Cover-Bild Gehetzt
Band 1 der Reihe "Die Chronik des Eisernen Druiden"
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 28.10.2025
  • ISBN: 9783608989144
Kevin Hearne

Gehetzt

Die Chronik des Eisernen Druiden 1
Alexander Wagner (Übersetzer)

Der letzte lebende Druide – von keltischen Göttern gejagt

Jetzt mit zwei Zusatzgeschichten: »Der Rathskeller-Clan« und »Der befreite Kaibab«.

Atticus O’Sullivan führt ein scheinbar friedliches Dasein in Arizona. In seinem Laden bekommt man alles, was man eben so brauchen kann. Nachbarn und Kunden halten ihn für einen netten, tätowierten jungen Mann. Tatsächlich ist Atticus aber nicht 21, sondern über 2.100 Jahre alt: Er ist der letzte lebende Druide. Seine übermenschlichen Kräfte zieht er direkt aus der Erde und außerdem besitzt er ein unsagbar scharfes magisches Schwert namens Fragarach. Zu Atticus’ Unglück aber ist eine überaus erzürnte keltische Gottheit hinter genau diesem Schwert her. Und sie hat es auf Atticus’ Leben abgesehen …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.12.2025

Druiden, Götter und ein Schwert mit Meinung

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Mitten in der Wüste von Arizona ein kleiner Laden, ein tätowierter Typ hinterm Tresen – und das Gefühl, dass hier irgendwas ganz und gar nicht normal ist. Genau dieses leise Knistern zieht sofort rein. ...

Mitten in der Wüste von Arizona ein kleiner Laden, ein tätowierter Typ hinterm Tresen – und das Gefühl, dass hier irgendwas ganz und gar nicht normal ist. Genau dieses leise Knistern zieht sofort rein. Atticus O’Sullivan wirkt entspannt, fast schon lässig, doch unter der Oberfläche brodelt ein Leben, das seit über 2.000 Jahren nicht zur Ruhe kommt. Letzter Druide. Unsterblich. Bewaffnet mit einem Schwert, das Götter nervös macht. Klingt wild? Ist es auch.

Was hier besonders hängen bleibt, ist diese geniale Mischung aus Alltagsbanalität und göttlichem Wahnsinn. Ein Gespräch im Laden, ein trockener Gedanke zwischendurch – und im nächsten Moment steht eine keltische Gottheit auf der Matte, die ganz sicher keinen Smalltalk will. Der Humor sitzt punktgenau, nie albern, sondern frech und selbstbewusst. Genau die Sorte Witz, bei der man grinst und trotzdem merkt: Die Lage ist verdammt ernst.

Das Tempo ist hoch, aber nie hektisch. Kämpfe knallen, Dialoge fliegen, Gedanken blitzen auf. Atticus ist kein glatter Held, sondern einer mit Ecken, Müdigkeit und einem erstaunlich warmen Kern. Zwischen all der Magie schleicht sich immer wieder dieses Gefühl ein, dass Unsterblichkeit auch einsam macht. Und genau da trifft die Geschichte überraschend ins Herz.

Besonders schön: Die zusätzlichen Kurzgeschichten runden das Ganze ab, ohne sich wie Bonusmaterial anzufühlen. Mehr Welt, mehr Tiefe, mehr Spaß. Am Ende bleibt dieses breite Grinsen und der dringende Wunsch, sofort weiterzulesen. Urban Fantasy, wie sie sein sollte: laut, klug, humorvoll – und mit ordentlich Biss.

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