Cover-Bild Long Bright River
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: C.H.Beck
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 414
  • Ersterscheinung: 10.10.2025
  • ISBN: 9783406842696
Liz Moore

Long Bright River

Roman
Ulrike Wasel (Übersetzer), Klaus Timmermann (Übersetzer)

"Ich liebe dieses Buch!" Paula Hawkins

Einst waren sie unzertrennlich, seit fünf Jahren sprechen sie nicht mehr miteinander, doch die eine wacht insgeheim über die andere. Jetzt aber ist die Lage bedrohlich geworden: Mickey, Streifenpolizistin in Philadelphia, findet ihre drogenabhängige Schwester Kacey nicht mehr auf den Straßen der Blocks, die sie kontrolliert und auf denen Kacey für ihre Sucht anschaffen geht. Gleichzeitig erschüttert eine Reihe von Morden an jungen Prostituierten die von Perspektivlosigkeit und Drogenmissbrauch geplagte Stadt.

In ihrem packenden Roman erzählt Bestseller-Autorin Liz Moore die Familiengeschichte von Mickey und Kacey und deren Entfremdung parallel zur Geschichte der Jagd nach einem Frauenmörder, die auch Mickey in große Gefahr bringt. Long Bright River ist die fesselnde Geschichte zweier ungleicher Schwestern und zeichnet zugleich das schonungslose Porträt einer Gesellschaft am Rande des Abgrunds.

Jetzt auch als Serie mit Amanda Seyfried!

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Jadwiga in einem Regal.
  • Jadwiga hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2026

Einfach grandios! Nichts für schwache Nerven!

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. Ein Kriminalroman, der unter die Haut geht. Komplex, vielschichtig und alles andere als leichte Lektüre. Mit „Long Bright River“ entfaltet Liz Moore eine enorme Sogkraft, der ich mich nicht entziehen ...

. Ein Kriminalroman, der unter die Haut geht. Komplex, vielschichtig und alles andere als leichte Lektüre. Mit „Long Bright River“ entfaltet Liz Moore eine enorme Sogkraft, der ich mich nicht entziehen konnte. 5/5 ⭐️

. Aber worum geht es genau…
Mickey, Streifenpolizistin in Philadelphia hat in jeglicher Hinsicht kein einfaches Leben.
Als dann auch noch ihre Drogenabhängigkeit auf der Straße lebende Schwester verschwindet wird es nicht leichter und Mickey macht sich auf die Suche nach ihr! Gleichzeitig erschüttert eine Reihe von Morden an jungen Prostituierten, die von Perspektivlosigkeit geplagte Stadt.

. Moore erzählt „Long Bright River“ aus Mickeys Perspektive, der wir als Erzählerin durch die Geschichte folgen. Immer wieder führen Rückblenden in die Vergangenheit, sodass sich das Geschehen erst nach und nach zu einem vollständigen Gesamtbild zusammensetzt. Die begrenzte, subjektive Sicht wirft dabei viele Fragen auf, die sich im Verlauf des Romans Schritt für Schritt auflösen.

. Eine melancholisch düstere Atmosphäre durchzieht den gesamten Kriminalroman. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Mickeys Arbeit als Polizistin, sondern ebenso ihr Privatleben. Beides ist geprägt von Drogenmissbrauch, Macht- und Amtsmissbrauch, Korruption sowie den ständigen Herausforderungen, mit denen sie als alleinerziehende Mutter konfrontiert ist.
Ihr Privatleben nimmt in der Erzählung ebenso viel Raum ein, wie ihr Berufsalltag, genau diese Balance verleiht dem Kriminalroman seine Tiefe und Intensität. Moore erzählt eine bemerkenswert realistische Geschichte mit authentischen Figuren und greift dabei gesellschaftliche Probleme auf, vor denen viele bewusst die Augen verschließen. Zwar thematisieren auch andere Kriminalromane Fragen von Familie, Herkunft und fehlender Chancengleichheit, doch die konsequent weibliche Perspektive verleiht diesen Themen hier eine besondere Stärke und Eindringlichkeit.

. Hinzu kommt, dass der Roman für die Leser ein raffiniertes Verwirrspiel bereithält. Immer wieder werden falsche Fährten gelegt, Erwartungen unterlaufen und überraschende Wendungen präsentiert.

. Moore hat einen klug konstruierten Kriminalroman geschaffen, der nicht nur spannend unterhält, sondern auch nachhaltige Denkanstöße liefert.
Absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Ein Bericht aus der Drogenhölle

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Michaela "Mickey" Fitzpatrick ist Streifenpolizistin in Keningston. Leider nicht am gleichnamigen Palast in London, sondern einem Stadtteil von Philadelphia, der als einer der größten Drogenhöllen der ...

Michaela "Mickey" Fitzpatrick ist Streifenpolizistin in Keningston. Leider nicht am gleichnamigen Palast in London, sondern einem Stadtteil von Philadelphia, der als einer der größten Drogenhöllen der USA gilt. Als wäre der Dienst auf der Straße nicht schon hart genug, ist Mickey alleinerziehende Mutter eines siebenjährigen Sohnes und muss sich zusätzlich noch permanent Sorgen um ihre Schwester Kacey machen. Diese ist in den Strudel aus Drogen und Prostitution geraten. Michaela versucht ihr so gut wie es geht zu helfen, in dem sie ein Auge auf sie hat. Trotzdem ist Kacey eines Tages verschwunden und dies auch noch zu der Zeit, als ein Serienmörder in Kensington sein Unwesen treibt. Hilfe erhält Mickey von ihrem ehemaligen Streifenpartner Truman.

Mich hat der Liz Moore Roman "Der Gott des Waldes" schon nicht überzeugt. Ja, da gehöre ich einer sehr, sehr, sehr minikleinen Minderheit an, aber auch hier hab ich ein Problem mit der Story. Also erstmal, dieses Buch auch nur ansatzweise als Krimi zu vermarkten ist ein Witz. Die Serienkillergeschichte ist völlig redundant und dient nur dazu, diesen unsäglich düsteren und deprimierenden Grundton etwas zu durchbrechen. Der mag ja ein adäquates Sittengemälde dieses Stadtteils abgeben, aber wenn man über 400 Seiten liest, wie Scheiße alles ist, dann nervt mich das mit der Zeit. Mickey passiert etwas Gutes? Oh nein, kann man so nicht lassen und zwei Seiten später wird das gleich mal wieder zunichte gemacht. Sicher gibt es solche Schicksale und es ist unbeschreiblich schlimm, was man sieht, wenn man Bilder aus Kensington googelt. Aber sorry, das war mir für einen "Unterhaltungsroman" zu viel Realität und zu wenig Thriller. Als zum Schluss der Täter enttarnt wird, kommt sowas wie eine Art "Actionsequenz" im Buch vor, die zum bisherigen Grundtenor des Romans so gar nicht passt.

Ich muss mich damit abfinden, dass Liz Moore Bücher für mich einfach nichts sind. Ich habe das Gefühl, ich muss mich durcharbeiten und das kann nicht Sinn der Sache sein. Ich fühlte mich auch bei "Long Bright River" nicht unterhalten. Wird wohl auch nicht Ziel der Autorin gewesen sein. Ist aber der Grund, warum ich Bücher lese und somit für mich (!) Ziel verfehlt. Ich schau mir jetzt noch die Serie an. Vielleicht ist das eine der rühmlichen Ausnahmen, bei der mir die Verfilmung besser gefällt als das Buch.

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