Cover-Bild Station 9
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 18.03.2026
  • ISBN: 9783442496556
Naomi Williams

Station 9

Eine Patientin ohne Gedächtnis. Ist sie Opfer, Zeugin oder Mörderin? - Psychothriller - »Ein Psychothriller der Extraklasse mit einer mörderischen Wendung. Umwerfend!« (Claire Douglas)
Andrea Brandl (Übersetzer)

Als die Psychologin Emma Best eine Patientin mit Amnesie behandelt, wird sie in ein bitterböses Spiel verwickelt ...

Blutüberströmt wird Laura Winters mitten in London auf der Straße gefunden. Schnell stellt sich heraus, dass das Blut nicht ihres ist – und dass Laura keinerlei Erinnerung daran hat, was passiert ist. Die Trauma-Expertin Emma Best wird mit dem mysteriösen Fall beauftragt. Laura erzählt freimütig von ihrem wunderbaren Freund, der in ihrer Darstellung allerdings zu gut erscheint, um wahr zu sein. Überhaupt fragt sich Emma, ob Laura nicht ein dunkles Geheimnis verbirgt. Je mehr Laura ins Detail geht, desto beunruhigter ist Emma. Denn der Mann, den ihre Patientin als ihren Freund beschreibt, hat eine unheimliche Ähnlichkeit mit Emmas Ehemann. Als dieser von einer Geschäftsreise nicht zurückkehrt, hat Emma einen grauenvollen Verdacht: Hat Laura ihren Mann ermordet?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2026

Intensiver Psychothriller

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Eine Psychologin. Eine Patientin mit Amnesie. Ein bitterböses Spiel. Das sind die Zutaten, aus denen Naomi Williams ihren Psychothriller STATION 9 zusammengerührt hat. Das Ergebnis hat meinen Geschmack ...

Eine Psychologin. Eine Patientin mit Amnesie. Ein bitterböses Spiel. Das sind die Zutaten, aus denen Naomi Williams ihren Psychothriller STATION 9 zusammengerührt hat. Das Ergebnis hat meinen Geschmack getroffen.
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Darum geht’s: Blutüberströmt wird Laura Winters mitten in London auf der Straße gefunden. Das Blut ist nicht ihres. Laura hat keinerlei Erinnerung daran, was passiert ist…
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Okay, mein erster Gedanke war, dass ich so etwas ähnliches doch gerade erst in einem anderen Buch gelesen habe. Schnell hat sich dann aber herauskristallisiert, dass STATION 9 das Thema ganz anders anpackt. Dieser Psychothriller entpuppt sich nicht unmittelbar als rasanter Pageturner. Er setzt vielmehr auf ruhige Intensität.
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STATION 9 kommt eher langsam in die Gänge. Und dem ein oder anderen mag auf dem Lese-Weg vielleicht schon die Luft ausgehen. Mir hat der Stil aber gefallen. Und letztendlich kann ich für meinen Teil nur sagen: Dieser Thriller kommt langsam, aber gewaltig. Die Spannung ist über weite Strecken eher subtil und durch seltsame Ungereimtheiten geprägt. Im Verlauf nimmt die Handlung dann immer mehr an Fahrt auf – und tatsächlich war irgendwann der Punkt erreicht, an dem ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.
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Ich hatte keinen besonderen Anspruch an das Buch und bin absolut positiv überrascht worden. Mir hat STATION 9 gefallen. Der Erzählton ist leise, das Tempo eher langsam. Beides in einem Maße, wie es mich aber anspricht. Trotz schmaler unter 400 Seiten braucht die Story ein bisschen Anlaufzeit. Gerade die zweite Hälfte hat mir dann aber richtig gut gefallen. Ich bin hier insgesamt echt auf meine Kosten gekommen und hatte eine gute Lesezeit.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Ich bin zwiegespalten ...

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Ich finde es schwierig, diesen Thriller zu rezensieren, ohne zu viel zu verraten.

Die Prämisse – eine Art Schnitzeljagd im Rahmen eines Katz-und-Maus-Spiels während einer forensisch-psychologischen Evaluation ...

Ich finde es schwierig, diesen Thriller zu rezensieren, ohne zu viel zu verraten.

Die Prämisse – eine Art Schnitzeljagd im Rahmen eines Katz-und-Maus-Spiels während einer forensisch-psychologischen Evaluation – ist rätselhaft gestaltet und macht neugierig, doch mir fehlte es insgesamt an Spannung.

Die Charaktere waren mir unsympathisch; allerdings hatte ich den starken Eindruck, dass dies ein bewusst eingesetztes Stilmittel sein könnte.

Eine entscheidende Wendung basiert auf einer Erzähltechnik, die ich seit 2022 als überstrapaziert erlebe, zudem wirkt sie auf mich mittlerweile wie ein „Trick“, weil sie mMn „beliebige“ Überraschungen ermöglicht. Die Handlung empfand ich größtenteils als wenig glaubwürdig und die Figurendynamik (Frauen, die Opfer eines kontrollierenden Mannes werden) ebenfalls als überstrapaziert.

Die abgründige Auflösung und der großartige Schreibstil trafen vollkommen meinen Geschmack.

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