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Veröffentlicht am 02.02.2026

Lustige Details

Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte
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„Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte“ ist ein farbenfrohes Bilderbuch für Kinder zwischen drei und fünf Jahren. Die Illustrationen sind sehr bunt gestaltet, teils modern und sichtbar ...

„Vom kleinen Spatz, der eine große Amsel werden wollte“ ist ein farbenfrohes Bilderbuch für Kinder zwischen drei und fünf Jahren. Die Illustrationen sind sehr bunt gestaltet, teils modern und sichtbar computerbearbeitet, mit vielen kleinen, lustigen Details, bei denen ich selbst schmunzeln musste.

Inhaltlich lernen die Kinder verschiedene Vogelarten kennen, die im Buch nach ihrer Größe geordnet sind. Der kleine Vogel möchte jeweils der nächstgrößere sein – etwa vom Spatz zur Amsel – was für Kinder gut nachvollziehbar ist und spielerisch Wissen vermittelt.

Das Ende der Geschichte hat mich als Erwachsene nicht ganz abgeholt. Für kleine Kinder ist das jedoch nebensächlich: Sie empfinden das Ende als lustig, und ihre Fantasie wird deutlich angeregt. Trotzdem brauchte es bei uns ein kurzes Gespräch, da die Wünsche und Träume der kleinen Vögel recht abrupt ausgebremst werden und nicht jedes Kind sofort versteht, worauf die Geschichte hinauswill.

Der Preis von 16 € erscheint mir vergleichsweise hoch. Gerade bei höherpreisigen Kinderbüchern gibt es oft zusätzliche Aspekte wie Spendenprojekte, nachhaltige Materialien oder ökologische Initiativen – das ist hier leider nicht der Fall.

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Haters to lovers in Berlin

Beste Feinde daten nicht
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Mit „Beste Feinde daten nicht“ erzählt die deutsche Autorin Marit Bernson eine moderne Romantic Comedy, die in Berlin spielt und genau dort ihren Ton findet: lebendig, direkt und charmant.

Im Mittelpunkt ...

Mit „Beste Feinde daten nicht“ erzählt die deutsche Autorin Marit Bernson eine moderne Romantic Comedy, die in Berlin spielt und genau dort ihren Ton findet: lebendig, direkt und charmant.

Im Mittelpunkt steht Jess, Kolumnistin einer Zeitschrift, in der sie einen Dating-Ratgeber schreibt. Durch ihre Erfahrungen blickt sie eher nüchtern und vorsichtig auf die Liebe, was sie zu einer glaubwürdigen und sympathischen Protagonistin macht.

Marten ist selbsternannter Date-Professor, nicht arrogant, aber sehr von seinem Wissen überzeugt. Als er Jess zu einem Date einlädt, ohne ihr seine wahre Rolle zu verraten, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Ab diesem Moment gerät vieles durcheinander, Missverständnisse häufen sich und kein Treffen läuft so, wie man es erwarten würde.

Gerade daraus entsteht eine witzige Haters-to-Lovers-Dynamik. Die Gespräche sind frech, lebendig und voller Wortgefechte, die eher zum Schmunzeln als zum Kopfschütteln einladen. Die hitzigen Diskussionen wirken nie verletzend, sondern zeigen, wie unterschiedlich zwei Menschen auf Liebe und Dating blicken können.

Die Geschichte punktet mit humorvollen Situationen, lebhaften Dialogen, einer Entwicklung, die sich natürlich anfühlt

Besonders schön: Das Happy End fühlt sich verdient an und rundet die Geschichte harmonisch ab.

Fazit:
Eine unterhaltsame, warme und humorvolle Liebesgeschichte mit Berliner Flair, viel Wortwitz und Charakteren, die man gern begleitet. Perfekt für alle, die romantische Geschichten mit Herz, Humor und einem guten Ende mögen.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Verwirrend aber unheimlich gut

The Tainted Cup
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The Tainted Cup hat es mir am Anfang wirklich nicht leicht gemacht. Ich war oft überfordert von den vielen Namen, Begriffen und einer komplett fremden Welt mit eigener Zeitrechnung. Gerade im Hörbuch habe ...

The Tainted Cup hat es mir am Anfang wirklich nicht leicht gemacht. Ich war oft überfordert von den vielen Namen, Begriffen und einer komplett fremden Welt mit eigener Zeitrechnung. Gerade im Hörbuch habe ich mehr als einmal den Überblick verloren und mich gefragt, wo wir gerade sind und warum das wichtig ist. Das war anstrengend – und das gehört zur Wahrheit dazu.

Trotzdem hat mich diese Geschichte nicht losgelassen. Die Welt ist seltsam, kühl und verstörend, aber genau dadurch auch faszinierend. Die Ideen sind ungewöhnlich, manchmal fast unangenehm, und wirken gerade deshalb glaubwürdig. Menschlichkeit ist hier nichts Selbstverständliches, sondern etwas Seltenes, Zerbrechliches. Wenn sie aufscheint, trifft sie umso stärker.

Lange Zeit bleibt man emotional auf Distanz. Man beobachtet, denkt mit, versucht zu verstehen. Und dann gibt es plötzlich diesen Moment von Frustration – das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, dass zu viele Fragen offen bleiben und eine Lösung zu einfach wirkt. Genau da hat mich das Buch gepackt, weil ich mich auf einmal genauso fühlte wie die Figuren selbst.

Die Beziehung zwischen den Hauptfiguren ist ruhig, fordernd und frei von jeder unnötigen Romantisierung. Es geht um Vertrauen, um Lernen, um das Aushalten von Unsicherheit. Gerade diese Zurückhaltung macht sie glaubwürdig. Niemand wird geschont, weder im Handeln noch im Denken.

