Cover-Bild Glückscollage
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23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: CulturBooks Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 216
  • Ersterscheinung: 03.06.2024
  • ISBN: 9783959881890
Ling Ma

Glückscollage

Zoë Beck (Übersetzer)

Freudvoll zerstört Ling Ma (»New York Ghost«) viele unserer sorgfältig aufgebauten Illusionen und erzählt acht Geschichten von Menschen, die sich ihren Weg durch den Wahnsinn und die Wirklichkeit unserer kollektiven Illusionen bahnen – schonungslos, komisch und wahnsinnig klug.

»›Glückscollage‹ spielt die größten Hits der menschlichen Existenz, handelt von Freundschaft, Liebe, Einsamkeit und der Bedeutung von Heimat. Surreal und fantastisch – und doch auf unheimliche Weise vertraut.« Good Housekeeping

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2025

Wo bleibt notwendiger Raum für Selbstbestimmung neben traditionellen Hierarchien?

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Die chinesisch-amerikanische Autorin scheint mit ihrem Migrationshintergrund schwer zu hadern. Weder in ihrer alten Heimat China, das in einer Entamerikanisierungs-Kampagne steckt, gelingt ihr eine Heimkehr ...

Die chinesisch-amerikanische Autorin scheint mit ihrem Migrationshintergrund schwer zu hadern. Weder in ihrer alten Heimat China, das in einer Entamerikanisierungs-Kampagne steckt, gelingt ihr eine Heimkehr noch in ihrer neuen, wo sie in den USA taktlose Verunglimpfungen, Ausgeschlossenheit, Antipathien erfährt aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes. Während ihre Mutter in „Pekingente“ die Kraft hat, Kränkungen und jedwedes Leid zu negieren, leidet die Autorin sehr unter Mobbing und Einsamkeit in ihrer Schulzeit. Ihre acht Erzählungen in surrealen, skurrilen, albtraumhaften Szenarien zeigen offene Enden, wirken teilweise autobiographisch hinsichtlich der sehr belastenden Erwartungshaltung der Familie. Eigentlich passt der Buchtitel "Glückscollage" nicht, strahlen die Beiträge doch wenig Glückseligkeit und Freude aus. Selbst die Geschichte betitelt „G“, die unsichtbar machende Droge, endet schließlich befremdlich in dieser überspannten Freundschaft zu Bea. Überhaupt scheinen Beziehungen zur Mutter, zu anderen Frauen und Partnern mit vielen Problemen behaftet zu sein. Die Herkunft und ihr Verhältnis zu ihrem Herkunftsland werden oft thematisiert.
Insgesamt eine bizarre Sammlung von Geschichten.- zum Nachdenken!

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Veröffentlicht am 30.10.2024

Nicht mein Fall

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Ich lese seit geraumer Zeit Kurzgeschichten.
Eine, wie ich mal las, herausfordernde Aufgabe für den Schriftsteller, auf diesem engen Raum eine Botschaft zu transportieren.

Doch mit Ling Ma‘s neuem Buch ...

Ich lese seit geraumer Zeit Kurzgeschichten.
Eine, wie ich mal las, herausfordernde Aufgabe für den Schriftsteller, auf diesem engen Raum eine Botschaft zu transportieren.

Doch mit Ling Ma‘s neuem Buch fehlt mir, egal welche Story, das immersive Lesevergnügen.
Der Schreibstil ist flüssig, das Wordbuilding stimmig, doch egal um welchen Abschnitt es sich handelt: ich kann nicht in die Erzählung abtauchen.
Verstehe den Grund des Geschriebenen nicht. Kann die Enden der Geschichten überhaupt nicht interpretieren.

Gerne hätte ich mich zwischen den Seiten wohlgefühlt, doch dieser Lesegenuss blieb mir verwehrt.

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