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Jackdeck

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2020

Reine Kopfsache

Wohlfühlgewicht
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Dr. Mareike Awe klingt in ihrem Buch nicht nur sehr begeistert und überzeugt von ihrem Konzept des "Wohlfühlgewichts" durch intuitives Essen, sondern stellt einen logischen und nachvollziehbaren Ansatz ...

Dr. Mareike Awe klingt in ihrem Buch nicht nur sehr begeistert und überzeugt von ihrem Konzept des "Wohlfühlgewichts" durch intuitives Essen, sondern stellt einen logischen und nachvollziehbaren Ansatz dar. Dieser baut nicht auf einer Diät, einer Ernährungsumstellung oder einem strikten Sportprogramm auf, sondern fokussiert innere Prozesse. Es macht für mich so viel Sinn intuitiv zu essen, dabei auf Störungen und Ablenkungen zu verzichten und bei Sättigung aufzuhören. Mareike gibt dazu viele Tipps (inkl. Mentaltrainingsübungen), um diese Grundsätze auf dem Weg zum eigenen Wohlfühlgewicht befolgen zu können. Es liest sich sehr einfach, aber ob es so leicht umsetzbar ist wäre ein Versuch wert.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und macht Spaß. Nichts für zwischen durch , aber mich hat es angespornt meine guten Vorsätze auch über die ersten Jananuarwochen hinauszutragen.

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Veröffentlicht am 12.01.2020

Auf dem Weg ins Labyrinth

Das Labyrinth der Träumenden Bücher
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Zuerst einmal: dieses Buch ist der erste Teil von zweien. Der zweite Teil ist bereits in Arbeit. Wer hier ein Buch mit Geschehnissen ähnlich der Stadt der träumenden Bücher erwartet, könnte enttäuscht ...

Zuerst einmal: dieses Buch ist der erste Teil von zweien. Der zweite Teil ist bereits in Arbeit. Wer hier ein Buch mit Geschehnissen ähnlich der Stadt der träumenden Bücher erwartet, könnte enttäuscht sein. Vielmehr erleben wir hier was nach 200 Jahren in Buchhaim alles passiert ist, und wie sich die Stadt kulturell entwickelt hat. Der Autor beschreibt bis in das kleinste Detail neue Kunstformen und auch die Entwicklung von neuen Theaterformen, und wirklich alles was es damit rundherum noch gibt. sollte wohl eher "Rückkehr in die Stadt der träumenden Bücher" heißen.
Ins Labyrinth führt dieser Roman jedenfalls nicht - noch nicht, wie ich, ganz am Ende des Buches, erstaunt feststellen muss. Denn auf eines hat der Verlag großzügig verzichtet: dem Leser (und Käufer) zu offenbaren, dass diese Geschichte nur der erste Teil des Romans ist. Ob nun von Walter Moers beabsichtigt (als Gag sozusagen) oder nicht. Wundern darf man sich nicht, dass viele Leser da schon etwas ungehalten reagieren.
Es ist nicht das gruseligste, erschreckendste oder spannendste Buch was ich gelesen habe aber es gibt nur einen der die Welt Zamoniens besser beschreiben kann als Moers. Selbst ein Gang durch die Straßen Buchhaims, ein Dialog mit den Charakteren oder ein Puppentheaterbesuch von Mythenmetz erwacht vor dem geistigem Auge des geneigten Lesers zu einer farbenfrohen "Realität". Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen und freue mich auf den 2.Teil.

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Veröffentlicht am 12.01.2020

Wohlfühlbuch für Wintertage

Der kleine Strickladen in den Highlands
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Ein sehr schönes und interessantes Buch, ich habe es genossen es zu lesen, die Geschichte von der Enkeltochter und ihrer Grandma und wie sich alles wieder entwirrt und die Missverständnisse entwirrt werden ...

