Cover-Bild So weit der Fluss uns trägt
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 11.06.2025
  • ISBN: 9783328112761
Shelley Read

So weit der Fluss uns trägt

Roman. Der SPIEGEL-Bestseller jetzt im Taschenbuch - »Erschütternd, Mut machend und absolut unvergesslich.« Bonnie Garmus
Wibke Kuhn (Übersetzer)

»Niemand wird den Geschmack der süßen Pfirsiche aus Colorado je wieder vergessen, der diesen beeindruckenden Debütroman gelesen hat.« Denis Scheck, Tagesspiegel

Am Fuße der Berge Colorados strömt der Gunnison River an einer alten Pfirsichfarm vorbei. Hier lebt in den 1940ern die 17-jährige Victoria mit ihrem Vater und ihrem Bruder in rauer Abgeschiedenheit. Doch der Tag, an dem sie dem freiheitsliebenden Wil begegnet, verändert alles. Bald ist Victoria gezwungen, das Leben, das sie kennt, aufzugeben und in die Wildnis zu fliehen. Dort muss sie ums Überleben kämpfen – um ihr eigenes und um das ihres ungeborenen Kindes. Als sie endlich die Kraft findet, neu anzufangen, droht der Fluss, alles zu zerstören, was ihrer Familie seit Generationen ein Zuhause war.

Ein bewegender Roman über unsere Verbindung zur Natur, über Familie und die Stärke einer Frau, die Unglaubliches erlebt und doch niemals den Mut verliert.

»Shelley Reads Heldin ist toll, die Naturszenen großartig, aber, Achtung: Ich hab mehr als ein Taschentuch gebraucht bis zum bewegenden Ende!« EMOTION

»Es sind die plastischen Beschreibungen der Natur, die Reads Roman herausheben. Sie erzählt eine eindringliche Geschichte über weibliche Widerstandskraft, Heimat und Colorado-Pfirsiche.« ZDF-Morgenmagazin

»Manche Bücher muss man einfach im Freien lesen, während die Bäume rauschen und die Vögel zwitschern. Dieses Debüt gehört dazu [...].« Freundin, Ulrike Schädlich

»Shelley Read packt jede Menge große Themen in ihren Roman: Die Kraft der Liebe, weibliche Widerstandskraft, die Brutalität von Rassismus, den Mut zum Neuanfang und die magische Verbindung zur Natur.« Long Story Short, Günter Keil

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2025

Lebenskampf

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Ungezähmte Flüsse, deren Wasser auch die Menschen am Leben hält. Endlose Wälder, ge-heimnisvoll und herausfordernd. Große Flüsse und Wälder, die den Menschen vieles abver-langen und auch so viel Kraft ...

Ungezähmte Flüsse, deren Wasser auch die Menschen am Leben hält. Endlose Wälder, ge-heimnisvoll und herausfordernd. Große Flüsse und Wälder, die den Menschen vieles abver-langen und auch so viel Kraft geben können. Bei Reisen in den USA konnte ich genau das spüren, am Kings River, am Merced River und in den endlosen Wäldern, wo man sich ganz klein fühlt. Und wie Staudämme die Natur und den Fluss verändern.
Ich bewundere die Menschen, die sich in früheren Jahren mit einfachen Mitteln ein Leben in dieser großen Natur aufgebaut haben.
Vor Victorias Familie, die sich am Gunnison River eine Pfirsichplantage aufgebaut haben, machen Schicksalsschläge nicht halt. Schon früh muss sie sich um den Haushalt kümmern, ihren Bruder ertragen und beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass Gefühle in dieser Familie nicht groß beachtet werden. Doch Gefühle treffen Victoria mit voller Wucht als sie Will begegnet.
Leider passieren dann Dinge, die Victoria dazu bringen in die Wälder zu fliehen.
Es erfordert viel Kraft von ihr, sie muss so viel aufgeben und neu anfangen. Erst viele Jahre später kann Victoria ihre Geschichte erzählen, woraus hoffentlich etwas Gutes erwächst.

Zu Anfang fiel es mir etwas schwer in die Geschichte einzutauchen. Ich denke, die Schilde-rung von Victorias Leben aus ihrer Perspektive ist mit gefühlsmäßigen Abstand geschrieben. Erst im Laufe des Romans kam ich Victoria näher und konnte mir ihr fühlen. Eine beeindru-ckende, starke Frau, die zum Ende Freundschaft findet.
Der Roman wirkt nach, nimmt einen mit in diese großartige Natur, die einen in ihrer Ein-samkeit auch stark werden lässt.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Die Pfirsichbäume

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In den 1940er Jahren lebt die 17jährige Victoria (Torie) auf einer Pfirsichfarm in Colorado. Es ist ein reiner Männerhaushalt, den sie versorgen muss und keiner ihrer Angehörigen bietet ihr Nähe und Geborgenheit. ...

In den 1940er Jahren lebt die 17jährige Victoria (Torie) auf einer Pfirsichfarm in Colorado. Es ist ein reiner Männerhaushalt, den sie versorgen muss und keiner ihrer Angehörigen bietet ihr Nähe und Geborgenheit. Unverhofft begegnet sie in der Stadt einem fremden jungen Mann, der ihr Leben verändert.

Der Roman erzählt die Geschichte von Torie über mehrere Jahrzehnte, in denen sie im wörtlichen Sinne einen Platz im Leben sucht. Der Gunnison River, der in der Nähe der Farm verläuft und die Landschaft prägt, spielt im Roman eine entscheidende Rolle. Gleich zu Beginn erfahren wir, dass der Fluss gestaut wird und nicht nur die Pfirsichfarm, sondern die ganze Stadt Iola überfluten wird. Die Autorin stammt selbst aus der Gegend, die sie in ihrem Buch als Schauplatz gewählt hat. Den Stausee gibt es tatsächlich und die Stadt Iola ist dort in den 1960er Jahren verschwunden.

Mir haben die Naturbeschreibungen sehr gefallen, auch wenn das Wort Pfirsich schon arg strapaziert wird. Torie muss schwere Schicksalsschläge ertragen, verliert aber nie den Mut, weiter zu machen. Sie ist wie der Fluss, der gegen Hinternisse stößt, um sie herum fließt und unzählige kleine Stückchen des Lebens auf dem Weg durch sein Flussbett mit sich führt. Der englische Titel passt daher sehr schön: Go as a river.

Die Geschichte wird von Torie in der Ich-Perspektive erzählt. Was mir sehr gefallen hat, ist der Kunstgriff, mit dem die Autorin einen Handlungsstrang vermittelt, den Torie nicht selbst erlebt. Bereichernd für mich waren auch viele Themen, die neben dem historischen Stauseeprojekt, angesprochen werden: Rassismus, Umgang mit den Native Americans, Vietnam-Lotterie und Vietnam-Trauma.

Insgesamt ein Schmöker, den man gerade im Herbst wunderbar lesen kann.

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