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Veröffentlicht am 12.02.2018

Etwas schwächer als Band 1, trotzdem ein toller Comic

Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)
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Kurzmeinung:
Ein sehr schöner Comic, der sich gut und schnell lesen lässt. Die Romanvorlage ist in diesem zweiten Band aber nicht ganz so gut umgesetzt –die Kürzungen der Romanvorlage sind mir hier unangenehm ...

Kurzmeinung:
Ein sehr schöner Comic, der sich gut und schnell lesen lässt. Die Romanvorlage ist in diesem zweiten Band aber nicht ganz so gut umgesetzt –die Kürzungen der Romanvorlage sind mir hier unangenehm aufgefallen. Trotzdem hat mir die Lektüre Spaß gemacht und nach Band 1 (Buchhaim) ist sie eh ein Muss.


Meine Meinung:
Wie ihr ja wisst, bin ich ein großer Walter Moers Fan und er ist einer meiner Lieblingsautoren und "Die Stadt der träumenden Bücher" ist einer meiner Lieblingsromane. Bei Band 1 habe ich lange überlegt, ob ich den Graphic Novel wirklich lesen möchte. Moers hat in seinem Roman die Stadt und die Personen so gut beschrieben, dass ich sehr genaue Vorstellungen von allem hatte und etwas Angst hatte, die Bilder könnten da nicht mithalten. Aber die Neugier hat dann doch überwogen und ich wurde nicht enttäuscht. Band 1 hat mir richtig gut gefallen und endet mit so einem Cliffhanger, dass ich Band 2 sofort bestellen musste.
Auch mit "Die Katakomben" ist eine tolle Umsetzung der großartigen Romanvorlage gelungen, aber diesmal etwas schwächer, als der erste Band. Die Kürzungen des Romantextes haben mir hier nicht ganz so gut gefallen. Besonders die Zeit von Hildegunst in Schloss Schattenhall hatte für mich zu große Lücken und die Beziehung zum Schattenkönig ist für mich nicht so gut rüber gekommen.
Aber die Bilder waren wieder toll gestaltet. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Bilder im Vergleich zu der Zeit in Buchhaim immer düsterer werden, was natürlich sehr gut den Kontrast zu der (vermeintlich) friedlichen und gemütlichen Stadt und den gefährlichen Katakomben darstellt.
Im Anhang des Graphic Novel befindet sich diesmal ein "Making Of" , was ich auch sehr interessant fand. Spannend zu sehen, was so hinter den Kulissen abläuft und wie so ein Comic entsteht.


Fazit:
Etwas schwächer als Band 1, aber trotzdem ein spannender und gut bebilderter Comic, der Spaß macht. Für Moers Fans ein Must Have und auch sonst eine Leseempfehlung. Den Vorgänger Band (oder die Romanvorlage) sollte man aber gelesen haben.

Veröffentlicht am 07.02.2018

Wichtiges Thema, aber nicht immer gut umgesetzt

Kleine große Schritte
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Kurzmeinung:
Obwohl ich sonst ein großer Picoult Fan bin, kann ich mich dieses Mal der Begeisterung nicht 100%ig anschließen. Zwar ist das Thema sehr wichtig und die Intention sehr gut, die Umsetzung allerdings ...

Kurzmeinung:
Obwohl ich sonst ein großer Picoult Fan bin, kann ich mich dieses Mal der Begeisterung nicht 100%ig anschließen. Zwar ist das Thema sehr wichtig und die Intention sehr gut, die Umsetzung allerdings fand ich nicht so gelungen.


