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Veröffentlicht am 10.05.2022

Ein Hauch von Freiheit

Ein Hauch von Amerika
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Dieser Roman hat mich überrascht. Nach der Beschreibung war ich interessiert, habe aber einen so vielschichtigen Roman nicht erwartet. In zwei Erzählsträngen begleitet man ab 1933 Amelie Werner und 1951 ...

Dieser Roman hat mich überrascht. Nach der Beschreibung war ich interessiert, habe aber einen so vielschichtigen Roman nicht erwartet. In zwei Erzählsträngen begleitet man ab 1933 Amelie Werner und 1951 Amy McCoy an der Seite ihres Ehemannes in Deutschland.
Aufgrund Amelies Erfahrungen seit ihrer Flucht aus Deutschland hat Amelie eigene Vor-stellungen von ihrem Leben. Nun, in einer deutschen Kleinstadt ist sie mit so vielen von früher konfrontiert und möchte der jungen Marie zu einem freieren Leben verhelfen. Mit ungeahnten Folgen.
Was macht es mit Menschen, wenn sie aufgrund der Politik ihre Heimat verlassen müs-sen? Was machen Kriegserlebnisse mit den Soldaten und somit auch mit deren Familien? Wie kann man das eigene Empfinden für Freiheit und Leben mit dem Beruf des Eheman-nes verbinden, ohne sich selbst aufzugeben?
In diesem Roman wurde anhand Amelies Geschichte viel vom damaligen Weltgeschehen angesprochen und was es mit einzelnen macht. Das wurde von der Autorin sehr gut und auch einfühlsam geschrieben.
Mir hat „in Hauch von Amerika“ richtig gut gefallen.

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Veröffentlicht am 26.04.2022

Neue Umgebung

Rückkehr nach Virgin River
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Band 19 der Virgin River Reihe
Kaylee hat den Tod ihrer Mutter noch nicht überwunde. Sie hofft in Virgin River Ruhe zu finden und ihre Schreibblockade zu lösen. Doch ihr Ferienhaus ist nicht bewohnbar. ...

Band 19 der Virgin River Reihe
Kaylee hat den Tod ihrer Mutter noch nicht überwunde. Sie hofft in Virgin River Ruhe zu finden und ihre Schreibblockade zu lösen. Doch ihr Ferienhaus ist nicht bewohnbar. Doch die Einwohner von Virgin River sind bereit zu helfen und Kaylee kann ein kleines Haus von Landry mieten. Natürlich ist Landry ein attraktiver Mann und zwischen ihm und Kaylee entwickeln sich mehr als freundschaftliche Gefühle.
Natürlich ist es klar, was im Laufe der Geschichte passieren wird, wie es ausgehen wird. Der Weg dahin lässt sich sehr schön lesen. Den Schreibstil, die Übersetzung empfand ich als gut und angenehm. Besonders die Umgebung von Virgin River finde ich sehr schön und die besonderen, teilweise speziellen Einwohner.
Durch Zufall bin ich auf diesen Roman gestoßen und kenne die vorherigen Bände der Rei-he nicht, habe allerdings den Anfang der Netflix-Verfilmung gesehen. Bei Rückkehr nach Virgin River hat mir gefallen, dass die Geschichte zwischen Kaylee und Landry ohne groß-artige Dramen abläuft, dass sie zeigt wie man sich Ängsten stellen kann wenn das Umfeld passt. Dazu, dass sich für so vieles eine Lösung findet.
Auf jeden Fall ist diese Reihe eine von der ich weitere Bücher lesen werde. Es ist gute Un-terhaltung, die sich leicht lesen lässt.

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Veröffentlicht am 14.04.2022

Aufstrebendes San Francisco

Stadt der Träume
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Auftaktband um die Caldwell Saga. Es geht um den Bestand der Reederei und Harriet, der Tochter des Eigentümers. Auf der anderen Seite Frank Maynard, der den Boom des Films erahnt. Beide treffen aufeinander, ...

