Cover-Bild Junge aus West-Berlin
Band 18 der Reihe "Illustrierte Lieblingsbücher"
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: E-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 05.09.2024
  • ISBN: 9783462313116
Maxim Leo, Kat Menschik

Junge aus West-Berlin

Kat Menschik (Illustrator)

Band 18 der Lieblingsbuchreihe von Kat Menschik: Maxim Leos hinreißende Liebesgeschichte zwischen Marc aus Westberlin, der an den Wochenenden gerne in den Osten fährt, weil er dort als Westler wie ein Star behandelt wird. Und Nele aus Ostberlin, die Sartre liest, Weinbergschnecken isst und von Paris träumt. Über eine Liebe in einer Zeit, in der nichts ist, wie es scheint. Und in der nichts bleibt, wie es war.
Für eine ganze Generation war es ein wild flirrender Sommer: 1989. Rebellion und Aufbruch überall.  Fröhlich-bunte Anarchie im grauen Schattenland diesseits der Mauer. Endzeitstimmung –  aber in gut.
Mittendrin: Der Westberliner Marc, der in Ostberlin der sein kann, der er immer gerne gewesen wäre: ein interessanter, begehrenswerter Mann. Sobald er die Grenze übertritt, empfangen ihn seine Freunde aus der Ostberliner Szene mit offenen Armen. Natürlich auch, weil er Mangelware mitbringt, Bücher, Platten, Musikzeitungen. Die Ostler denken, er sei Tourmanager von coolen Bands in Westberlin, niemand weiß, dass er eigentlich nur als Roadie jobbt.
Bis ihm bei einer Party die rothaarige Nele über den Weg läuft, eine Träumerin wie er. Auch sie wäre gerne jemand anderes, eine Herzogin, eine Fee oder zumindest Französin. Wenn Nele und Marc über die Dächer von Prenzlauer Berg spazieren, fühlen sie sich seelenverwandt. Ein freier Ort im Nirgendwo für ihre Liebe. 
Bis irgendwann die Mauer fällt …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2025

Liebe und Lügen vor dem Fall der Mauer

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Da ich die Bücher von Maxim Leo bisher immer gerne gelesen habe, habe ich mich auch an „Junge aus West-Berlin“ gewagt und wurde nicht enttäuscht.

Marc aus Süddeutschland, der in seiner Jugend nie anerkannt ...

Da ich die Bücher von Maxim Leo bisher immer gerne gelesen habe, habe ich mich auch an „Junge aus West-Berlin“ gewagt und wurde nicht enttäuscht.

Marc aus Süddeutschland, der in seiner Jugend nie anerkannt und auch nicht beachtet wurde, zieht nach Westberlin. Schon als Jugendlicher hat er bei einer Klassenfahrt bemerkt, dass er in Ostberlin mit anderen Augen wahrgenommen wurde. So fährt er auch jetzt zunächst am Wochenende regelmäßig nach Ostberlin. Dort findet er Freunde (klar, er bringt ja auch immer begehrte Geschenke mit) und lernt Nele kennen. Sie verstehen sie wunderbar, aber Marc hat ein Problem. Natürlich nicht ahnend dass der Mauerfall bevorsteht, hat er sich in ein Lügengebilde verstrickt. So hat er bei seinem Beruf sich kurzerhand vom Stuhlträger zum Tourmanager von Bands gemacht. Nele ahnt nichts davon. Und dann fällt die Mauer!

Das kleine Buch hat mich irgendwie fasziniert. Nicht nur des Schreibstils von Maxim Leo wegen, sondern auch wegen der wunderschönen Illustrationen von Kat Menschik. Manche davon habe ich ziemlich lange betrachtet und trotzdem immer wieder etwas neues entdeckt.

Die Story ist flüssig und nachvollziehbar geschrieben, leider mit offenem Ende. Das war aber auch der einzige Punkt, der mich gestört hat. Maxim Leo hat viele Sätze eingearbeitet, bei denen ich doch breit grinsen musste. Ein Beispiel „Ich sagte, dass man bei uns das Wort Ausbeutung eher selten benutzte, dass wir es Teamarbeit nannten“

Maxim Leo bekommt von mir 4 Sterne, Kat Menschik 5 Sterne für die wunderbaren Illustrationen.
Eine Leseempfehlung für zwischendurch ist es mit seinen 80 Seiten allemal!

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Veröffentlicht am 09.08.2024

da kommen alte Erinnerungen hoch

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Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Die Geschichte ist einschmeichelnd und hat in mir alte Jugenderinnerungen wieder hervorgeholt. WG’s in Ostberlin, Nächte durchfeiern und
nicht an die Einschränkungen ...

Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Die Geschichte ist einschmeichelnd und hat in mir alte Jugenderinnerungen wieder hervorgeholt. WG’s in Ostberlin, Nächte durchfeiern und
nicht an die Einschränkungen durch den Staat denken. Einfach das Leben lieben. Auf so eine Gruppe trifft Marc, der in Westberlin lebt und bisher nicht wirklich viel mit seinem Leben anfangen konnte. Aber hier in Ostberlin ist er mit seinem Westgeld schon wer. So macht er sich mit dem Mitbringen der Mangelware schnell beliebt und erfindet eine berufliche Erfolgsstory für sich. Hier trifft Nele. Von ihr fühlt er sich angezogen, denn Nele ist anders. Sie ist eine Seelenverwandte, mit ihr kann er träumen, über den Dächern von Berlin zu ihrem kleinen, geheimen Schloss steigen und dort ihrer Fantasie freien Lauf lassen.
Die Geschichte ist unterlegt mit passenden Bildern und Zeitzeichen aus der DDR der 80er Jahre. Die betten sich passend in die Handlung ein und wecktem bei mir alte Erinnerungen. Ich habe mich mit diesem Buch sehr kurzweilig unterhalten gefühlt und gebe daher 4 Lese-Sterne.

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