darauf, ihn demnächst zur Hand zu nehmen.

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