Meine Meinung:
"Kleine große Schritte" behandelt ein sehr wichtiges Thema –Rassismus– und ich bin froh, dass es geschrieben wurde und viel gelesen wird. Dennoch bin ich nicht so richtig warm mit der Geschichte geworden und ich habe einige Kritikpunkte.
Zum einen würde ich mir gerade zu diesem Thema lieber mehr "own voice" Bücher wünschen. Obwohl Picoult im Nachwort ganz gut beschreibt, dass sie sich der Problematik bewusst ist und was ihre Gründe waren, dieses Buch dennoch zu schreiben:


"Ich schreibe für meine eigene Gemeinschaft –Weiße–, die kein Problem haben, einen Neonazi als Rassisten auszumachen –den eigenen Rassismus aber nicht erkennen." S. 583

Außerdem ist die Übersetzung an mancher Stelle nicht gut gelungen. Zum Beispiel wird in dem Buch sehr oft das Wort "Farbige" verwendet, welches eine Fremdbezeichnung aus der Kolonialzeit ist. Also wird ein rassistisches Wort in einem Anti-Rassismus-Roman verwendet. Da muss man sich schon echt wundern, wie dass dem Verlag passieren konnte. Ich hoffe, dass wird in zukünftigen Ausgaben noch geändert.

Aber auch die gesamte Geschichte hat mir nicht so gut gefallen. Für mich wirkten viele Szenen sehr konstruiert und man konnte genau erkennen, warum diese Handlung gerade nötig ist, um uns einen bestimmtem Aspekt von Rassismus zu erklären. Dadurch wirkte der Roman für mich aber oft unauthentisch und die Personen kamen mir nicht sehr nahe. Da war für mich zu viel erhobener Zeigefinger dabei.
Manchmal fiel es mir aber auch schwer, die Geschichte zu akzeptieren, weil manche Situationen für mich so unvorstellbar waren, dass ich sofort eine gewisse Reaktanz gespürt habe. Ein bisschen "Kann das wirklich so sein, oder ist das nicht etwas übertrieben?" Und genau deswegen finde ich dieses Buch eben trotz meiner Kritikpunkte so wichtig. Denn es hat mich dazu gezwungen, mir immer wieder bewusst zu machen, dass es zwar nicht meine Lebensrealität ist, aber die von vielen anderen Menschen auf der Welt. Und dass auch Ignoranz schon ein Privileg ist.


Fazit:
Insgesamt ist es ein Buch, das man gut lesen kann und gerade für Picoult Zielgruppe (privilegierte, weiße Leser_innen) bestimmt sehr viel Lehrreiches und Denkanstöße enthält. Ich hatte mir aber mehr von dem Roman erhofft und war daher und wegen der angesprochenen Kritikpunkte etwas enttäuscht.


Fun Fact:
Zu dem Buch gibt es auch ein kleines Prequel, "Das Mädchen mit den roten Schuhen", das nur als eBook erschienen ist. Darin wird die Kindheit der Protagonistin Ruth beschrieben wird. Ich finde es eine gute Idee und eine sinnvolle Ergänzung zu der Geschichte.

Den Roman "Kleine große Schritte" gibt es auch als Hörbuch. Von diesem möchte ich euch aber ausdrücklich abraten. Ich habe ein bisschen hineingehört, und immer mal wieder mit dem Roman verglichen. Die Hörbuch- Geschichte ist so stark gekürzt, dass wirklich viele wichtige Szenen fehlen. Der Rest wirkt wie zusammengestückelt und hat für mich auch teilweise nur wenig Sinn ergeben, weil eben wichtige Handlungsstücke weggelassen wurden.

Veröffentlicht am 04.02.2018

Fehlende Spannung, dafür voller Klischees. Für mich leider ein Flop!

... und morgen werde ich dich vermissen
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Kurzmeinung:
Dieser Thriller war leider eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Ein langweiliger Fall, ein klischeehafter Ermittler und stereotype Charaktere. Von Drogenmissbrauch über Übelkeit bei der Obduktion ...

Kurzmeinung:
Dieser Thriller war leider eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Ein langweiliger Fall, ein klischeehafter Ermittler und stereotype Charaktere. Von Drogenmissbrauch über Übelkeit bei der Obduktion wurde kein Klischee ausgelassen, dafür fehlte die Spannung.


