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Veröffentlicht am 21.07.2026

Muss man mögen

A Business Proposal 1
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Hari nimmt für ihre beste Freundin Yeongseo ein Blind Date wahr. Als Männerliebender Vamp steht sie dabei plötzlich ihrem Chef gegenüber. Der wiederum hat nur ein Ziel - Heiraten. Eine turbulente Handlung ...

Hari nimmt für ihre beste Freundin Yeongseo ein Blind Date wahr. Als Männerliebender Vamp steht sie dabei plötzlich ihrem Chef gegenüber. Der wiederum hat nur ein Ziel - Heiraten. Eine turbulente Handlung nimmt nun Fahrt auf.

„A Business Proposal 1“ von Haehwa ist ein sogenanntes K-Drama und der Beginn der Reihe „Business Hearts“.
Jedes Kapitel hat eine eigene Überschrift und ist mit einer kleinen Illustration gekennzeichnet. Das hat mir gefallen.
Ich musste erstmal nachschauen, was überhaupt ein K-Drama ist, da mir die Netflix-Serie zu diesem Buch bisher nicht bekannt war.
Für mich war es das zweite Buch, das ich von einem asiatischen Autor gelesen habe und ich hatte Probleme mit dem Schreibstil. Ich kann gar nicht beschreiben, wie ich ihn empfunden habe. Ich würde sagen, einfach zu viel.
Die Figuren waren mir auch alle viel zu anstrengend. Hari konnte einem nur leid tun, da sie jeden Fettnäpfchen mitnimmt und Verantwortung für ihre Eltern übernimmt.
Yeongseo ist das reiche Mädchen, das ihre beste Freundin bezahlt, aber sich in gewisser Weise benimmt, wie ein naiver Teenager.
Taemu war für mich der anstrengendste. Seine verbohrte Art und Weise, was das Heiraten betrifft, war für mich völlig realitätsfremd. Auch sein Verhalten gegenüber Hari fand ich einfach nur pubertär und übertrieben.

Auflockerung wiederum brachten so manche Dialoge. So waren speziell die Gespräche zwischen Taemu und seinem Großvater sehr erfrischen. Aber auch die Dialoge zwischen Taemu und seinem Sekretär fand ich gut. Er hat ihm auf respektvolle Weise immer wieder seine Meinung kundgetan und ist ihm gegenüber sehr loyal und respektvoll aufgetreten. Aber auch diese Gesprächsführung hatte was auflockerndes.

Alles in allem muss ich sagen: Geschmacksache! Meinen Geschmack hat es leider nicht ganz getroffen, da es mir zu viel Gequassel war, zu viel pubertäres Verhalten beinhaltet hat und der Schreibstil relativ anstrengend ist, wenn man es nicht gewohnt ist. Manche Dialoge sind dennoch sehr auflockernd und haben mich motiviert, weiterzulesen.
Dieses Buch war eine Erfahrung und wer mit Verstrickungen, Quasselstrippen und pubertärem Verhalten kein Problem hat, der sollte diesen Roman einmal lesen, denn es ist auf jeden Fall eine etwas andere Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 12.07.2026

Spannende Fortsetzung

Les Bouttiers – Wir sind alles
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Was verbirgt die Familie Bouttiers und was weiß Adam Le Blancs Vater? Während beide Familien ihre Kinder zwischen die Fronten kommen lassen, verbergen sie weiterhin Geheimnisse, die einen Schatten auf ...

Was verbirgt die Familie Bouttiers und was weiß Adam Le Blancs Vater? Während beide Familien ihre Kinder zwischen die Fronten kommen lassen, verbergen sie weiterhin Geheimnisse, die einen Schatten auf die Familienimperien legen.

