Cover-Bild Die kleinste größte Welt
24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Biografischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 15.05.2026
  • ISBN: 9783423285193
Katrin de Vries

Die kleinste größte Welt

Roman

Zwei Hebammen, ein kleines Mädchen und ein ostfriesisches Dorf im Strudel der Zeit

Ein ungewöhnlicher, auch ungewöhnlich schön erzählter Roman einer Kindheit und eines ostfriesischen Dorfes während der Umbrüche in den 1960er Jahren

Dort, wo es rau und windig ist, manchmal eisig kalt, und wo ein großer Himmel alles überwölbt, wird 1959 Greta geboren. Nicht in einer Klinik – der Weg ist zu weit –, sondern mit Hilfe der Dorfhebamme in dem Landarbeiterhäuschen ihrer Großeltern. In diesem Landstrich an der Grenze zu den Niederlanden wächst das Mädchen auf, eingefügt in das Dasein ihrer Vorfahren, und doch gibt es Veränderungen – langsam, aber stetig schreiten sie voran. Straßen werden geteert, Fernseher und Wäscheschleuder halten Einzug, man schafft sich ein Moped und schließlich ein Auto an, ja insbesondere das Leben der Frauen ändert sich: Geburten, Mutterschaft, Familie, alles unterliegt dem Wandel. Anschaulich und atmosphärisch dicht zeigt Katrin de Vries: Die kleine Welt eines ostfriesischen Dorfes war eine große.

Eine Zeitreise in die Vergangenheit, die deutlich macht, dass Veränderungen für beides stehen: Fortschritt und Verlust

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Veröffentlicht am 04.06.2026

Einfühlsam

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Katrin de Vries führt uns in ihrem Roman „Die kleinste größte Welt“ in das Leben zweier Hebammen in den sechziger Jahren in einem Dorf in Ostfriesland.
1959 wird Greta geboren, die Mutter ist noch jung. ...

Katrin de Vries führt uns in ihrem Roman „Die kleinste größte Welt“ in das Leben zweier Hebammen in den sechziger Jahren in einem Dorf in Ostfriesland.
1959 wird Greta geboren, die Mutter ist noch jung. Die Dorfhebamme hilft ihr.
Die Autorin erzähl gekonnt über diese Zeit und wie sich viel ändert.
Greta wächst erst bei den Großeltern auf und später wechselt sie zwischen den Eltern und den Großeltern. Das ist toll gemacht.
Die Hebammen Geeske aus dem Dorf und Käthe aus der Stadt haben sich bei ihrer Ausbildung kennen gelernt, jetzt sind sie über siebzig. Es ist interessant ihre Eindrücke in ihren Briefen und Dialogen mitzuerleben.
Die Autorin schreibt mit Raffinesse und viel Einfühlung diese Geschichte.
Da konnte sie mich mit ihrer Kunst überzeugen.