Cover-Bild Boys Blues
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: PalmArtPress
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 04.2026
  • ISBN: 9783962582487
Markus Ziener

Boys Blues

Ein deutsch-amerikanisches Roadmovie
Nach dem abrupten Rausschmiss aus Bens Apartment steht Alex plötzlich mittellos und heimatlos in New York. Vom Zauber der Metropole bleibt nur Ernüchterung, als er sich in einem schäbigen Hostel wiederfindet und zum ersten Mal die Härten und Widersprüche Amerikas erlebt. Doch New York ist nur der Startpunkt eines Roadtrips durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – und der begrenzten Gewissheiten.
Alex streift durch das Labyrinth seiner Erinnerungen: an Jugendfreundschaften und verlorene Lieben, an familiäre Brüche und Sehnsucht nach Zugehörigkeit. In Gesprächen mit Bernd, dem unbequemen Spiegel seiner Vergangenheit, und der Suche nach Stephan, dem Auswanderer mit schmerzhafter Geschichte, stellt Alex sich der Frage, was von seinen Idealen geblieben ist und was er vom Leben will.
Doch je weiter Alex durch Amerika reist, desto deutlicher spürt er, dass die wahre Herausforderung nicht an fremden Orten wartet, sondern tief in ihm selbst liegt. Die endlosen Highways, flüchtigen Begegnungen und Erinnerungen an frühere Freundschaften werden zum Prüfstein seiner Sehnsucht: Nach Nähe, nach einem Platz in der Welt, nach einem neuen Anfang – und der Antwort darauf, wer er jenseits aller Vergangenheit wirklich ist.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2026

Spannend, tiefgründig & eine Portion Humor

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Ein einladendes Cover, durch die untergehende Sonne, zwei Männer, unterwegs in die Unendlichkeit? Eine Straße nach Westen, die unergründlich erscheint, und uns geheimnisvolle Wege aufzeigen mag. Für mich ...

Ein einladendes Cover, durch die untergehende Sonne, zwei Männer, unterwegs in die Unendlichkeit? Eine Straße nach Westen, die unergründlich erscheint, und uns geheimnisvolle Wege aufzeigen mag. Für mich ein guter Grund genauer hin zu schauen und zu ergründen, was mich mit dieser Geschichte wohl erwarten möge.
Ich tauchte ein in eine besondere Welt, eine Welt, die mir persönlich noch unbekannt war und ist. Eine Reise in die Staaten, die ich bisher noch nicht unternommen habe, es reizte mich bisher nichts daran. Ein junger Mann, mitten im Leben und auf der Suche, auf der Suche, nach was oder wem? Der Roman hat einen sehr besonderen Anreiz, da er von der ersten Seite an unglaublich spannend geschrieben, und auch viele tiefgründige Botschaften, sowie Hinweise auf unser eigenes Leben aufleben lässt. Ich hatte ein Gefühl davon, dabei zu sein, auf dem Weg nach mir selber und nach alten Freundschaften? Sind es tatsächlich Freundschaften? Oder waren sie es? Das bleibt hier ein bisschen ein Geheimnis und doch spürte man die Emotionen zwischen den einzelnen Buchzeilen und die Aufgeregtheit des Hauptprotagonisten. Ich hatte oftmals das Gefühl, das er gar nicht so wirklich sicher war, von dem was er tat, ob nun richtig oder falsch? Gibt es das überhaupt? Einen Unterschied. Oder ist alles auf unserem Lebensweg eine Suche, ein Finden oder einfach auch nur eine Lernaufgabe? So vieles steht hier im Raume, alles gut verpackt in einen wunderbaren Roman, der nicht spannender hätte sein können. Als ich einmal angefangen hatte zu lesen, war ich beinahe auch schon am Ende angekommen, wobei Ende, letzten Endes für mich, eher als Neubeginn erscheinen mag.
Markus Ziener hat mich absolut von der Faszination USA überzeugen können & dürfen. Die Weite des Landes, die Menschen, die er so detailgetreu beschreibt, dass ich alles hautnah vor Augen persönlich gesehen, die Personen gefühlt und erlebt habe. Eine wahre Bereicherung Menschen kennen lernen zu dürfen, von denen man nicht einmal einen Hauch Kenntnis zu haben scheint. Mit ihnen zu lachen, skeptisch sein zu dürfen und auch einfach einmal in die Stille zu gehen, um zu verinnerlichen, was genau uns der Autor mit manchen Sätzen zum Nachdenken, und auf unseren Weg, mitgeben möchte.
Dieses Buch ist nicht einfach "nur" ein deutsch-amerikanisches Roadmovie, es ist weitaus mehr. Eine Hymne an die Liebe und die Vergänglichkeit. Sie spricht von Fehlern oder auch Angst vor der Zweisamkeit. Angst vor Verlust und den Mut zu haben, beständig zu werden und zu bleiben. Ich habe mich sehr aufgehoben gefühlt und dann und wann das Gefühl bekommen, das der Autor hier keine Nebenrolle spielt, und das Buch einfach nur so geschrieben hat. Ich bin ziemlich sicher, dass es auf eine Art auch irgendwie seine Geschichte ist, die hier niedergeschrieben wurde, über verpasste Chancen, über tiefgreifende Veränderungen und die Suche nach sich selber, oder auch der Suche nach früherer Zeit, die man gerne heute etwas anders gestalten würde. Wobei ich der Meinung bin, wir würden alles genauso wieder machen. Nur mit dem Wissen, welches wir heute in uns tragen, scheint uns das Alte manchmal wie eine Illusion zu sein.
So manches Mal sind wir auch nur mutig, wenn wir vom Außen dazu gedrängt werden, wenn Dinge geschehen, die wir selbst gar nicht mehr so in der Hand haben. Das macht nachdenklich und oftmals geben wir Anderen die "Schuld" an unserer Misere, doch am Ende sind wir es immer selber, die wir unsere Gegenwart erschaffen haben. Auch das lese ich aus den vielen Botschaften zwischen den Zeilen heraus und ich könnte noch so vieles mehr berichten, doch ich möchte Euch die Spannung nicht nehmen. Lest selber, denn von mir kann es nur eine klare Empfehlung für dieses besondere Buch, einen Roman, verpackt mit vielen stimmigen Momenten, tiefgründigen Botschaften und einer Reise, die wertvoller nicht sein könnte, geben. Es liest sich leicht und alleine schon der Einband darf hier erwähnt werden. Das Buch liegt wunderbar in der Hand, hat ein tolles Format und kann mit Leichtigkeit überall mit hingenommen werden.
Mich hat das Buch sehr bewegt & berührt, denn es hat mich sehr nachdenklich stimmen lassen. Auch über meine Vergangenheit, das Loslassen und akzeptieren von Entscheidungen, Veränderungen und Zwischenmenschlichkeit. Dieses Buch zeigt mir letztendlich auch, dass wir alle unseren Weg gehen und auch wenn wir möglicherweise die eine oder andere Entscheidung rückgängig machen wollen würden, so war es zum Zeitpunkt dessen, immer die Richtige. Sie war Lernaufgabe und Lebensaufgabe zugleich, so dass wir niemals an uns zweifeln sollten, sondern unseren Weg gemächlich und in Achtsamkeit weiter gehen sollten.
Lieber Markus, 5 Sterne kann ich hier nur vergeben, die Geschichte ist absolut bereichernd und alles ist stimmig und im Einklang geschrieben. Eine traumhafte Kulisse im Hintergrund, die den Vordergrund stetig untermalt. Eine klare Empfehlung für jeden der auf der Suche ist und gerne Träume erfüllt wissen möchte!