„Les Bouttiers - Wir sind alle“ von Antonia Wesseling ist der zweite Band der Dilogie „Love Couture“ und er hat sich für mich zu einem regelrechten Krimi entwickelt.
Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Im Fokus stehen vor allem Elodie und Adam, die als Fakepaar die Presse unterhalten sollen.
Elodie ist hin- und hergerissen. Während sich Adam zu einem guten Freund, teils mit gewissen Vorzügen, entwickelt hat, schlägt ihr Herz immer noch für Gabriel. Doch der kämpft an seiner ganz eigenen Front und scheint Elodie zu ignorieren.
Weiterhin kommt dazu, dass Elodies Familie sie und Adam für ihre Zwecke nutzt, gleiches gilt für Le Blanc.
Adam und Elodie raufen sich zusammen und versuchen gemeinsam den Geheimnissen auf die Spur zu kommen.
Im Buch gibt es vier Erzählperspektiven, wobei die Protagonisten Elodie, Gabriel und Adam sind. Die vierte Perspektive kommt im Laufe der Entwicklungen dazu und bringt noch mehr Abwechslung in die ohnehin schon turbulente Geschichte.
Ich finde, dass es Antonia Wesseling besonders gelungen ist, die Emotionen und Gefühle der Hauptcharaktere hervorzuheben. Ihre inneren Konflikte, ihre Denkweisen und Überlegungen, alles ist gut nachvollziehbar und ließ mich regelrecht mitfiebern.
Die Entwicklungen, die sich ergeben, sind in keiner Weise vorhersehbar, meine Meinung sogar nicht mal wirklich zu erahnen.
Im Gesamten finde ich es spannend, wie sich die Charaktere innerhalb der beiden Romane entwickelt haben. Gerade Elodie ist enorm gewachsen, was ihre mentale Stärke betrifft.
Vor allem das Ende hat mich sehr berührt und war ein gelungener Abschluss.

Fazit: Eine super tolle Fortsetzung, deren Lesen sich lohnt. Die Geschichte ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und geprägt von stolzen Charakteren, die sich nicht durch Imperien beeindrucken lassen.

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Veröffentlicht am 09.07.2026

Hochzeitswirbel

Rosebay Hope - Herzklopfen in Irland
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Payden absolviert ein Fernstudium, arbeitet hauptberuflich in der Vanille Queen und hat eine kleine Tochter, Noemi. Leider ist es Payden nicht gelungen den Vater von Noemi, den sie auf einem Kongress ...

Payden absolviert ein Fernstudium, arbeitet hauptberuflich in der Vanille Queen und hat eine kleine Tochter, Noemi. Leider ist es Payden nicht gelungen den Vater von Noemi, den sie auf einem Kongress kennengelernt hat, wiederzufinden.
Das ändert sich, als sie zur Vorabsprache für eine Hochzeitstorte muss und Finnley plötzlich gegenübersitzt.

„Rosebay Hope - Herzklopfen in Irland“ von Jennifer Wellen ist Band 2 der „Rosebay Hope“ Reihe.
Ich habe mir die Hörbuch-Version, gelesen von Hannah Baus (weibliche Stimmen= und Magnus Rock (männliche Stimmen), gehört. Die beiden haben sehr entspannte Stimme und Hannah Baus ist mir bereits aus den Vorgängerromanen bekannt. Ich finde ihre Stimme wirklich angenehm und würde auch noch weitere Bücher, von ihre gelesen, hören.
Die Geschichte wird aus den Perspektiven der beiden Protagonisten Payden und Finnley erzählt.
Ich finde Payden eine sehr spannende Persönlichkeit. Wie sie Kind, Studium und Beruf zusammen wuppt, ist vorbildlich. Auch wie sie sich in Marble Hill eingelebt hat und sich trotz allem um ihre Freunde kümmert, finde ich toll.
Ganz toll finde ich auch ihre Beziehung zur Gigi. Die beiden sind wie Schwestern und fühlen sich familiär verbunden. Das merkt man den beiden an, was auch der Nebenstrang zu Gigis Vergangenheit eindrucksvoll aufzeigt.
Die Geschichte um Payden und Finnley spitzt sich von Seite zu Seite immer mehr zu. Die inneren Konflikte der beiden sind zu jeder Zeit nachvollziehbar und man fiebert richtig mit ihren Entscheidungen und Gewissensbissen mit. Einerseits sind diese verständlich, andererseits wünscht man sich oftmals ein klärendes Gespräch, was vielleicht ein bisschen realitätsnäher gewesen wäre, allerdings nicht so viel Spannung zum Schluss eingebracht hätte.
Absolut unsympathisch war mir von Anfang an Alice. Hier muss ich sagen, dass mir die Stimmfarbe, die Hannah Baus bei ihr genutzt hat, auch sehr anstrengend vorkam. Ein bisschen übertrieben fand ich auch den Konflikt zwischen Tristan und Finnley, die ja eigentlich sehr gute Freunde sind.

