Cover-Bild Singleton Soul
Band der Reihe "Britcrime"
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12,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Dryas Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Spekulative Literatur
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 308
  • Ersterscheinung: 02.2013
  • ISBN: 9783940258274
Mara Laue

Singleton Soul

Ein Edinburgh-Krimi
Ein schlechtgehendes Büro für Privatermittlungen, ein stressiger Spagat zwischen Observierungen und dem Unterrichten an einer Kampfsportschule, obendrein ein undurchsichtiger Ex-Söldner als Mieter – Rowan Lockharts Neustart in Edinburgh nach ihrer Scheidung ist nicht einfach. Da kommt ihr der Brief von Captain Finn Macrae gerade recht, in dem er sie mit der Überwachung seiner Frau beauftragt.

Doch bevor Rowan mit ihm Kontakt aufnehmen kann, ist Macrae tot: Selbstmord. Er soll militärische Geheimnisse verraten haben. Obwohl die Beweise für seine Schuld erdrückend sind, beginnt Rowan nachzuforschen und sticht damit in ein Wespennest – mit gefährlichen Folgen.

Ein Schottland-Krimi aus dem nicht immer ungefährlichen Edinburgh für Fans klassischer Detektiv-Geschichten.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Mama2014 in einem Regal.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Whisky-Krimi

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Nachdem ich den 3. Band der Schottland-Serie von Mara Laue bereits gelesen habe, Dalmore Jazz, gehe ich nun einen Band zurück.

Nach Talisker Blues (welches ich bisher nicht gelesen habe), führt Mara Laue ...

Nachdem ich den 3. Band der Schottland-Serie von Mara Laue bereits gelesen habe, Dalmore Jazz, gehe ich nun einen Band zurück.

Nach Talisker Blues (welches ich bisher nicht gelesen habe), führt Mara Laue mit Singleton Soul Ihre Protagonistin Rowan Lockhart ein.

Die gebürtige Schottin war 10 Jahre lang in Japan, kehrte aber nach Edinburgh zurück und betreibt neben einer Detektei auch eine Kampfsportschule.

Sie wird von Captain Finn Macrae beauftragt, herauszufinden, ob dessen Frau ihn betrügt. Kurze Zeit später findet sie heraus, dass der Captain anscheinend Selbstmord begangen hat.

Da er im Voraus bezahlt hatte, sieht sie keinen Grund, nicht doch zu ermitteln. Dabei trifft sie ihren besten Freund aus Kindertagen – Detective Inspector Bill Wallace – wieder, der inzwischen als Polizist beim CID arbeitet und im Fall Macrae ermittelt. Einige Ungereimtheiten lassen beide aufhorchen und allmählich kommt ihnen der Verdacht, dass es sich gar nicht um einen Selbstmord gehandelt haben könnte.

Nebenher zieht bei Rowan der Ex-Söldner Rory Lennox als Untermieter ein, dessen Vergangenheit ihn immer wieder heimsucht.

Doch auch er sorgt dafür, dass sich Rowan langsam wieder heimisch in ihrer Heimat fühlt.

Der Roman beginnt wie eine typische Kriminalgeschichte, doch schon bald merkt man als Leser, dass es um mehr geht, als um den Fall. Es sind die authentischen Figuren, die mit ihren Gedanken und ihrer Geschichte dem Buch Leben einhauchen. Man kann den schottischen Regen fast spüren, das Salz riechen und das Stimmengewirr des Pubs hören. Authentisch und glaubhaft baut sich die Szenerie auf und man beginnt, wie Rowan, sich Stück um Stück heimischer zu fühlen.

Die brillante Ermittlerin verbeißt sich in den Fall und nutzt ihre Menschenkenntnis, genau wie ihren Status als Privatdetektivin, um auf verschiedensten Wegen an Informationen zu kommen.

Die Tiefe der Geschichte, der geschickt eingewebte Mordfall und die interessanten Charaktere machen diesen Roman absolut lesenswert. Man bekommt Lust auf Schottland, auf Polizeiarbeit, auf Abende im Pub – und natürlich auf Whisky.

Im ganzen Buch trinken die Protagonisten – von Captain Macrae, über Bill bis hin zu Rowan – nicht wirklich selten den namensgebenden Whisky, der unter anderem so beschrieben wird: „Rowan nippte an ihrem Singleton und genoss die Wärme, die er in ihrem Körper entfaltete, ebenso wie die leicht fruchtige Süße seines Geschmacks. Weich wie der schottische Nebel. …“

Die Mischung aus Krimi und Whisky, gepaart mit Fernweh passt wunderbar und so ließ sich das Buch schnell lesen und bleibt trotzdem in Erinnerung. Der Schreibstil von Mara Laue überzeugt und da ich keinerlei wirklichen Kritikpunkt finden kann, sind es 4,5/5 Sternen. Nanu, warum denn nicht 5/5? Nun ja, ich werde wohl anspruchsvoller. Das Buch ist wirklich gut, aber es fehlt immer ein kleines Bisschen, damit es wirklich überragend gut ist.

Sehr angenehm an Whiskyromanen ist die Tatsache, dass Katja und ich das Buch zum Anlass nehmen, noch eine Verkostung durchzuführen. Unsere Meinung zum „Singleton of Duffrown – Tailfire“ folgt in den nächsten Tagen

Veröffentlicht am 08.01.2026

Auftakt einer Krimireihe

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„Singleton Soul“ ist der Auftakt einer neuen Krimireihe um die Privatermittlerin Rowan Lockhart.
Rowan hat 10 Jahre in Japan gelebt und dort ein Sicherheitsunternehmen geführt. Nach ihrer Scheidung von ...

„Singleton Soul“ ist der Auftakt einer neuen Krimireihe um die Privatermittlerin Rowan Lockhart.
Rowan hat 10 Jahre in Japan gelebt und dort ein Sicherheitsunternehmen geführt. Nach ihrer Scheidung von ihrem japanischen Ehemann Doro kehrt sie nach Edinburgh zurück und eröffnet dort eine Privatdetektei. Nebenbei betreibt sich auch noch eine Kampfsportschule. Sie ist Großmeisterin der Kampfsportart „Tongakure“.
Rowan bekommt von Captain Finn Macrae einen schriftlichen Auftrag, seine Frau zu überwachen.
Der Krimi ist spannend und unterhaltsam von Anfang bis Ende.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen.
Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben.
Rowan war mir sofort sehr sympathisch und ist ein sehr interessanter Charakter. Sie ist das „schwarze Schaf“ der Familie.
Und auch ihr langjähriger Freund Bill, Inspector William Wallace, ist sehr gut dargestellt.
Besonders interessant finde ich jedoch ihren neuen Untermieter Rory Lennox, ein ehemaliger Söldner.
Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, obwohl der Fall selber jetzt nicht allzu spannend war.

Fazit:

Mit „Singleton Soul“ ist Mara Laue ein klasse Auftakt einer neuen Krimireihe gelungen.



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