Unterwegs, rastlos!
Man kann neidisch werden über diese Reiseberichte - hochinteressant!
Marius hat es gut. Er kann Teile von Südamerika per Anhalter, per Bus und per pedes bereisen. Von den gemäßigten Klimazonen bis zu ...
Man kann neidisch werden über diese Reiseberichte - hochinteressant!
Marius hat es gut. Er kann Teile von Südamerika per Anhalter, per Bus und per pedes bereisen. Von den gemäßigten Klimazonen bis zu den Subtropen und der überaus dünnen Luft in den Anden. Man muß gesundheitlich gut beieinander sein, um diese Strapazen gut zu überstehen. Wenn man des öfteren auf diese Art unterwegs ist, ist es wie im Drogenrausch. Highsein hilft bei so etwas, ohne echtes Rauschgift natürlich. Ein natural high!
Sein ewiges Andenken wird bei ihm wohl leider die Malaria sein. Die Reiselust ist aber bei Marius ungebrochen und das nächste Ziel ist schon in seinem Kopf, obwohl Covid-19 jetzt so manche Reise vereiteln wird.
Was mir an dem Buch nicht so sehr gefällt sind seine Kommentare über Katzen, Hunde und Nandus. Was soll das? Die Fleischesserei von Marius ( als auch die statischen 68 kg Fleischverzehrerei jeden Argentiers ) gefällt mir auch nicht. Was mit dem Klimawandel? Vegetarier ( vorausgesetzt, man verzichtet auf Soja ) und Veganer tun mehr für das Klima als Fleischvertilger. Also was ist damit?
Wer das Geld hat und die Abenteuerlust, der soll ruhig in die weite Welt gehen. Wenn aber zu viele Backpacker unterwegs sind in den entlegensten Winkeln der Erde, schadet das unserem Planeten gewaltig. Schon mal daran gedacht?
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