Cover-Bild Little Liar
Band 2 der Reihe "Web of Silence Duett"
(2)
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19,00
inkl. MwSt
  • Verlag: VAJONA
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Dark Romance
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 392
  • Ersterscheinung: 17.12.2025
  • ISBN: 9783987184130
Leigh Rivers

Little Liar

Seine dunkle Besessenheit
Kida Meyer (Übersetzer)

Malachi Vize hatte immer nur einen Wunsch im Leben.
Ein Ziel. Eine tiefe Besessenheit, die er nie ablegen konnte.
Seine Pflegeschwester Olivia.
Zum ersten Mal hat sie ihn der gesamten Welt vorgezogen, und er hat vor, sie für immer in seinem festen Griff zu halten – aber sein Glück wird schon bald zerschmettert, als mächtige Feinde Olivia für sich beanspruchen wollen.
Er hatte sie.
Doch dann hat er sie verloren.
Verletzt und im ständigen Kampf mit seinen eigenen Dämonen ist Malachi gezwungen, unerwartete Allianzen einzugehen, um sie zu finden. Doch er wird nicht aufgeben, ehe er sie nicht zurückgeholt hat.
Koste es, was es wolle.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2026

Wenn Liebe zur Obsession wird

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Mein Gefühl beim Lesen
Little Liar ist kein Buch, das man einfach liest und dann beiseite legt. Es fühlt sich eher an wie ein Sog, der einen langsam, aber unerbittlich tiefer zieht. Die Geschichte ist ...

Mein Gefühl beim Lesen
Little Liar ist kein Buch, das man einfach liest und dann beiseite legt. Es fühlt sich eher an wie ein Sog, der einen langsam, aber unerbittlich tiefer zieht. Die Geschichte ist düster, intensiv und emotional aufgeladen. Von Anfang an liegt eine bedrückende Schwere über der Handlung, die sich aus Obsession, Verlust und innerem Zerfall speist. Das Lesen fühlt sich stellenweise unangenehm an, aber genau das macht den Reiz aus. Dieses Buch will nicht gefallen, es will etwas auslösen.

Atmosphäre und Setting
Die Atmosphäre ist durchgehend dunkel und angespannt. Hoffnung ist hier kein fester Anker, sondern etwas Fragiles, fast Gefährliches. Gewalt, Machtspiele und emotionale Abhängigkeiten prägen das Geschehen. Das Setting dient weniger als klassischer Hintergrund, sondern verstärkt Malachis inneren Zustand. Alles fühlt sich eng, kontrollierend und bedrohlich an. Es gibt kaum Raum zum Durchatmen, weder für die Figuren noch für die Leserinnen.

Malachi Vize
Malachi ist keine Figur, die man mögen muss oder soll. Er ist obsessiv, besitzergreifend und innerlich zerrissen. Seine Liebe zu Olivia ist nicht gesund, nicht romantisch im klassischen Sinn, sondern tief verstrickt mit Trauma, Verlustangst und Kontrollbedürfnis. Gleichzeitig ist er nicht eindimensional böse. Seine Verletzlichkeit, seine Dämonen und sein verzweifelter Wille, Olivia zurückzuholen, machen ihn erschreckend menschlich. Man versteht ihn, auch wenn man sein Handeln nicht gutheißen kann. Gerade diese Ambivalenz macht ihn so intensiv.

Olivia
Olivia ist mehr als nur das Objekt von Malachis Besessenheit. Sie ist der emotionale Kern der Geschichte, auch wenn sie nicht immer präsent ist. Ihre Bedeutung für Malachi ist allumfassend, aber sie wirkt nie wie eine bloße Projektionsfläche. Ihre Abwesenheit, ihre Gefährdung und das, was sie für Malachi symbolisiert, treiben die Handlung voran und verleihen ihr emotionale Tiefe.

Beziehung und Dynamik
Die Beziehung zwischen Malachi und Olivia ist toxisch, komplex und zutiefst verstörend. Es geht nicht um romantische Liebe, sondern um Abhängigkeit, Besitz und das Bedürfnis, etwas nicht noch einmal zu verlieren. Nähe bedeutet hier Kontrolle, Verlust bedeutet Wahnsinn. Die Dynamik ist intensiv, teilweise schwer auszuhalten, aber konsequent erzählt. Das Buch beschönigt nichts und romantisiert diese Verbindung nicht, sondern zeigt ihre zerstörerische Kraft.

