Nicht vorstelbares Grauen, und eine starke Frau
Lilys Familie stammt aus Ungarn und 1944 trifft die Deportationswelle auch sie. Lange hat sie über ihre Erlebnisse, ihr Überleben, nicht geredet. Erst später konnte sie erzählen, be-suchte Ausschwitz und ...
Lilys Familie stammt aus Ungarn und 1944 trifft die Deportationswelle auch sie. Lange hat sie über ihre Erlebnisse, ihr Überleben, nicht geredet. Erst später konnte sie erzählen, be-suchte Ausschwitz und gab ihre Erlebnisse an nachfolgende Generationen weiter. Durch Corona und mehr Zeit mit ihrem Urkenkel, der nach der Herkunft eines alten Geldschei-nes forscht kam dieses Buch zustande.
Es ist schwer das Gelesene in irgendeiner Form für eine Bewertung wieder zu geben. Was Lily erlebt hat ist einfach zu schlimm und so bewundernswert wie sie das alles durchge-standen hat. Sie erzählt von ihrem Leben in Ungarn und als sie in Zugwaggons gepfercht nach Ausschwitz kam, so viele ihrer Familie verlor. Sie beschreibt das so, dass man durch den Abstand als Leser dennoch das unglaubliche Grauen spüren kann, es aber trotzdem schwer realisieren kann. Ich frage mich wie man das überstehen kann und dann noch so viel Kraft fürs weitermachen haben kann. Doch Lily hat es allen gezeigt und sagt das auch später in Ausschwitz, sie steht dort und ist frei und lebt!
Ein ganz wichtiges Buch für alle, damit nicht vergessen wird was damals unter den Nazis passierte und dass das geschehene Leid noch nachwirkt
Auf den Fotos ist mir aufgefallen, dass Lilys eine unglaubliche positive Ausstrahlung hat.