Cover-Bild Die Marseille-Connection
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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 09.03.2015
  • ISBN: 9783453676763
Massimo Carlotto

Die Marseille-Connection

Roman
Hinrich Schmidt-Henkel (Übersetzer)

Die neue Kriminalität in Nadelstreifen – ohne Grenzen, ohne Moral

Eine Gang aus vier brillanten Verbrechern macht Marseille unsicher. Sie sind die Vertreter einer neuen, modernen Kriminalität. Sie haben im Ausland studiert und operieren international. Sie führen ihre Geschäfte wie Unternehmer, sind dabei aber keineswegs weniger skrupellos als die Gangster der alten Schule, sondern jederzeit bereit, für Reichtum und Macht alles und jeden aus dem Weg zu räumen. In der Hafenmetropole zwischen Afrika und Europa finden sie ihren perfekten Lebensraum. Von hier aus wollen sie die Welt erobern.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.01.2026

Konnte mich leider nicht so fesseln

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Sosim Katajew, ist Mitglied einer russischen Mafiabande, als erfährt, dass er nach Marseille gehen soll.
Er schließt sich unter falschen Namen der Dromos-Gang an und nennt sich jetzt Aleksandr Pesikow. ...

Sosim Katajew, ist Mitglied einer russischen Mafiabande, als erfährt, dass er nach Marseille gehen soll.
Er schließt sich unter falschen Namen der Dromos-Gang an und nennt sich jetzt Aleksandr Pesikow. Er ist Ulitas Spielball, Leutnant des russischen Geheimdienstes.
Sunil Banerjee treibt Geschäfte mit einer Klinik, die sich auf Organhandel spezialisiert hat, er ist der Gründer der Dromos-Gang.
Weitere Mitglieder sind Inez Theiler, sie ist Sosims heimliche Geliebte und zuständig für die Finanzen der Gang.
Das vierte Mitglied ist Giuseppe Cruciani, der Inhaber einer Klinik ist, die sich auf Organhandel spezialisiert hat.
Die vier haben zusammen Ökonomie in Leeds studiert und sind alle nach Marseille gekommen. Es geht hier um Geldwäsche, Betrug Öko- und Wirtschaftskriminalität.

Kommissarin Bourdet, genannt B.B., ist die Kommissarin der inoffiziellen Brigade Anti-Criminalité in Marseille und hat ihre eigenen Methoden zur Verbrechensbekämpfung. Unterstützt wird sie von Armand Grisoni, einem korsischen Mafiaboss und von Esteban Carrincha, ein ehemaliger Dealer des Drogenbarons in Paraguay, der jetzt unfreiwilliger Helfer von B.B. geworden ist.

Der Einstieg in das Buch ist mir etwas schwer gefallen.
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.
Doch der Anfang war für mich noch nicht so richtig durchschaubar und etwas verwirrend.
Die Geschichte beginnt in Russland. Man ist gleich mitten im Geschehen drin. Die vielen russischen Namen und auch einige Begriffe waren für mich etwas gewöhnungsbedürftig.
Die Schauplätze wechseln und mit den Handlungsorten auch die Protagonisten.
Die Charaktere sind gut beschrieben, sympathisch war mir jedoch keiner von ihnen. Die Verbrecher sind brutal, skrupelos und grausam. Kommissarin Bourdet und ihr Team ermitteln inoffiziell und haben ziemlich brutalen Verhörmethoden.
Mich konnte der Roman leider nicht so fesseln.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Die Marseille-Connection

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Auf der Rückseite des Buches steht: Eine Gang aus der brillanten Verbrechern macht Marseille unsicher. Ihre Gier nach Reichtum und Macht ist grenzenlos. Nur eine durchschaut ihr Spiel: Kommissarin Bernadette ...

Auf der Rückseite des Buches steht: Eine Gang aus der brillanten Verbrechern macht Marseille unsicher. Ihre Gier nach Reichtum und Macht ist grenzenlos. Nur eine durchschaut ihr Spiel: Kommissarin Bernadette Bourdet, kurz B. B.
Nach dem Lesen dieser Zeilen erwartet man einen Krimi oder Thriller mit „Tätern in Nadelstreifen“. Statt dessen macht die o. g. Gang nicht mal die Hälfte des Buches aus. Das Buch beginnt mit einigen Kapiteln, die als Überschrift nur Koordinaten haben. Macht man sich die Mühe, nachzuschauen, dann verteilen sich diese Koordinaten über die ganze Welt von Russland bis nach Südamerika. Der Inhalt der Kapitel allerdings ähnelt sich. „Vorgestellt“ oder Haupthandelnde sind diverse Verbrecher verschiedener Länder, Größe und Nationalität. Sie eint eines: alle sind sie skrupellos und brutal und ein Teil von ihnen wird sich dann aus verschiedenen Gründen in Marseille finden.
Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Keine Seite ohne diverse Morde oder Vergewaltigungen. Manchmal hatte ich das Gefühl ich bin in einem „Computer-Baller-Spiel“, je mehr Tote, desto besser. Auch die Kommissarin und ihre 3 Untergebenen sind nicht viel besser, brutal mit einigen Tätern zusammenarbeitend, um größere Täter zu erwischen. Das alles hinterließ einen faden Geschmack bei mir, obwohl der Schreibstil nicht schlecht war. Der Inhalt aber hat mich abgestoßen.

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