Meine Meinung:
Das erste Buch des Jahres und gleich ein Flop. An diesem Buch hat mir eigentlich gar nichts gefallen. Als ich dieses Buch in meinem Neuerscheinungsbeitrag vorgestellt habe, war ich voller Vorfreude. Mein einziges Bedenken: "Hoffentlich ist der Ermittler kein "kaputter Alkoholiker" Klischee." Doch genau das ist leider eingetroffen.
Thorklid Aske ist einfach nur schrecklich klischeehaft: abgewrackt, alkoholsüchtig und psychisch und körperlich am Ende. Das hat sich irgendwie in sehr vielen Thrillern zum Status quo entwickelt und mich nervt das sehr. Warum müssen eigentlich alle Ermittler so sein? Warum muss es immer so viel um sie gehen? Könnte nicht mal wieder einfach der Fall im Mittelpunkt stehen?
Das wäre aber bei diesem Thriller auch nicht besonders hilfreich gewesen, denn der Fall war sehr langweilig. Die Handlung hat schon eeeewig gebraucht, um überhaupt in Fahrt zu kommen. Dann gab es die erste Leiche und ab da hat der Fall dann für mich irgendwie völlig den roten Faden verloren. Der Fall ist verwirrend, aber nicht auf die gute, mysteriöse Art und Weise. Die Handlung plätschert nur so vor sich hin und da hat sich bei mir schnell Langeweile breit gemacht. Als dann noch die übernatürlichen Elemente ins Spiel kamen, war ich endgültig verwirrt. Das habe ich nur als überflüssig empfunden.
Es ist schon fast eine Kunst, wie in diesem Buch einfach jeder Charakter stereotyp ist –allen voran natürlich der kaputte Ermittler. Aber auch die Beschreibung der anderen Personen bleibt völlig an der Oberfläche. Zu keiner Person habe ich mir ein genaueres Bild machen, geschweige denn ein Gefühl für sie entwicklen können.


Fazit:
Auf "...und morgen werde ich dich vermissen" von Heine Bakkeid habe ich mich sehr gefreut. Der Klappentext klang so vielversprechend und ich habe den Thriller sogar in meinem Neuerscheinungsbeitrag vorgestellt. Doch dann hat mich dieses Buch leider absolut enttäuscht. Dem Fall fehlt der rote Faden und den Charakteren die Tiefe. Sowohl der Verlauf der Handlung, als auch das Schicksal der Personen bleibt mir während des Lesens eigentlich ziemlich gleichgültig. Selten hat mich ein Thriller so gelangweilt und ich bin im Nachhinein überrascht, dass ich bis zum Ende durchgehalten habe.

Veröffentlicht am 23.01.2018

Kühle Analyse einer unvorstellbaren Katastrophe

Dann schlaf auch du
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Kurzmeinung:
Das eindringliche Psychogramm einer Nanny. Der Anfang ist gleich ein Schock und so verläuft der Rest des Romans eher antiklimaktisch. Dennoch konnte ich mich dem Sog nicht entziehen und das ...

Kurzmeinung:
Das eindringliche Psychogramm einer Nanny. Der Anfang ist gleich ein Schock und so verläuft der Rest des Romans eher antiklimaktisch. Dennoch konnte ich mich dem Sog nicht entziehen und das Unbehagen wuchs mit jeder Seite mehr. Teilweise hatte die Geschichte aber auch einige Längen.

