Daheim ist es doch immer noch am Schönsten
Inhalt
Irene hat bereits in ihrer Jugendzeit mit dem Leben auf dem Land abgeschlossen. Von ihrer Mutter enttäuscht und zurückgelassen, flüchtet sie in die Großstadt Wien und baut sich dort ihr neues, tolles ...
Inhalt
Irene hat bereits in ihrer Jugendzeit mit dem Leben auf dem Land abgeschlossen. Von ihrer Mutter enttäuscht und zurückgelassen, flüchtet sie in die Großstadt Wien und baut sich dort ihr neues, tolles und erfolgreiches Leben auf. Alles scheint perfekt, bis plötzlich ihr Glück zerbricht und sie orientierungslos und alleine dasteht. Trotz aller Bedenken, zieht es sie wie von selbst in ihr Heimatdorf zurück - zu Nana, die nach dem Fortgang ihrer Mutter immer für sie da war. Wie werden Nana und die anderen im Ort damit umgehen, wenn sie einfach so wieder auftaucht? Ist sie doch damals recht plötzlich verschwunden! Doch keiner ist nachtragend. Schnell findet sie sich wieder ein, kommt zur Ruhe und findet Gefallen an der neuen, alten Umgebung. Wie wird sich Irene entscheiden, nachdem sie einen wunderbaren Sommer lang wieder sich selber neu gefunden hat?
Meinung
Eine herzliche Geschichte über das Leben auf dem Dorf, die sehr sympathisch und authentisch dargestellt wird. Mir gefällt der Schreibstil von Katrina Verde sehr gut und ich konnte so richtig abtauchen, abschalten und dahinlesen. Jeder Charakter ist schön herausgearbeitet und könnte unterschiedlicher nicht sein. Sie passen perfekt zusammen und man fühlt sich in der beschriebenen Dorfgemeinschaft einfach wohl. Vielleicht ist es ein Klichee, aber das jeder für jeden da ist und man sich hilft wo man kann, ist eine schöne Vorstellung. Mir gefällt das bodenständige, einfachwirkende Setting auf dem Land irgendwo in Österreich auch mal sehr gut.