Mein Fazit: Marble Hill und das Rosebay sind immer wieder einen Ausflug wert. Vor allem die Bewohner habe ich mittlerweile ins Herz geschlossen und so war auch die Geschichte um Payden und Finnley eine wunderbare, die ich genossen habe.
Ich hoffe, auf ein Wiedersehen in Marble Hill und kann mir vorstellen, dass Mave dabei eine Hauptrolle spielen wird.
Von mir gibts 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.07.2026

Heidelbeeren, Strand und Bücher

Himmelsee – Wo der Wind von Liebe erzählt (Himmelsee 2)
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Astrids Leben ist ihr Büchergeschäft „Bücherhimmel“ im beschaulichen Urlaubsort Himmelsee an der Ostseeküste. Hier gehen Einheimische als auch Touristen tagtäglich ein und aus. Darunter auch ein junger, ...

Astrids Leben ist ihr Büchergeschäft „Bücherhimmel“ im beschaulichen Urlaubsort Himmelsee an der Ostseeküste. Hier gehen Einheimische als auch Touristen tagtäglich ein und aus. Darunter auch ein junger, introvertierte Urlauber, der sich zum täglichen Besucher mausert, aber auch zu einem Lieblingskunden Astrids. Als dieser sich als Bestsellerautor herausstellt, ist Astrid begeistert. Doch Thore leidet unter einer Schreibblockade. Astrids Helferinstinkt ist geweckt und sie versucht Thore von dieser zu überwinden, indem sie ihm die schönen Dinge des Lebens zeigen möchte.

„Himmelsee - Wo der Wind von Liebe erzählt“ ist Band 2 der Reihe „Himmelsee“ von Tanja Janz.
Wer Tanja Janz kennt, der kennt auch ihre St. Peter-Ording-Reihe. Ich gebe zu, dass ich mittlerweile in Himmelsee genauso gern zu Besuch bin, wie in St. Peter-Ording. 
Auch diese Reihe baut aufeinander auf, dennoch ist es problemlos möglich, die Bücher unabhängig zu lesen.
Ich liebe ja Reihen, in denen man nach und nach die Geschichten der Einwohner kennenlernt und so ist es hier Buchhändlerin Astrid, die bereits im ersten Roman eine Nebenfigur war.
Astrid ist eine junge Frau, die mit ihrer ruhigen und bescheidenen Art begeistert. Zwischen rauschenden Wellen, weißen Sandstränden und den wiegenden Wäldern ist sie zu Hause und diese Begeisterung merkt man der Figur an. Tanja Janz ist es wieder einmal gelungen, dass man sich von der ersten bis zur letzten Seite wohlfühlt und in Urlaubsstimmung kommt. Auch der Zusammenhalt zwischen Eltern, Familie, Freunden und Einwohnern ist wieder einmal sehr schön beschrieben.
Thore ist ebenso ein besonderer Mensch. Seine Geschichte ist eine Geschichte, die vermutlich viele schon erlebt hab, egal ob in einer Kreativbranche tätig oder in einer anderen. Es ist eine Geschichte, die erzählt, wie es ist, wenn die „Luft raus“ ist, wenn man sich versuchen muss, auf die wichtigen Dinge des Lebens zu konzentrieren bzw. rausfinden muss, was für einen jeweils die wichtigen Dinge sind.
Sicher ist es auch eine Idealstory, denn immer, wenn sich ein Problem auftut, gibt es eine perfekte Lösung. Aber so etwas gehört für mich, bei solchen Romanen dazu. Probleme gibt es im wahren Leben schon genug, umso schöner, wenn sie hier schnell gelöst werden.

