Cover-Bild Blumenmeere
Band 1 der Reihe "Coastlines"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 01.03.2025
  • ISBN: 9783641322762
Manuela Inusa

Blumenmeere

Roman
Zwischen sanften Wellen, goldenem Sand und duftenden Rosen sucht Iris nach einem Neuanfang

Iris ist glücklich. Als Künstlerin hat sie in Boston eine gewisse Berühmtheit erlangt, sie lebt mit ihrer großen Liebe Tristan zusammen und hat mit Mia die beste Freundin an ihrer Seite, die sie sich nur wünschen kann.

Und dann zerbricht Iris‘ Glück in tausend Scherben, als sie mit einem Schlag beide Menschen verliert, die sie am meisten geliebt hat. Iris wird von Trauer und Schuldgefühlen überwältigt. Sie sucht Zuflucht bei ihrer geliebten Grandma June auf Martha's Vineyard, wo sie neuen Lebensmut findet. Ob der magische Ort mit den weiten Stränden und sanften Wellen dafür sorgen wird, dass sie sich irgendwann auch der Liebe wieder öffnen kann?

Der erste Band der gefühlvollen „Coastlines“-Reihe

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2025

Emotionaler Roman mit Tiefgang vor schöner Kulisse

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Nachdem ihre Mutter sie verlassen hatte wuchsen Iris und ihre Schwester Violet bei ihrer Grandma June auf, die einen Blumenladen betrieben und den beiden alles über Blumen beigebracht hat. Iris zeichnete ...

Nachdem ihre Mutter sie verlassen hatte wuchsen Iris und ihre Schwester Violet bei ihrer Grandma June auf, die einen Blumenladen betrieben und den beiden alles über Blumen beigebracht hat. Iris zeichnete jedoch immer viel lieber die Blumen als Sträuße zu binden und hatte den Wunsch, Künstlerin zu werden.
In der Schule lernte sie Mia kennen, die neu an die Schule kam. Die beiden Mädchen wurden beste Freundinnen bis heute.
Grandma June hat ihren Blumenladen inzwischen aufgegeben und sich auf der Insel Martha’s Vineyard zur Ruhe gesetzt.
Iris ist inzwischen eine schon recht bekannte Künstlerin, erlebt ihre erste Vernissage mit ihrer Bilderreihe „Blumenmädchen“ und kann mittlerweile von ihrer Kunst annähernd leben.
Glücklich lebt sie mir ihrem Tristan zusammen und ihre beste Freundin Mia ist auch immer noch ein wichtiger Teil ihres Lebens und gehört eigentlich fast zur Familie.
Alles könnte so schön sein, doch dann schlägt das Schicksal zu.
Iris Leben liegt von einem Moment auf den anderen in Scherben und ein tragisches Ereignis sorgt dafür, dass sie auf einen Schlag zwei der wichtigsten Menschen in ihrem Leben verliert.
Dazu wird sie von schlimmen Schuldgefühlen geplagt und versinkt in Trauer. Auch ihre Schwester schafft es nicht, sie komplett aufzufangen, so dass Iris sich dazu entschließt, zu ihrer geliebten Grandma June nach Martha’s Vineyard zu reisen. Grandma June fängt sie auf und umsorgt sie mit ihrer Liebe und Wärme, um Iris zurück ins Leben zu führen.

Manuela Inusa erzählt hier sehr einfühlsam die Geschichte von Iris, deren Leben auf tragische Weise aus den Fugen gerät.
Iris ist eine tolle und facettenreiche Figur, die mir von Anfang an gefallen hat und sympathisch war. Der Prolog erzählt, wie sie als 11-jähriges Mädchen in der Schule ein bisschen die Außenseiterin war und dort Mia kennenlernte, die neu an die Schule kam und gehänselt wurde. Iris stand Mia bei und die beiden wurden beste Freundinnen. Diese Freundschaft hielt bis ins Erwachsenenleben.
Die Ereignisse, die Iris Leben und sie selbst völlig verändern, sind besonders schlimm und tragisch. So konnte ich Iris Gefühlsleben, ihre Trauer, Schuldgefühle und Selbstzweifel gut verstehen.
Diese Achterbahn der Gefühle war sehr emotional und führt Iris schließlich auf die schöne Insel Martha’s Vineyard, wo ihre geliebte Grandma June jetzt lebt.

