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Veröffentlicht am 26.09.2018

Romantische, spannende Geschichte über Loslassen und Neuanfangen

Hoffnung auf Kirschblüten
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Zum Inhalt: "Ich war immer unerschrocken und ohne Auffangnetz durchs Leben getanzt. Aber dann war ich gestürzt. Und seitdem hatte ich Angst." Mia fährt vor Weihnachten mit gebrochenem Herzen und einem ...

Zum Inhalt: "Ich war immer unerschrocken und ohne Auffangnetz durchs Leben getanzt. Aber dann war ich gestürzt. Und seitdem hatte ich Angst." Mia fährt vor Weihnachten mit gebrochenem Herzen und einem Bolzenschneider im Gepäck nach Paris. Dort möchte sie das Liebesschloss durchtrennen, das sie ein paar Wochen zuvor mit Ric an einer der vielen Brücken befestigt hat - doch an welcher? Als Mia dem geheimnisvollen Noah begegnet, der sie zu den schönsten Plätzen der Stadt führt, wird ihre Suche fast zur Nebensache. Doch noch hat sie mit der Vergangenheit nicht abgeschlossen. Bittersüß und berührend – Ein Buch über Abschied und Neubeginn, über Loslassen und Festhaltenwollen und eine Liebeserklärung an eine der schönsten Städte der Welt!


Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang war es für mich schwer reinzukommen, da man sofort mit allerhand Charakteren konfrontiert wurde, die schwer auseinander zu halten waren. So hat Mia nämlich 3 Schwestern, wobei eine davon ihre Zwillingsschwester war. Mit der Zeit wurde aber einiges geklärt und man wusste auch wer wer ist.
Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Leute die im Dialekt oder Akzent gesprochen haben, da es genau so geschrieben war wie sie es ausgesprochen haben. Das fand ich eine sehr witzige Idee.
Auch, dass der Titel im Buch aufgegriffen wird, da Mia einen Kirschzweig geschenkt bekommt, hat mir auch sehr gut gefallen.


Alles in allem würde ich das Buch weiter empfehlen, da es mir recht gut gefallen hat. Durch die Startschwierigkeiten die ich hatte, ist es kein 'sehr gut' geworden.

Veröffentlicht am 26.09.2018

spannende Geschichte für Heranwachsende

Infinity Drake – Scarlattis Söhne
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Infinity Drake, genannt Finn, und sein verrückter Onkel Al sind gerade auf dem Weg in die Ferien, als Al zu einer internationalen Krisenkonferenz abberufen wird. Die Welt steht vor einer globalen Katastrophe: ...

Infinity Drake, genannt Finn, und sein verrückter Onkel Al sind gerade auf dem Weg in die Ferien, als Al zu einer internationalen Krisenkonferenz abberufen wird. Die Welt steht vor einer globalen Katastrophe: Im Süden Englands wurde ein sogenannter Scarlatti freigesetzt, ein Killerinsekt, das innerhalb weniger Tage die halbe Menschheit auslöschen könnte. Sofort wird ein Interventionsteam zusammengestellt, das den Scarlatti verfolgen und vernichten soll. Es gibt bereits eine heiße Spur, aber der Scarlatti ist so klein wie ein Daumen und schwirrt durch ein Gebiet so groß wie die ganze Grafschaft Surrey. Nur ein Team, das genauso winzig ist, hat eine reale Chance ihn zu finden. Eine durchgeknallte Idee? Nein, denn Onkel Al hat eine Maschine erfunden, mit der die gesamte Crew auf durchschnittlich 9 Millimeter geschrumpft werden kann. Ein hochriskanter Auftrag, für den nur speziell ausgebildete Agenten in Frage kommen. Kurz nachdem er das Team auf seine gefährliche Mission geschickt hat, vermisst Onkel Al plötzlich seinen Neffen Infinity ...




Das Buch an sich ist sehr angenehm geschrieben. Man merkt beim Lesen, dass es für junge Heranwachsende geschrieben wurde. Ich fand die ganze Lautmalerei zwischendrin sehr nervig und unangenehm. Es war auch schwer es wirklich zu überlesen, da es meist dick gedruckt war. Was mir jedoch gut gefiel, waren die jeweiligen Abschnitte. Man hat an der Formatierung genau gesehen, in was für einem Handlungsstrang man sich gerade befand. Ich denke wäre alles in einem Format geschrieben gewesen, dann hätte man sich vielleicht hin und wieder etwas verfangen. Die Spannung und die Handlung war für junge Leute perfekt. Auf Erwachsene wirkt es jedoch hin und wieder sehr langatmig und vielleicht auch etwas langweilig. Es gab zwar viel Action aber stellenweise ist dabei nicht sonderlich viel passiert. Die erklärenden Fußnoten fand ich super. Auch wenn ich vieles davon schon wusste, so wissen es andere Leser vielleicht nicht und es hilft dem Verständnis.
Also alles in allem für Jugendliche ein tolles Buch.

Veröffentlicht am 26.09.2018

was gutes für zwischendurch

Real Life Sucks. Außer uns sind alle bescheuert
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Schon einmal habe ich ein Buch in diesem Stil gelesen, was mir aber nicht so gut gefallen hat, da es dort nur Briefe waren. Hier wechselten sich Emails mit Kurznachrichten ab, was ich recht erfrischend ...