Mein Fazit für diesen Roman: Wer Tanja Janz’ Romane mag, den Alltag gerne vergessen will und sich in einem Urlaubsort heimisch fühlen möchte, der möge einen Abstecher nach Himmelsee machen. Ruhe, familiäre Atmosphäre und auch Entspannung sind möglich und vermutlich auch ein kleines bisschen Herzschmerz.

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Veröffentlicht am 29.06.2026

Auf den Hund gekommen

Sommer fühlt sich an wie Zuhause
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Essies Leben steht Kopf, nachdem sie ihren Job verloren hat und sich ihre Wohnung in Edinburgh nicht mehr leisten kann. Da ihr Vater und ihr Freund ihr nicht wirklich eine Hilfe dabei sind, einen neuen ...

Essies Leben steht Kopf, nachdem sie ihren Job verloren hat und sich ihre Wohnung in Edinburgh nicht mehr leisten kann. Da ihr Vater und ihr Freund ihr nicht wirklich eine Hilfe dabei sind, einen neuen Job zu kriegen oder bei ihnen unterzukommen, flüchtet sich Essie wohl oder übel zurück zu ihrer Mutter aufs Land. Die wiederum ist glücklich mit ihrem Leben dort vor Ort und ihrem kleinen Häuschen, das für sie nach ihrer Trennung eine Art Hoffnungsschimmer darstellte. Das ist der Beginn eines schwierigen Zusammenlebens.

„Sommer fühlt sich an wie Zuhause“ von Jenny Colgan ist wieder ein Roman, der an der schottischen Küste spielt und damit eine wunderschöne Wohlfühlatmosphäre bietet.
Ich freue mich immer riesig über neue Bücher von Jenny Colgan, weil sei einfach zu meinen Lieblingsautorinnen zählt. Dennoch haben mich ihre letzten Romane doch eher enttäuscht und hierbei war es wieder ähnlich. Ich bin sogar beim Lesen eingeschlafen, was mir früher bei den Büchern der Autorin nie passiert wäre.
Ich bin mir auch nicht sicher, was Jenny Colgan mit der Geschichte erzählen will.
Es geht um eine verkorkste Mutter-Tochter-Beziehung, in der unterschiedliche Wahrnehmungen herrschen. Es geht aber auch um eine Mutter, die sich nach der Trennung ein neues Leben aufgebaut hat und auf diese Unabhängigkeit verdient stolz ist.
Es geht aber auch um eine Tochter, die sich von ihrem alten Leben verabschiedet hat und die Menschen aus ihrer alten Heimat in eine Schublade der einfachen Landbevölkerung gepackt hat, die sie nun wieder öffnen muss, um sie umzusortieren.
Gleichzeitig lernt man aber auch den Zusammenhalt von Janeys Mutter und ihren Freunden, Nachbarn und Kollegen kennen, der viel Kraft gibt und ihr eine Rückzugsmöglichkeit bietet.
Janey wiederum ist aber auch wieder auf der Suche nach der Liebe und findet dabei zu sich selbst, zu ihrem Körper und der Liebe.
Das ganze beinhaltet eine Rahmenhandlung um einen Wurf Hundewelpen, die die Menschen in diesem Buch verbinden und zusammenschweißen. Gleichzeitig helfen sei dabei, Vorurteile abzubauen.

Alles in allem ist das Buch ein Roman mit viel Inhalt, viel Oberfläche und der Suche nach der Tiefe. Die Wohlfühlatmosphäre, die ich sonst von Jenny Colgan gewohnt bin, hat sich nicht aufgebaut und somit zog sich das Buch eher schleppend. Daher vergebe ich drei Sterne.

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