Ein Schicksal, das berührt und noch lange nachwirkt
Die Geschichte „Seifenblase des Glücks“ von Marcela Danielová hat mich sehr berührt, nachdenklich und auch traurig gemacht. Denn was Mira widerfährt, hat mir einmal mehr vor Augen geführt, dass es solche ...
Die Geschichte „Seifenblase des Glücks“ von Marcela Danielová hat mich sehr berührt, nachdenklich und auch traurig gemacht. Denn was Mira widerfährt, hat mir einmal mehr vor Augen geführt, dass es solche Schicksale leider auch in der heutigen Zeit noch gibt.
Mira ist eine junge Müllsammlerin aus Indien und lebt unter ärmlichsten und von Unterdrückung geprägten Verhältnissen. Trotz der täglichen Gewalt und der schwierigen Lebensumstände gibt sie ihren Traum von einem Studium und einer richtigen Ausbildung nicht auf. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter lernt sie fleißig und kämpft dafür, ihrem Leben eine andere Richtung zu geben. Und tatsächlich geschieht das Wunder: Sie bekommt einen Studienplatz.
Doch ihr Vater zerstört ihre Träume, indem er sie an einen Mann mit einem Harem verkauft. Plötzlich scheint Miras Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben endgültig zerstört. Ob sie jemals aus dieser Situation entkommen kann, habe ich beim Lesen immer wieder gehofft und gleichzeitig gefürchtet.
Ein kleiner Lichtblick ist der Arzt James, der Mira helfen möchte. Auch die Familie Bruckner und der Waise Adrian bringen ein wenig Hoffnung in ihr schweres Leben.
Besonders beeindruckt hat mich Mira selbst. Trotz allem, was sie erleben muss, verliert sie ihren Mut, ihre Kraft und ihre Hoffnung nicht. Sie kämpft weiter und versucht, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Dafür gilt ihr meine ganze Bewunderung.
Marcela Danielová erzählt Miras Schicksal sehr eindringlich und berührend. Die Geschichte hat mich wirklich betroffen gemacht und wird mich sicherlich noch eine ganze Weile beschäftigen.
Ein bewegendes Buch über Mut, Hoffnung und den unbändigen Wunsch nach Freiheit, das ich gerne weiterempfehle.