Schon einmal habe ich ein Buch in diesem Stil gelesen, was mir aber nicht so gut gefallen hat, da es dort nur Briefe waren. Hier wechselten sich Emails mit Kurznachrichten ab, was ich recht erfrischend fand. Natürlich fehlt dem ganzen ein bisschen der Tiefgang. Man erfährt nicht ganz so viel über die beiden Charaktere. Nur das, was sie in den Nachrichten von ihren Gefühlen, der Vergangenheit oder der Gegenwart preisgeben.

Das Buch war schnell durchzulesen und ist wohl was gutes für Zwischendurch. Was mich etwas gestört hat, war, dass keine Daten dabei waren. Nur hin und wieder Uhrzeiten und gerade zum Schluss weiß man nicht genau wie viel Zeit vergangen ist und ist ein bisschen verwirrt. Aber alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und man kann es ganz gut zwischendurch weglesen. Vielleicht auch, wenn man gerade eine Leseflaute hat, da es einfach so vor sich hinplätschert.

Veröffentlicht am 26.09.2018

solider Thriller mit unbefriedigendem Ende (vorsicht Spoiler)

Rachgier
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Dieser Thriller war für mich wieder ein Pageturner durch und durch. Ich konnte ihn einfach nicht mehr weglegen. Aber von vorne:
Das Cover ist durch seine gelbe Farbe sehr auffällig und so nimmt man es ...

Dieser Thriller war für mich wieder ein Pageturner durch und durch. Ich konnte ihn einfach nicht mehr weglegen. Aber von vorne:
Das Cover ist durch seine gelbe Farbe sehr auffällig und so nimmt man es bestimmt in einem Buchladen mal in die Hand. Ansonsten ist es eher dezent gestaltet. Wobei ich nachdem ich die Story gelesen habe, irgendwie diesen verrosteten Bohrer nicht so ganz einordnen kann. (Es soll doch ein Bohrer sein oder) Aber nichts destotrotz gefällt mir dieses Cover ohne Schnickschnack recht gut.
Der Schreibstil ist auch einfach und schnell lesbar, genau deshalb konnte ich das Buch auch gar nicht weglegen. Es gibt kurze und lange Kapitel wobei lang auch nur zehn Seiten sind, was ja kein Problem ist bei der 'noch ein Kapitel' Problematik. Die Kapitel sind auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln geschrieben, wodurch auch wieder etwas tiefe verliehen wird. Man weiß auch von Anfang an etwas über den Mörder und seine Motive, was ich schon immer recht spannend fand. Vor allem dann zu sehen, wie die Polizei im dunkeln tappt ist sehr interessant. Ich konnte mich auch gut mit den Charakteren anfreunden. Auch wenn man die vorherigen Bände nicht gelesen hat, hat mein kein Problem in die Story und in die privaten Sachen hineinzukommen. Ich persönlich hatte während der Lektüre nie das Gefühl, dass mir irgendetwas gefehlt hat, Auch, dass viel private Dinge dabei waren, hat mich nicht sehr gestört.
Lediglich das Ende hat mich etwas irritiert. Ein Polizist, der zur Selbstjustiz tendiert ist ja nichts neues, aber irgendwie war diese Lösung etwas zu einfach. Genau deshalb habe ich auch zwei Sterne abgezogen. Man hätte das ganze wirklich anders lösen können als einfach hopplahopp den Mörder zur Strecke zu bringen und einen Ermittler ans Gefängnis einzubüßen.

Veröffentlicht am 23.09.2018

Enttäuschend

Hazel Wood
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Ich bin hin und her gerissen was das Buch angeht. Aber von vorne angefangen:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Vor allem die Glitterelemente. Es ist schlicht aber durch den Glitter zieht es doch den Blick ...

Ich bin hin und her gerissen was das Buch angeht. Aber von vorne angefangen:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Vor allem die Glitterelemente. Es ist schlicht aber durch den Glitter zieht es doch den Blick auf sich. Wenn man den Schutzumschlag abmacht ist das Buch auch nicht einfarbig blau sondern über und über mit Blättern übersät.
Genauso schön wie das Cover ist auch der Schreibstil. Die Autorin schreibt sehr anschaulich, hat aber manchmal Vergleiche, bei denen man den Kopf schüttelt, was aber den Lesefluss nicht hemmt. Für das Buch habe ich trotz gutem Schreibstil aber trotzdem eine Weile gebraucht, da irgendwie kaum etwas passiert und somit gar keine Spannung aufkommt. Die ganze Story des Buches hätte man auch gut in 100 Seiten packen können. Ich hatte das Gefühl, dass das ganze Buch von Umschreibungen lebt und dadurch die Geschichte ganz schön in den Hintergrund rückt. Sonderlich viel ist nämlich echt nicht passiert. Mit der Protagonistin habe ich mich auch nicht so richtig anfreunden können. Es wurde zwar dann im Laufe des Buches erklärt warum sie die ganze Zeit so aggressiv ist und ständig an die Decke geht und unfreundlich ist, was aber trotzdem ganz schön nervig ist. Nachdem ich die letzte Seite zu Ende gelesen habe, hat mich so ein Gefühl überwältigt, dass irgendetwas unvollendet daran ist. Irgendwie hätte man wirklich viel mehr aus der Geschichte machen können, was mich ganz schön enttäuscht hat.
Das Buch muss man nicht unbedingt gelesen haben.