Auftaktband um die Caldwell Saga. Es geht um den Bestand der Reederei und Harriet, der Tochter des Eigentümers. Auf der anderen Seite Frank Maynard, der den Boom des Films erahnt. Beide treffen aufeinander, doch ihre Gefühle füreinander werden auf harte Pro-ben gestellt.
Durch Harriet und Frank erlebt man als Leser die damalige Zeit etwas mit. Persönlich fand ich es interessant, da ich vor kurzem in San Francisco war und sich so einiges bekannt an-hörte. Die Geschichte der Stadt ist ja noch relativ jung, ebenso wie die von Hollywood. Dazu dann die Katastrophe, das große Erdbeben.
Gerade anhand von Harriets Geschichte wird die Situation einer jungen Frau zu der Zeit dargestellt, die hat allerdings den Vorteil aus einer gut situierten Familie zu kommen. Es sind Ansätze von Freiheiten, Gleichberechtigung, aber das ist noch ein langer Weg. Das Agieren von Harriets Mutter empfinde ich allerdings übertrieben und dadurch etwas be-fremdlich. Auch wenn damals die Konventionen strenger waren.
Dann muss die Reederei um ihren Bestand kämpfen, Harriets Onkel versucht das Geschäft an sich zu reißen und Harriet kann das erstmal verhindern. Hier fehlte mir weitergehen-des.
Der Schreibstil hat mit gefallen, ich konnte mir die geschilderten Dinge gut vorstellen be-sonders das Erdbeben kam stark bei mir an. Im Roman werden einige Orte in und um San Francisco erwähnt, die man googeln kann, da stört das Cover dann doch. Denn die Golden Gate Bridge wurde ab 1933 gebaut, also weit nach der Zeit die im Buch beschrieben wird. Finde ich bei einem Roman mit historischem Hintergrund (welcher mich besonders inte-ressierte) dann schon eher schlecht, auch wenn es der Eyecatcher ist.
Mir hat besonders der Handlungsort gefallen, da ist viel Potential. Die zwei Handlungs-stränge sind eine gute Idee, beide wären für mich aber noch weiter ausbaufähig gewesen.
Eine gute Unterhaltung, wo ich mir noch mehr gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Intensive Reise zum eigenen Ich

Im Dorf der Schmetterlinge
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Eine Frau, die in ihrem Alltag nicht mehr zufrieden ist. Sie wird von Zweifeln, Ängsten und Sorgen geplagt. Sie wird sich selbst nicht mehr gerecht und auch ihre Partnerschaft leidet.
In einer Nacht landet ...

Eine Frau, die in ihrem Alltag nicht mehr zufrieden ist. Sie wird von Zweifeln, Ängsten und Sorgen geplagt. Sie wird sich selbst nicht mehr gerecht und auch ihre Partnerschaft leidet.
In einer Nacht landet sie nach einem Waldspaziergang in ihrem eigenen Dorf und wird von einem Specht begleitet. Dieser stellt sich als ihre innere Stimme dar.
Der Leser erfährt zusammen mit Jule nach und nach was es mit dem Specht und dem Dorf auf sich hat. Jule lernt so ihre Ängste auf eine besondere Art und Weise kennen, setzt sich damit auseinander und den Umgang damit.
So kann sich Jule ihren Problemen stellen und ihr Leben verbessern, sich von Ängsten be-freien.
Mir hat die Erzählung sehr gut gefallen. Einmal vom Schreistil, wodurch der Inhalt sehr gut vermittelt wurde. Die Idee, dass man sich selber in einem Dorf kennen lernt ist ungewöhn-lich, doch das führt einiges gut vor Augen und lässt sich nachvollziehen.
Jule kann sich so z.b. mit ihren Familienmitgliedern ganz anders auseinander setzen. Sehr schön.
Für mich selber ist Das Dorf der Schmetterlinge ein Buch, welches in einer schwierigen Zeit zu mir kam und zum Nachdenken brachte. Ich werde es auf jeden Fall nochmal lesen.

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Veröffentlicht am 17.03.2022

Rache für die Vergangenheit

Deichfürst
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Ende 1999 wird der vermögende Großbauer de Vries ermordet aufgefunden. Da der Tote sein Leben lang alle Menschen in seiner Umgebung verletzt und schikaniert hat ist es schwierig einen Verdächtigen zu finden. ...

Ende 1999 wird der vermögende Großbauer de Vries ermordet aufgefunden. Da der Tote sein Leben lang alle Menschen in seiner Umgebung verletzt und schikaniert hat ist es schwierig einen Verdächtigen zu finden. Für Hauptkommissar Möllenkamp keine leichte Aufgabe.
Ein Cover, passend zum Titel und der Klappentext der mich neugierig machte ließen mich mal wieder einen Krimi lesen.
Während der schleppend laufenden Ermittlungen gibt es immer wieder Einfügungen aus der Vergangenheit, der Zeit nach dem Krieg. Hier fügen sich zum Ende beide Erzählstränge zur Lösung zusammen.
Leider konnte mich die Aufklärung des Falles nicht fesseln. Die Lokalreporterin Gertrud bemüht sich, schießt in ihrer Art aber durchaus übers Ziel hinaus. Möllenkamp muss sich noch mit einem inkompetenten Vorgesetzen abplagen und einem Landrat der klischeehaft dargestellt wird. Ein wenig privates und anderes wird eingefügt. Wohl um die Geschichte aufzulockern, doch ich empfand das nicht als positiv für die Geschichte. Es wirkte zu ge-wollt, nicht richtig ausgereift. Das Setting ist gut und mir war bei dem Wetter dann auch mal richtig unangenehm zumute. Doch mir fehlte, dass ich von der Aufklärung des Mordes gefesselt wurde und mir die Charaktere bildhaft vorstellen konnte.

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