Das Ende kommt schnell, überraschend und wirft neue Fragen auf, statt alles sauber abzuschließen. Das ist nicht bequem – aber es passt. Ich war am Ende angespannt, neugierig und wollte sofort wissen, wie es weitergeht.

The Tainted Cup ist kein Wohlfühlbuch. Es verlangt Geduld, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verwirrung auszuhalten. Aber wer sich darauf einlässt, bekommt eine Geschichte, die nachhallt – und mich definitiv neugierig auf den nächsten Band gemacht hat.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Cozy und zum schnurren

Werecat Café
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Der Klappentext und das Cover haben mich sofort getroffen. Irgendetwas darin hat direkt dieses herbstliche Gefühl geweckt – Hexen, warmes Licht, ein Hauch Magie. Perfekt für diese Jahreszeit, in der man ...

Der Klappentext und das Cover haben mich sofort getroffen. Irgendetwas darin hat direkt dieses herbstliche Gefühl geweckt – Hexen, warmes Licht, ein Hauch Magie. Perfekt für diese Jahreszeit, in der man sich mit einem Buch einkuscheln will.

Der Anfang war für mich ehrlich gesagt etwas zäh. Ruhig, fast zu ruhig. Ich war kurz enttäuscht, weil ich mehr erwartet hatte. Aber dann hat sich die Geschichte langsam entfaltet. Immer noch sanft, immer noch leise – aber genau das hat mich irgendwann gepackt. Ich habe gemerkt: Das hier ist cozy. Jetzt verstehe ich endlich, warum dieses Genre so beliebt ist.

Die Idee mit den Werkatzen war für mich ein echtes Highlight. Keine überzeichneten Werwölfe, sondern Katzen – elegant, gefährlich, aber kontrolliert. Diese Mischung hat mich überrascht und sofort neugierig gehalten.

Und dann diese Anziehung zwischen der Hexe und dem Werkater. Von der ersten Begegnung an spürbar, aber nie laut. Sie wächst leise, baut sich auf, schwebt zwischen den Zeilen. Man weiß natürlich, worauf es hinausläuft. Trotzdem kämpfen die beiden dagegen an, und genau das macht ihre Entwicklung so schön. Ich habe mich dabei erwischt, wie ich immer wieder grinsen musste, weil die Spannung einfach stimmte.

Die Geschichte ist nicht voller Action, kein Drama, das einen durchrüttelt. Sie ist ruhig – aber sie berührt. Sie nimmt einen mit auf eine warme, atmosphärische Reise, die man einfach gern erlebt. Am Ende kann ich nur sagen: Ich habe das Buch wirklich genossen. Und ich bin froh, dass ich mich darauf eingelassen habe.
Vielen Dank an NetGalley für das Reziexemplar.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Slowburn und Romantasy

The Wind Weaver (The Wind Weaver 1)
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The Wind Weaver – Sturmverführt ist ein Romantasy-Auftakt, der mich von Beginn an abgeholt hat. Der Schreibstil ist angenehm, fließend und sehr bildhaft. Man gleitet förmlich durch die Seiten und verliert ...

The Wind Weaver – Sturmverführt ist ein Romantasy-Auftakt, der mich von Beginn an abgeholt hat. Der Schreibstil ist angenehm, fließend und sehr bildhaft. Man gleitet förmlich durch die Seiten und verliert sich schnell in der Welt, die Julie Johnson erschaffen hat.

Das Worldbuilding ist stimmig und gut durchdacht. Elementare Magie, Krieg, äußere Bedrohungen – aber auch innere Konflikte, die den Figuren Tiefe verleihen. Genau diese Mischung macht die Geschichte so lebendig. Die Welt fühlt sich nicht nur wie eine Kulisse an, sondern wie ein Ort, an dem alles miteinander verbunden ist.

Rhya, die weibliche Protagonistin, trägt eine schwere Vergangenheit mit sich. Ihr Leben war alles andere als leicht, und doch gibt sie nicht auf. Ihre Stärke liegt nicht darin, unverwundbar zu sein, sondern darin, weiterzumachen – trotz allem. Das macht sie nahbar und emotional greifbar.

Scythe ist ein Charakter, der neugierig macht. Von Anfang an spürt man, dass hinter seiner Fassade mehr steckt, als er zeigt. Seine Präsenz hat Gewicht, und jede Szene mit ihm lässt erahnen, dass seine Rolle noch weit größer ist, als man zunächst vermutet.

Zwischen Magie und Krieg entwickelt sich langsam eine Verbindung, ein leises Knistern, das sich Stück für Stück intensiviert. Es ist kein lautes, überstürztes Feuer, sondern eines, das wächst und wärmer wird – und genau das macht es so reizvoll. Der Wind steht dabei klar im Fokus, doch ich habe stark das Gefühl, dass Wasser später eine ebenso bedeutende Rolle spielen wird.

Auch das Hörbuch hat mich überzeugt. Die Sprecherin hat ein gutes Gespür für Tempo und Emotionen und verleiht den verschiedenen Stimmen Persönlichkeit und Tiefe. Das Zuhören fühlt sich angenehm und rund an.

Zum Ende hin wird es richtig spannend. Die Handlung zieht spürbar an, und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Mit dem letzten Kapitel blieb vor allem eines: Vorfreude auf den zweiten Band.

Fazit:
Die Windweberin hat mich emotional abgeholt und vollkommen überzeugt. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht – und definitiv im Kopf bleibt.

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