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Auf dem Weg zu sich selbst

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Alex sucht nach Jahrzenten wieder den Kontakt zu seinem Kommilitonen Stephan und besucht ihn in den USA, weil er mit dessen Hilfe einige Fragen für sich selbst beantworten will. Doch stattdessen erfährt ...

Alex sucht nach Jahrzenten wieder den Kontakt zu seinem Kommilitonen Stephan und besucht ihn in den USA, weil er mit dessen Hilfe einige Fragen für sich selbst beantworten will. Doch stattdessen erfährt er ganz viel über Stephan und über das Leben in den USA. Als er alleine zu einem Roadtrip aufbricht, trifft er Jen. Was macht das mit ihm?

Das Cover von "Boys Blues. Ein deutsch-amerikanisches Roadmovie" ist gezeichnet, man sieht zwei junge Männer, der rechte lehnt an einem Auto und blickt nach unten, der andere schaut in den Sonnenuntergang. Optisch ein schönes Cover, das für mich jedoch nicht ganz dem Buch entspricht, weil Alex die wenigste Zeit zusammen mit Stephan "on the road" verbringt. Auch Titel und Titelunterschrift gehen für mich nicht ganz in die richtige Richtung, weil es sich bei 42-jährigen Männern nicht mehr um Boys handelt und zwar Roadtrips darin vorkommen, jedoch viele entscheidende Szenen in Deutschland und der Vergangenheit vorkommen.

Markus Ziener kann schreiben und versteht es, die Leser in die Geschichte zu bringen und die Bilder vor dem "inneren Auge" entstehen zu lassen. Teilweise ist die Wortwahl etwas zu akademisch- weiß jeder, was insinuieren ist? - um richtig in das Buch eintauchen zu können. Die klare Meinung zum Leben in den USA gefällt mir gut und man merkt die persönliche Erfahrung. Auch die klare Positionierung und Entscheidung von Alex am Romanende ist ein gelungener Schluss.

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