Das Setting dort auf dieser Insel war gut gewählt. Schöne Natur, Sonnenschein, lange Strände und das Meer sind alles Dinge, die Iris dabei helfen, zurück ins Leben zu finden.
Die Entwicklung die Iris im Laufe der Zeit dort durchmacht bzw. wie sie sich ganz langsam schrittweise aus ihrer Krise rauskämpft und wieder Lebensmut bekommt, war für mich sehr gefühlvoll und glaubhaft beschrieben.
Dabei lernt sie nette Menschen kennen und schafft es ganz langsam auch wieder Vertrauen zu finden.

Manuela Inusa hat sich seit ihrem letzten Roman, in dem sie die wahre Geschichte ihrer Großeltern erzählte, aus meiner Sicht schriftstellerisch weiterentwickelt. Sie hat eine gefühlvolle Geschichte mit ernsten Themen wie Verlust, Schuld, Betrug und Trauer sehr einfühlsam und mit Tiefgang erzählt und schöne Botschaften vermittelt, die Hoffnung und Mut machen.

„Blumenmeere“ ist der wunderbare Auftakt zur neuen Coastlines Reihe. Neben der Ernsthaftigkeit der Themen verschafft das schöne Setting eine gewisse Leichtigkeit und macht die gesamte Geschichte zu einem Wohlfühlroman, der große Lust auf die weiteren Teile der Reihe macht!


Fazit: 5 von 5 Sternen


© fanti2412.blogspot.com

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Neubeginn auf der Insel

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Iris’ Welt steht Kopf als sie die wichtigsten Menschen ihres Lebens, ihren Freund Tristan und ihre beste Freundin Mia nicht mehr an ihrer Seite hat. Nach langem Hin und her reist sie nach Marthas Vinyard ...

Iris’ Welt steht Kopf als sie die wichtigsten Menschen ihres Lebens, ihren Freund Tristan und ihre beste Freundin Mia nicht mehr an ihrer Seite hat. Nach langem Hin und her reist sie nach Marthas Vinyard zu ihrer Großmutter, um neue Kraft zu tanken und wieder zu sich selbst zu finden. 
Eine Begegnung am Strand bringt Iris auf andere Gedanken.

„Blumenmeere“ von Manuela Inusa ist Band 1 ihrer „Coastlines“-Reihe. Dies ist nach der „Valerie-Lane“-Reihe und der „Kalifornische Träume“-Reihe die dritte der Autorin.

Manuela Inusa ist ein Garant für Wohlfühlbücher a la Susan Wiggs. Auch dieses Mal entführt sie ihre Leserschaft wieder in die USA, dieses Mal an die Ostküste.
Iris ist eine Künstlerin und als solche wirkt sie sehr sensibel. Vermutlich hängt dies auch mit ihrer eigenen familiären Geschichte zusammen und der Verbindung zu Schwester und Großmutter.
In diesem Roman ist der Name auch Programm und so spielen Blumen eine große Rolle. Das hat mir vor allem bei der Kreativität der Namen der weiblichen Familienangehörigen gefallen und auch die Beschreibungen von Grandma Junes neuem Haus und dem damit verbundenen Garten, taten ihr übriges.
Was ich nicht so ganz verstanden habe, sind die Beziehungen zu Mia und Tristan. Rückblickend fand ich diese doch sehr negativ und war verwundert, dass gerade die Freundschaft zu Mia so lange hielt. Aber auch die Beziehung zu Tristan wirkte sehr oberflächlich.
Obwohl Iris eine freundliche und sensible Person ist, waren wir nicht auf einer Wellenlänge. Mir war ihr Charakter auf Dauer zu trüb. Sicher war alles nicht so einfach. Ich denke jedoch, dass ab einer bestimmten Stelle professionelle Hilfe kein Tabu gewesen wäre. Vielmehr taucht diese Thematik hier leider nicht auf und Iris macht alles mit sich selber aus.
Ich hätte mir trotz allem auch noch eine Szene mit ihrer Mutter gewünscht, da ich denke, dass es ihr langfristig viel für ihr weiteres Leben und ihren Charakter gebracht hätte.

Alles in allem ein guter Roman, dem aber eine gewisse Frische fehlt und der sich trotz des ernsten Themas nicht mit der Tiefe des Themas beschäftigt. Ich bin gespannt, wie es mit den „Seesternnächten“ weitergehen wird.

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