Meine Meinung:
Über diesen Roman hatte ich im Vorfeld schon sehr viele Meinungen gelesen –und diese gingen sehr auseinander. Das Buch scheinte zu polarisieren und so war ich sehr gespannt, wie es mir gefallen würde.
Die Geschichte beginnt gleich mit einem großen Paukenschlag. Die große Katastrophe –die Nanny hat die beiden Kinder umgebracht. Überall Blut, Panik und die verzweifelten Schreie der Eltern.
Da ist es natürlich klar, dass der Rest des Romans antiklimaktisch verläuft. Die Handlung macht einen Sprung zurück in die Zeit, als das Ehepaar Massé auf der Suche nach einer Nanny sind und ihr Glück kaum fassen können, als sie Louise finden und sie sich als wahrer Engel erweist. Wir erfahren nun abwechselnd aus Miriams und Louises Sicht, wie sich die Dinge entwickeln. Ab und zu gibt es auch Einschübe von anderen Personen, die Louise beschreiben. Die Darstellung von Louise wird auch durch Rückblicke in ihr Leben ergänzt. So entwickelt sich nach und nach das Psychogramm der Nanny, wie ihr Leben verlaufen ist, was sie zu der Person machte, die sie heute ist und was sie schließlich zu der schrecklichen Handlung gebracht hat.
Dies geschieht in leisen Tönen. Nach dem Höhepunkt direkt am Anfang fällt die Geschichte in einen ruhigen Erzählton und erzeugt nach und nach eine subtile Spannung und erzeugt beim Leser ein stetig wachsendes Unwohlsein.
Es ist fast schon gruselig mitzuerleben, wie Louise sich nach und nach "ihr Nest inmitten der Wohnung" bereitet (S. 56) und immer wichtiger wird, wobei man doch als Leser*in weiß, was Schreckliches passieren wird.
Die Spannung baut sich in diesem Roman nicht dadurch auf, dass man nicht weiß, was passiert. Das ist schließlich schon nach dem ersten Satz klar. Die Spannung entsteht durch die Rückblicke und Einblicke, in das Leben. Dadurch, dass man mitverfolgen kann, wie es dazu kam, was Louise hat so eskalieren lassen.

Gleichzeitig gewährt uns "Dann schlaf auch du" einen Einblick in die französische Gesellschaft. In die verschiedenen Schichten. Auf der einen Seite die wohlhabenderen Familien, auf der anderen Seite ihre Nannys, die oft Einwanderer sind, manchmal illegal. Wir lesen von Müttern im Zwiespalt zwischen den Wunsch, bei ihrer Kindern zu sein und dem Bedürfnis nach beruflicher Verwirklichung und Anerkennung. Wir begegnen frustrierten Vätern, die das Familienleben nicht auslastet und gleichzeitig überfordert. Diese vielen verschiedenen Perspektiven haben mir gut gefallen.

Verwirrt war ich allerdings manchmal, wenn diese Perspektiv- oder auch Zeitenwechsel so überraschend kamen. Manchmal mitten im Absatz. Da habe ich dann erstmal ein paar Zeilen gebraucht, um mich neu in der Geschichte zu orientieren. Das hat meinen Lesefluss manchmal gestört.

Das Buch hat von mir außerdem keine bessere Bewertung bekommen, weil es mich trotz der unheilvollen Geschichte nicht wirklich erreicht hat. Die Personen blieben mir immer fremd und distanziert. Zwar hat der Roman mich zwischendurch gefesselt und mich auch in seinen Bann gezogen, aber nachdem die letzte Seite gelesen und das Buch zugeschlagen wurde, blieb nichts zurück. Kein Nachhall, keine Emotionen, die erst noch abklingen müssen.
Vielleicht ist es gut, dass die Geschichte so eine Distanz behält. Vielleicht hätte man mehr Emotionen bei einem Doppelmord an kleinen Kindern auch gar nicht ertragen.
Aber ich hatte mich auf etwas anderes eingestellt, hatte etwas anderes erwartet und deswegen ist meine Bewertung so ausgefallen.


Fazit:
Ein gutes Buch, dass trotz des ungewöhnlichen Aufbaus einen Sog auf die LeserInnen ausübt. Sehr analytisch und kühl gewährt es Einblicke in die Psyche einer Frau –der Nanny– und in das ganze Familiengefüge der Massés. Dennoch bleibt die große Begeisterung bei mir aus, weil mich die Geschichte nicht erreicht hat.

