Der Beginn eines Abenteuers
Das Lied der DunkelheitMeine Rezension könnte Spoiler enthalten, ich versuche aber so wenig wie möglich zu verraten.
Was Peter V. Brett hier abgeliefert hat ist der absolute Wahnsinn. Soviel vorweg, anders kann ich meine Begeisterung ...
Meine Rezension könnte Spoiler enthalten, ich versuche aber so wenig wie möglich zu verraten.
Was Peter V. Brett hier abgeliefert hat ist der absolute Wahnsinn. Soviel vorweg, anders kann ich meine Begeisterung nicht in Worte fassen.
Worum geht es?
Wir finden uns in einer Welt wieder, ähnlich unserer, verdammt ähnlich sogar. Es ist aber eine andere Zeit. Wir erleben eine art mittelalterliches Dorfleben mit all seinen Fassetten, bis auf die Tatsche dass hier alles anders ist als normal, denn diese Welt wird bei Anbruch der Nacht von Dämonen beherrscht, denen es nach nichts anderen giert als die Menschen zu vernichten und zu verspeisen und das JEDE Nacht. Die Menschheit kann sich nur mit Hilfe von Schutzzeichen vor den Dämonen retten. Wie das geschieht und was es da alles zu beachten gibt würde den Rahmen einer Rezension sprengen und außerdem ist es viel interessanter es selber zu erleben.
Um wen geht es?
Wir haben es in der Story mit hauptsächlich drei Figuren zu tun, denen jeweils immer ein ganzes Kapitel gewidmet wird, auch wenn dies nicht zu gleichen Teilen. Da gibt es Arlen den Jungen der mal später Kurier werden möchte (in dieser Welt ein gefährlicher und angesehener Beruf). Dann haben wir das Mädchen Leesha, ihr Streben gilt dem heilen von Menschen und sie möchte gern eine Kräutersammlerin werden (auch ein hoch angesehner Beruf, da Krankheiten und Verletzungen an der Tagesordnung sind). Und zu guter letzt gibt es noch Rojer, er möchte gern Jongleur werden, klingt seltsam, naja ist es auch, aber dies hat auch einen triftigen Grund. Ohne zu viel zu verraten, geht es hier ums erwachen werden. Wir sehen alle drei aufwachsen und erleben Höhen und Tiefen und ihr Leben in einer Dämonen verseuchten Welt.
Wie ist der Schreibstil?
Das Buch lässt sich flüssig lesen und wird zu keiner Zeit langweilig. Die Charaktere sind perfekt ausgearbeitet und man fiebert mit jedem einzelnen mit. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und erlebt dabei fantastische Sachen. Nichts passiert zufällig und Nebensächlichkeiten erweisen sich später nochmal als wichtig. Klar, es gibt auch ein paar Logikfehler und man fragt sich ab und zu ob Dinge nicht vielleicht auch anders funktioniert hätten. Aber ganz ehrlich, das hat zu keinem Zeitpunkt wirklich gestört und ich wurde bestens unterhalten. Peter V. Brett nimmt auch kein Blatt vorn Mund, alles erklärt er frei von der Leber weg, dabei werden auch Themen wie Menstruation, Sex, Vergewaltigung und Gewalt angesprochen, nie übertrieben aber doch so explizit wie ich es mir wünsche. Es passt einfach prima zum Setting.
Für wen ist dieses Buch?
Für alle Fantasy-Liebhaber, die ausgearbeitet Figuren mögen, unterhalten werden möchten und einfach auf tolle Geschichten stehen, welche nicht bereits schon 1000 mal zu Papier gebracht wurden.
Ich kann dieses Buch wirklich nur jeden empfehlen. 5 Sterne von mir.