Hochzeitswirbel
Rosebay Hope - Herzklopfen in IrlandPayden absolviert ein Fernstudium, arbeitet hauptberuflich in der Vanille Queen und hat eine kleine Tochter, Noemi. Leider ist es Payden nicht gelungen den Vater von Noemi, den sie auf einem Kongress ...
Payden absolviert ein Fernstudium, arbeitet hauptberuflich in der Vanille Queen und hat eine kleine Tochter, Noemi. Leider ist es Payden nicht gelungen den Vater von Noemi, den sie auf einem Kongress kennengelernt hat, wiederzufinden.
Das ändert sich, als sie zur Vorabsprache für eine Hochzeitstorte muss und Finnley plötzlich gegenübersitzt.
„Rosebay Hope - Herzklopfen in Irland“ von Jennifer Wellen ist Band 2 der „Rosebay Hope“ Reihe.
Ich habe mir die Hörbuch-Version, gelesen von Hannah Baus (weibliche Stimmen= und Magnus Rock (männliche Stimmen), gehört. Die beiden haben sehr entspannte Stimme und Hannah Baus ist mir bereits aus den Vorgängerromanen bekannt. Ich finde ihre Stimme wirklich angenehm und würde auch noch weitere Bücher, von ihre gelesen, hören.
Die Geschichte wird aus den Perspektiven der beiden Protagonisten Payden und Finnley erzählt.
Ich finde Payden eine sehr spannende Persönlichkeit. Wie sie Kind, Studium und Beruf zusammen wuppt, ist vorbildlich. Auch wie sie sich in Marble Hill eingelebt hat und sich trotz allem um ihre Freunde kümmert, finde ich toll.
Ganz toll finde ich auch ihre Beziehung zur Gigi. Die beiden sind wie Schwestern und fühlen sich familiär verbunden. Das merkt man den beiden an, was auch der Nebenstrang zu Gigis Vergangenheit eindrucksvoll aufzeigt.
Die Geschichte um Payden und Finnley spitzt sich von Seite zu Seite immer mehr zu. Die inneren Konflikte der beiden sind zu jeder Zeit nachvollziehbar und man fiebert richtig mit ihren Entscheidungen und Gewissensbissen mit. Einerseits sind diese verständlich, andererseits wünscht man sich oftmals ein klärendes Gespräch, was vielleicht ein bisschen realitätsnäher gewesen wäre, allerdings nicht so viel Spannung zum Schluss eingebracht hätte.
Absolut unsympathisch war mir von Anfang an Alice. Hier muss ich sagen, dass mir die Stimmfarbe, die Hannah Baus bei ihr genutzt hat, auch sehr anstrengend vorkam. Ein bisschen übertrieben fand ich auch den Konflikt zwischen Tristan und Finnley, die ja eigentlich sehr gute Freunde sind.
Mein Fazit: Marble Hill und das Rosebay sind immer wieder einen Ausflug wert. Vor allem die Bewohner habe ich mittlerweile ins Herz geschlossen und so war auch die Geschichte um Payden und Finnley eine wunderbare, die ich genossen habe.
Ich hoffe, auf ein Wiedersehen in Marble Hill und kann mir vorstellen, dass Mave dabei eine Hauptrolle spielen wird.
Von mir gibts 4,5 Sterne.