Veröffentlicht am 16.01.2018

Trotz einiger Schwächen ein spannender Thriller

Woman in Cabin 10
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Kurzmeinung:
Ein spannender Psychothriller auf hoher See. Leider hat mir die Protagonistin absolut nicht gefallen, es gab einige Längen und die große Dramatik am Ende war unnötig. Insgesamt aber dennoch ...

Kurzmeinung:
Ein spannender Psychothriller auf hoher See. Leider hat mir die Protagonistin absolut nicht gefallen, es gab einige Längen und die große Dramatik am Ende war unnötig. Insgesamt aber dennoch ein sehr guter Thriller, der mich so gefesselt hat, wie lange keiner mehr und mir eine ordentliche Portion Nervenkitzel beschert hat.


Meine Meinung:
Mit "Woman in cabin 10" hat Ruth Ware einen wirklich spannenden Psychothriller geschaffen.
Der Einstieg war sehr gelungen und ich war sofort gefesselt. Leider gab es danach schon die ersten Längen, die sich streckenweise durch das ganze Buch ziehen.

Sehr gut gefallen an diesem Thriller hat mir das geschlossene Setting. Etwas passiert auf hoher See in Kabine 10 und der Täter muss einer der Menschen auf dem Schiff sein. Das Setting hat Potential, welches auch gut ausgeschöpft wurde. Nach und nach werden die anderen Passagiere vorgestellt und so kann man als Leser*in sehr gut miträtseln, wer verdächtig ist, was ein mögliches Motiv sein könnte. Die Spannung steigt immer mehr und irgendwann war ich beim Lesen schon richtig paranoid geworden und habe keiner Person mehr getraut.

Mein großer Kritikpunkt ist aber die Protagonistin. Lo ist sehr labil, hat Panikattacken, die sie mit Alkohol zu dämpfen versucht. Das hat zur Folge, dass sie sich manchmal nicht auf ihre Wahrnehmung verlassen kann. Solche Charaktere nerven mich in Krimis/ Thrillern ja immer sehr, weil dadurch einfach alles in Zweifel gezogen werden kann. Das empfinde ich immer als recht "billigen" Trick, um Spannung aufzubauen. Bei mir erzeugt es aber einen gegenteiligen Effekt: ich bin eher genervt. So ging es mir auch dieses Mal. Und die Passagen, in denen die Protagonistin nur jammert oder sich fragt, ob sie die Dinge wirklich gesehen hat, habe ich manchmal nur überflogen.

Auch die große Dramatik am Ende fand ich unnötig und ich habe die ganzen dramatischen Wendungen irgendwann einfach nur noch überflogen.
Die Auflösung des ganzen Story wiederum hat mir richtig gut gefallen. Sie ist sehr überraschend, aber plausibel. Einige Fragen bleiben zwar offen, aber damit kann ich gut leben.

Auch sehr gut gefallen haben mir die Einschübe am Ende jedes Teils. Dabei handelt es sich um E-Mails, Beiträge in Internetforen oder SMS. Sie brechen die Form ein wenig auf und machen den Roman interessanter. Sie sind meist einige Tage älter, als der aktuelle Zeitpunkt in der Handlung. Durch die Andeutungen und den Blick in die Zukunft wird viel Spannung aufgebaut. Ein cooler Kniff.


Fazit:
Insgesamt hat mir "Woman in dahin 10" von Ruth Ware gut gefallen. Die Längen und die unnötige Dramatik kann ich gut verzeihen, denn das Buch bietet unglaubliche Spannung und Nervenkitzel und hat mich so sehr gefesselt, wie lange kein Thriller. Einziger Wermutstropfen ist für mich die psychisch labile Protagonistin.