Ein sehr schönes und interessantes Buch, ich habe es genossen es zu lesen, die Geschichte von der Enkeltochter und ihrer Grandma und wie sich alles wieder entwirrt und die Missverständnisse entwirrt werden - fand ich toll und erinnert mich an die Realität, viele Missverständnisse zerstören Familien, punktgenaue Kommunikation und Konfliktbewältigung ist nicht die Stärke der Menschheit, lieber bastelt man sich seine eigene Geschichte um ein Problem um es nicht lösen zu müssen, hier in dieser Geschichte auch, aber am Ende klärt sich ja alles auf, ein super tolles Buch--kann ich nur empfehlen. Dies war mein erster Roman, den ich von Autorin Susanne Oswald gelesen habe. Ich werde sicher wieder einen lesen, denn mir gefiel diese Geschichte, die am Loch Lomond angesiedelt ist. Die Story selbst ist jetzt nicht total innovativ, aber ich habe nichts auszusetzen und finde sie nett. Das Gefühl, wenn man das Buch schließt und denkt: "Doch, das war eine schöne Geschichte." Nicht mehr, nicht weniger.

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Veröffentlicht am 12.01.2020

Fesselnde Fortsetzung

1794
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Der erste Band „1793“, hat mich total gefesselt, war von Anfang bis Ende spannend. Nun der zweite band 1794. Vorab: man muss unbedingt den 1. Teil lesen, da nur ganz kurz immer wieder Szenen angerissen ...

Der erste Band „1793“, hat mich total gefesselt, war von Anfang bis Ende spannend. Nun der zweite band 1794. Vorab: man muss unbedingt den 1. Teil lesen, da nur ganz kurz immer wieder Szenen angerissen werden, was im 1. Teil passiert ist. In den verwinkelten Gassen von Stockholm kriecht noch immer, wie im Jahr zuvor, der Gestank von Armut, Krankheit und Tod. Hier ist der Mensch dem Menschen ein Wolf, kein Mensch. Denn, wer sonst könnte so über einen Menschen hergefallen sein.
Nach den Ereignissen des vergangenen Jahres wird Jean Michael Cardell von der Mutter einer jungen Frau um Hilfe gebeten. Ihre Tochter wurde in der Hochzeitsnacht getötet, doch die Mutter glaubt die Geschichte nicht, die ihr erzählt wurde. Zusammen mit Emil Winge, dem Bruder Cecils, macht sich Cardell auf die Suche nach der Wahrheit. Und sie begegnen dem Teufel in Menschengestalt, der alle Fäden in Händen hält. Der Schreibstil des Autors ist von einer solch düsteren und intensiven Atmosphäre geprägt und befindet sich in einem detailreichen Einklang mit einer symbolträchtig spannenden Beschreibung des historischen Stockholms, dass man als Leser in der Geschichte versinkt und dabei einen Film vor den Augen ablaufen hat.

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Veröffentlicht am 12.01.2020

Nicht fesselnd

Todesfalle
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Ich bin ein Fan von Karen Rose, aber dieses Buch hat mich nicht überzeugt. Mir waren einfach zu viele Charaktere hineingeschrieben, sie kommen in anderen Büchern der Autorin bereits vor, aber irgendwie ...

Ich bin ein Fan von Karen Rose, aber dieses Buch hat mich nicht überzeugt. Mir waren einfach zu viele Charaktere hineingeschrieben, sie kommen in anderen Büchern der Autorin bereits vor, aber irgendwie war es zu viel sie unbedingt auf die Seiten zu bannen. Gefühlt wurde jeder schon mal entführt oder hat eine kaputte Kindheit hinter sich. Ich mag die Romane von Karen Rose normalerweise sehr gerne, vor allem weil ihre Bücher irgendwie alle miteinander verbunden sind und man so alte Bekannte aus Vorgängerbüchern wiedertrifft und an deren Leben weiterhin teilnimmt. Doch hier hat mich die sehr ausschweifende Erzählweise rund um den großen Kreis an vorherigen Protagonisten wirklich gestört, da es in der eigentlichen Geschichte rund um Jazzie nicht richtig weiterging. Was enorm zu meinen wenigen Punkten beitrug, war die fehlende Spannung, alles war ja bereits vorgegeben und alle Schurken ersichtlich. Keine spannende Wendung oder ein ungeahnter Hinterhalt. Ansonsten schleppt sich die Handlung so vor sich hin. Kein typisches Buch von Karen Rose. Aber ich bin guter Hoffnung und warte auf ihr nächstes Werk.

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