Emotionale Tiefe und Themen
Im Zentrum stehen Obsession, Trauma, Loyalität und die Frage, wie weit man für Liebe zu gehen bereit ist. Little Liar zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Liebe und Wahnsinn sein kann. Besonders stark ist der Umgang mit inneren Dämonen, Schuldgefühlen und der Unfähigkeit loszulassen. Die Geschichte fordert heraus und zwingt dazu, moralische Grenzen immer wieder neu zu hinterfragen.

Handlung und Tempo
Das Tempo ist intensiv, aber nicht überladen. Die Handlung wird von emotionaler Spannung getragen, weniger von Action. Enthüllungen und Wendungen kommen gezielt und verstärken den psychologischen Druck. Malachis Suche nach Olivia ist nicht nur eine äußere, sondern vor allem eine innere Reise in seine dunkelsten Abgründe.

Fazit:
Little Liar ist eine kompromisslose Dark Romance, die weh tut und genau das will. Wer klare Helden, gesunde Beziehungen oder Wohlfühlmomente sucht, ist hier falsch. Wer sich aber auf eine düstere, psychologisch intensive Geschichte einlassen möchte, bekommt ein Buch, das lange nachhallt. Verstörend, emotional und fesselnd.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Nette Ergänzung zum ersten Teil

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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der erste Teil hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt wissen musste, wie es zwischen Olivia und Malachi endet.

Cover:
Auch das Cover vom zweiten Teil ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der erste Teil hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt wissen musste, wie es zwischen Olivia und Malachi endet.

Cover:
Auch das Cover vom zweiten Teil hat die Gasmaske und die Spinne. Es passt perfekt zum ersten Teil und zum Inhalt.

Inhalt:
Endlich hat sich Olivia für ihn entschieden, doch nun muss er sie sich zurückholen.

Handlung und Thematik:
Die Pflegegeschwister-Dark-Romance geht in die zweite Runde. Leider war ich anfangs nicht ganz so überzeugt vom Buch. Die erste Hälfte war viel Wiederholung, da es sich um die Sicht von Malachi in Band 1 bezogen. Aber man kann ihn dadurch besser verstehen. Wir werden aber ein bisschen durch ein tolles Happy End entschädigt.

Charaktere:
In diesem Buch steht Malachi noch weiter im Zentrum und man merkte, wie er sich entwickelt hat und warum er so ist wie er ist. Auch seine Einstellung zu einem besonderen Thema hat sich dank Olivia geändert. Die Beziehung zwischen den beiden gefiel mir generell sehr gut, vor allem wie es dann am Ende war. Auch die Nebencharaktere hatten die notwendige Tiefe.

Schreibstil:
Ich muss leider zuerst sagen, dass ich den Preis echt übel finde, dafür dass zuerst einige Kapitel lang nur ein Perspektivenwechsel waren bezüglich der Handlung aus dem ersten Band und sich vieles wiederholte. Ja, man lernt Malachi besser kennen und es war dann doch schön zu lesen, aber das gibt dem ganzen Buch einen Dämpfer. Durch die Wiederholungen fand ich das Buch anfangs sehr zäh. Das änderte sich dann etwas und spätestens beim Ende war ich etwas mehr versöhnt. Dennoch wüsste ich nicht, ob ich das Buch bzw. die Dilogie gelesen hätte, hätte ich das im Vornherein gewusst. Das Setting um die Persönlichkeitsstörung von Malachi und seiner Obsession wird nun endlich genauer durchleuchtet und somit gefiel mir Malachi noch besser. Das Ende war schön, aber die erste Hälfte dieses Buches hat mir die Dilogie einfach etwas kaputt gemacht.

Persönliche Gesamtbewertung:
War leider etwas enttäuscht, dass es so viele Wiederholungen gab.

Serien-Reihenfolge:
1. Little Stranger
2. Little Liar